S.N.LAZAREV                  KARMA - DIAGNOSTIK                

 

 

 

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Der Autor unterhält einen intensiven Kontakt zu seinen russischen Lesern in Form von Seminaren, Buchpräsentationen, Sprechstunden, als auch im Internetforum

Ein paar seiner Antworten aus dem Emailverkehr wurden ins Deutsche übersetzt und wir stellen Sie hier zur Verfügung:

 

-70-

2000-12-04 01:56:57 Sergei

Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste in den Beziehungen zwischen Mann und Frau, in den Beziehungen in der Familie? Im Voraus danke.

 

Liebe und Güte. Die Ehepartner helfen einander, gütig zu sein, zu verzeihen, das Gefühl der Liebe zu empfinden. Sie helfen einander, die Kinder großzuziehen, gut und edel zu werden. Die Haltung zum geliebten Menschen soll wie zu einem Kind sein, dem wir helfen wollen, und indem wir ihm helfen, helfen wir uns selbst. Je mehr wir dies beherzigen, umso harmonischer gestalten sich die Beziehungen zwischen Mann und Frau.

 

 

-93-

2000-12-12 19:28:38 Max

Sagen Sie bitte, wie ich mich verhalten soll. Ich habe alle sechs Bücher von Ihnen gelesen, viele Ihrer Kassetten gesehen. Im Prinzip verstehe ich alles hervorragend. Ich weiß, dass immer und überall die Liebe in der Seele gewonnen und bewahrt werden soll. Doch die Umsetzung fällt mir äußerst schwer, ist zuweilen sogar unmöglich. Ich will etwas erreichen, doch das Gegenteil kommt heraus. Es ist einfach zum Verzweifeln. Was ist zu tun? DANKE.

 

Das Gefühl hat große Beharrungskraft. Umerziehung fällt sehr schwer. Die Emotionen laufen automatisch ab. Doch da es möglich ist, selbst Affen und Katzen abzurichten, gelingt dies beim Menschen noch besser. Man muss sich nur stets dazu zwingen, gütig zu sein, auf Kränkungen nicht zu reagieren, sich beibringen, keine Angst zu haben und nichts zu bedauern. Früher oder später erzielt man Erfolg.

 

 

-97-

2000-12-12 07:24:20 Alexander Snishko

Sergei Nikolajewitsch, gesetzt den Fall, dass der Mensch, nachdem er sein „Göttliches Ich“ verspürt hat, nach ihm strebt, die Realitäten der Umwelt und menschliche Werte mißachtet, weil die LIEBE ZU GOTT das unermeßlich größere Glück ist. Dann ergibt sich, dass er vollständig in sich, in sein Inneres, in das Göttliche gekehrt ist. Hierbei erweist sich das Menschliche nicht nur als sekundär, sondern als unnötig, und er legt es praktisch ab. Das verstehe ich nicht, denn meiner Meinung nach muss die Tendenz zum Diabolischen von Anfang an dazu gehören, sonst würde sich das Universum in einen Punkt verwandeln. Hier sehe ich einen Widerspruch.

 

Was ist das Diabolische? Das ist, wenn die Orientierung auf das Menschliche größer als auf das Göttliche wird. Diese Orientierung existiert sehr lange. Die Tendenz beginnt, die Liebe zu töten. Wenn die Tendenz des Menschlichen fehlt, bedeutet das Selbstzerstörung, und diesen Weg beschritten die Asketen aller Völker und Zeiten, diesen Weg ging die indische Philosophie: Zuerst hielt man es für illusorisch, den Menschen, das menschliche Leben und das Universum seines Sinns zu berauben. Doch dann kehrte man in sich, sagte sich von menschlicher Aktivität los, verachtete das Leben und meinte, dass das Leben nur Qual und das große Glück jenseits des Lebens zu finden ist. Spätere Religionen sprachen davon, dass das Leben notwendig ist, das man leben und diese Tendenz überwinden muss. Im Prinzip habe ich auf diese Fragen in meinen Büchern geantwortet.

 

 

-99-

2000-12-11 21:02:19 Wlad

Sergei Nikolajewitsch! 1. Ich bin nicht imstande, für anderes Mitleid zu empfinden, weil ich denke, dass jedem die gleichen Chancen gegeben sind, glücklich zu sein. Wenn ich mit jemand Mitleid habe, dann ist dies gleichbedeutend mit Nachsicht gegenüber seinen Schwächen, und dadurch geht es ihm, wie ich meine, auch nicht besser. 2. Ich glaube nicht, dass es das Gute und das Böse gibt. Die Welt ist nun einmal so, wie sie ist, und so muss man sie akzeptieren. Es hat doch niemand gesagt, dass es leicht sein wird! Ich danke Ihnen! Teilen Sie bitte Ihre Gedanken mit. Hochachtungsvoll. Wladislaw, Woronesh.

 

Die Philosophie des Ostens sagt, dass der Mensch nicht geheilt werden kann. Dieser Meinung war offenbar Gandhi. Weil der Mensch nicht geheilt werden kann, muss er, indem er leidet und stirbt, sein Karma reinigen. Die Philosophie des Westens sagt, dass der Mensch leidet, also muss ihm geholfen werden. Da wir in einer Menschengemeinschaft leben, müssen wir uns umeinander kümmern.

Wozu ein Kind unterrichten? Es muss selbst lernen. Um jedoch selbst zu lernen, muss es zuerst unterwiesen werden. Wenn wir den westlichen Weg gehen, werden wir jeden heilen, und diese Heilung kann in gewissem Maße der Seele schaden. Wenn wir den östlichen Weg gehen, dann werden wir niemand heilen, und dies schadet dem Körper und letztendlich auch der Seele.

Ich habe mein Buch „Karma-Diagnostik“ genannt, als ein Weg, der westliches und östliches Denken verbindet. Diagnostik – das ist das Westliche, Karma – das Östliche. Das ist die Vereinigung von Idealismus und Materialismus, die Vereinigung von strategischem und taktischem Denken, das Vermögen zu verstehen, dass jedem sein Problem von oben gegeben wurde, um die Seele zu reinigen.

Deshalb haben wir nicht das Recht, mit anderen tief mitzufühlen und sie zu bedauern. Die Auffassung, dass jeder von uns ins Unglück geraten kann, ist westliche Denkweise, die uns dazu auffordert, anderen zu helfen. Es ist eine Sache, jemand, der bettelnd die Hand ausstreckt (und das zu seinem Beruf gemacht hat), nicht zu helfen. Es ist etwas ganz anderes, einem Kind nicht zu helfen, das essen möchte und für das Hunger Erschöpfung und Tod bedeutet. Ebenso könnte man Kindern Hilfe beim Lernen und in ihrer menschlichen Entwicklung mit der Begründung verweigern, dass sie eben ein solches Karma haben, im Trinkermilieu und als Straßenkinder geboren wurden. Aber was dann? Dann erhalten sie keine Bildung, keine Erziehung, und unsere Gesellschaft gleitet auf das Niveau der Urgesellschaft ab.

Wir müssen deshalb verstehen, dass zwar innerlich alles absolut gesetzmäßig abläuft, es außerhalb aber auch des Begriffs Zufall gibt. Wir müssen fähig sein, mit zweierlei Logik zu leben. Und gerade die äußere Logik des Mitgefühls, der Liebe und der Hilfe für den Nächsten lässt uns zu Menschen werden. Das Mitgefühl und Mitempfinden dürfen eine gewisse Grenze nicht überschreiten, bei der wir den Menschen in einen Konsumenten verwandeln, der nichts tun will. Diese Grenze zwischen Menschlichem und Göttlichem ist sehr schwer einzuhalten, und sie wird dann gewahrt, wenn wir imstande sind, mit zweierlei Logik zu arbeiten – im göttlichen und im menschlichen Regime.

Das Mitgefühl für andere muss gewahrt werden, doch es muss mit dem Verständnis höheren Sinns einhergehen. Es gibt die menschliche Logik, und wenn wir auf sie verzichten, dann müssen wir in Höhlen gehen und dort meditieren. Ohne menschliche Logik können wir nicht leben, die menschliche Logik geht von der göttlichen aus. Aber allein nur menschliche Logik – das ist ebenfalls Verfall.

Wir können nicht leben, wenn wir nur Wurzeln haben und der Baumwipfel ständig abgeschnitten wird. Wir können nicht leben, wenn wir eine Krone, aber keine Wurzeln haben. Ein Baum hat sowohl Wurzeln als auch eine Krone. Die Krone – das sind äußere Fürsorge, gegenseitige Hilfe und Mitgefühl, wenn jemand unglücklich ist, sowie unser Werdegang, während die Wurzeln die innere Liebe und das Erkennen der höheren Logik sowie das Verständnis sind, dass Krankheiten und Unannehmlichkeiten im Leben nicht von ungefähr kommen und innerlich nicht dagegen aufbegehrt werden kann.

 

 

-106-

2000-12-27 23:53:49 Luisa Ersalijewa

Seit einem Monat habe ich Herzbeschwerden, d.h. ich leide an Herzensangelegenheiten. Wie muss man in diesem Fall richtig beten? Ich danke Gott, dass er Sie uns geschickt hat! Dank sei Ihnen für Ihre Geduld und Arbeit an sich zum Wohle von uns allen. Gott gebe Ihnen sehr viel Liebe!

 

Lernen Sie, alle Männer wie Kinder zu lieben. Was auch immer ein Mann tut, lieben Sie ihn dennoch. Ihre harte Reaktion wird dann Strafe und nicht Rache sein. Sie werden schließlich weniger und vielleicht gar nicht mehr zu Strafen greifen, und Ihr Herz wird dann nicht mehr wehtun.

 

 

-112-

2000-12-26 10:07:33 Jewgeni

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Sagen Sie bitte, wie beeinflußt die offizielle Genehmigung des Konsums von Drogen und ihre freie Abgabe die Gesellschaft (z.B. in den Niederlanden)? Danke.

 

Ich denke, das kann zu Sterilisierung der Gesellschaft führen. Wer sich innerlich von vielen Abhängigkeiten befreit hat, kann Drogen frei konsumieren. Aber im Westen ist das nicht der Fall. Das heißt, der freie Verkauf von Drogen bedeutet noch größere Abhängigkeit, einen Wechsel der Abhängigkeit von Geld und Stress zur Abhängigkeit von Drogen. Aus meiner Sicht ist das kollektiver Selbstmord.

 

 

-114-

2000-12-25 14:35:11 Andrej B.

Ich habe alle Ihre Bücher gelesen, Kassetten angesehen, war zu allen Ihren Vorträgen in unserer Stadt. Ich bin der Meinung, dass es sehr wenige Informationen über Hautkrankheiten gibt. Konkret gesagt, ich habe seit 15 Jahren eine unerklärliche Fußerkrankung. Die Ärzte können keine genaue Diagnose stellen, sprechen von einer Abart von Dermatitis. Doch der Charakter dieser Hautbereiche ändert sich von Jahr zu Jahr – früher waren es viele, aber kleine, die zuweilen verschwanden und wiederkamen. Später wurden es sehr viele, aber immer kleinere, und jetzt ist es ein großer am Fuß. Was kann das sein und wie ist dagegen vorzugehen? Danke.

 

Ein Problem kann durch Erkrankungen blockiert werden, die mit Krankheiten der inneren Organa verbunden sind, ein anderes Problem kann durch Krankheiten blockiert werden, die mit der Haut verbunden sind. Die Haut macht 30 % des Körpergewichts aus, sie ist das größte Organ. Deshalb ist nicht von der Haut selbst, sondern von den Stellen, wo die Probleme auftreten, die Rede. Die Füße sind der Bereich der Fähigkeiten, der Führung und Leitung, des Schicksals, der Selbstsucht; die Unterseiten der Arme und die Schultern – das sind Eifersucht und Kinder; das Gesicht – Wünsche, Eifersucht usw. Wenn der ganze Körper mit Dermatitis oder einem Ekzem bedeckt ist, wird bei dem betroffenen Menschen ein starkes Selbstvernichtungsprogramm durch die Haut blockiert. Wenn dies beseitigt wird, richtet sich alles nach innen, und Krebs oder Tod kann die Folge sein. Somit ist nicht das Ergebnis wichtig, sondern vor allem die Ursache. Deshalb glaube ich, dass Hautprobleme oder Osteochandrose, Radikulitis oder Potenzprobleme das Ergebnis von ein und demselben sein können – starke Vorwürfe gegenüber der Frau und Unvermögen, die Liebe zu bewahren, wenn die männliche Würde, die Beziehung oder das Verlangen gedemütigt wurden.

 

 

-119-

2000-12-25 08:17:27 Swetlana

Sergei Nikolajewitsch! Habe ich richtig verstanden, dass eine Frau, um ein Kind zur Welt zu bringen, diesen Mann lieben muss? Wie verhält es sich dann mit den „zufälligen“ Schwangerschaften? Viele Prostituierte wissen beispielsweise nicht, wer der Vater ihres Kinds ist. Oder bei Vergewaltigungen? In solchen Fällen kann von Liebe zum Vater des Kinds keine Rede sein. Eine meiner Bekannten hat den Vater ihres Kinds einfach nach äußeren Merkmalen ausgewählt.

 

Wenn die innere Eifersucht der Frau gewaltig ist, wird auch unter Bedingungen von mangelnder Liebe, zufälliger Schwangerschaft, Vergewaltigung usw. ein normales Kind geboren. Doch das Gefühl der Liebe ist erforderlich, damit sich die Menschheit entwickelt und das Kind harmonisch veranlagt ist. Diese Liebe, die Ethik und das gegenseitige Umwerben erfüllen die Seele des Kinds mit dem, was ihm später Talent und Begabung verleiht und hilft, dass zu vollbringen, was die Menschheit voranbringt.

 

 

-123-

2000-12-23 10:24:09 Inessar

Guten Tag Sergei Nikolajewitsch! Mein Sohn (8 Jahre) leidet an Epilepsie (jede Woche Krämpfe und bis zu 150-200 polymorphe Anfälle täglich), er hat eine kranke Leber und Probleme mit dem Immunsystem. Nachdem ich begonnen hatte, an mir nach Ihrem System zu arbeiten, hat sich sein Zustand akut verschlechtert. Was ist der Grund? Und noch eine Frage. Ist es möglich, während des Betens, nachdem man sich innerlich von den menschlichen Problemen gelöst hat, äußerlich weiterhin eine Tätigkeit zu verrichten, z.B. einkaufen zu gehen oder Geschirr zu waschen. Ich bitte um Nachsicht. Danke.

 

Epilepsie ist eine Blockierung des Selbstvernichtungsprogramms, das ist die äußere Ebene der Selbstsucht. Die innere Ebene ist Eifersucht, d.h. sie betrifft die Wünsche. Wenn Sie beginnen, an sich zu arbeiten, und der Zustand Ihres Sohns verschlechtert sich, dann wird die Reinigung der Nachkommen, die begonnen hat, nicht durch Ihre Arbeit an sich blockiert. Schaffen Sie vor allem bei sich Ordnung! Bei Vorträgen weise ich immer wieder darauf hin: „Beseitigen Sie die Vorwürfe gegen die Eltern, die Vorwürfe gegen geliebte Menschen, die Unzufriedenheit mit sich, Verzagtheit, Lebensunwillen, Bedauern der Vergangenheit und Furcht vor der Zukunft.“ Außerdem, damit das Gebet der Reinigung der Nachkommen dient, muss zuvor etwa einen halben Monat auf Alkohol verzichtet werden. Damit das Gebet wirklich erhört wird, muss man sich von allem lösen, kann dabei nicht, wie Sie meinen, Geschirr spülen oder einkaufen, sondern man muss sich vielmehr für einige Tage in sein Zimmer zurückziehen, nichts tun und beten. Es kommt auf den Versuch an, ob Sie sich von Problemen freimachen können, während Sie sich Ihren Angelegenheiten widmen. Das wird Ihnen anfangs kaum gelingen. Das ist nur Kosmetik und Kulisse, die Probleme treten später auf. Meine Informationen sind sehr ernstzunehmen, zu ihnen muss man sich entsprechend verhalten. Natürlich kann man ständig an sich arbeiten, doch wenn Sie wirklich reale Ergebnisse wollen, müssen Sie alles das, was Ihnen Kräfte raubt, unterlassen.

 

 

-125-

2000-12-22 17:44:17 Max

Sergei Nikolajewitsch. Kann es sein: Man setzt sich die Liebe zu Gott als Ziel, meint damit jedoch die Liebe zum Menschlichen? Und man erkennt das nicht, woraus sich Probleme ergeben, doch man versteht nicht, woher sie kommen!

 

Sehr viele, die das Buch lesen, erliegen unterbewusst einer Täuschung. Sie sind bereit zu beten und zu betonen, dass die Liebe zu Gott das Wichtigste ist, doch sie wollen Geld, Glück, eine normale Familie. Es gibt ein Gesetz: Die Liebe zu Gott gibt dir, wenn sie dein ganzes Wesen erfüllt, alles – jedes menschliche Glück. Die Liebe zu Gott ist von Vorteil, um es in einfacher menschlicher Sprache auszudrücken. Deshalb sieht der Mensch am Anfang den Vorteil. Er versteht, dass die Liebe zu Gott ihn rettet, schützt, gesünder macht, das Leben seiner Kinder rettet. Wir alle sind Tiere, reagieren auf Zuckerbrot und Peitsche. Erst nachdem wir die Periode des Vorteils durchlaufen haben, verstehen wir, dass die Liebe zu Gott das echte und wahre Glück ist, und das Wertesystem ändert sich. Die Hauptsache ist, nicht in der ersten Etappe zu erstarren und lange zu verharren.

 

 

-132-

2000-12-21 19:38:21 Natalja

Ich schäme mich zu bekennen, dass ich schrecklich neidisch bin. Ich weiß, dass dies keine Frage fürs Internet ist. Aber vielleicht doch einige Worte dazu, wie man lernen kann, die Liebe zu bewahren, wenn du siehst, dass alles, wonach du strebst, Menschen neben dir erhalten, und was du gern haben möchtest, anderen mehr oder weniger leicht zufällt, obwohl du Versuche unternimmst, die gleichen Ziele zu erreichen. Ich versuche zwar, mir einzureden, dass jedem sein Schicksal beschieden ist, dass alles Gottes Wille ist, doch immer wieder kommt der Wunsch auf, dieses und jenes auch zu haben usw. Worum handelt es sich, um Schicksal oder menschliches Verlangen?

 

Die Liebe in unserer Seele kann man mit einem unendlichen Vorratslager von Lebensmitteln vergleichen. Sie verlassen das Lager, verriegeln die Tür und beginnen, auf die Brocken, die andere Menschen in ihren Händen halten, neidisch zu werden. Halten Sie Einkehr, betreten Sie Ihre Vorratskammern, und Sie werden alles erhalten, was Sie brauchen, und sogar mehr. Dafür muss man arbeiten. Wenn Sie nicht arbeiten wollen, sondern nur einfach etwas von jemandem erhalten wollen, dann werden Sie das ganze Leben auf die Hände anderer Menschen schauen und sie beneiden.

 

 

-140-

2000-12-20 22:16:31 Andrej

Sergei Nikolajewitsch! Erklären Sie bitte, ob es für jemand, der Ihrem Weg folgt, sinnvoll ist, seine Muskeln zu stählen? Für die Arbeit und den Alltag reicht die Kraft, doch zur Selbstverteidigung ist sie eindeutig unzureichend. Eigentlich ist es ja egal, denn die Angreifer können zahlenmäßig überlegen sein. Und wenn Gott wirklich Gründe dafür hat, mich „aufzurütteln“, dann findet er viele andere Methoden, wenn diese nicht gelingt. Ist das Streben zur Liebe und zu Gott ausreichend oder hat es dennoch Sinn, sich speziell um seine physische Form zu kümmern?

 

Angegriffen werden vor allem Menschen mit schwachem Charakter, mit erhöhter innerer Angst, mit Abhängigkeiten und Aggression. Deshalb ist der beste Schutz ein harmonischer innerer Zustand. Wenn es doch zu physischen Auseinandersetzungen kommt, dann sind nicht Muskeln, sondern Flinkheit und Technik ausschlaggebend. Nur Muskeln – das ist der Weg des Dinosaurus, den ich nicht für perspektivreich halte.

 

 

-142-

2000-12-20 16:20.00 Natalja

In Ihren Büchern erregte der Satz mein Interesse, dass sich das globale Programm über Magenverstimmung und Magenkrankheit äußert. Sagen Sie bitte, womit Darmkoliken („Blähungen“) bei Säuglingen verbunden sind. Handelt es sich hierbei um eine Programm der Mutter oder des Kinds selbst?

 

Das Programm äußert sich nicht über den Darm, sondern wird über ihn aufgenommen. Wenn das Kind neue Information erhält, dann kann es zu Schmerzen im Darm kommen. Der Schmerz ist umso stärker, je weniger das Kind auf die neue Information vorbereitet ist, denn jede neue Information bedeutet Neugestaltung und Zerstörung. Wenn die Liebe nicht ausreichend ist, können die Schmerzen sehr stark sein. Hier kann die Arbeit der Eltern an sich dem Kind helfen, die neue Information schmerzlos aufzunehmen.

 

 

 

-144-

2000-12-20 08:56:05 Lena

Sergei Nikolajewitsch, vielen Dank für Ihre Vorträge und Bücher. Was halten Sie von Weinen und Schaumweinen der Marke „Abrau-Djurso“? Dürfen schwangere Frauen, diagnostisch gesehen, Sekt in geringen Mengen genießen?

 

In geringen Mengen halte ich es sogar für nützlich, und was die Weinsorten betrifft, so sind französische und spanische Weine die besten. Sie weisen keine groben Reinheitsverstöße und Qualitätsmängel auf.

 

 

-146-

2000-12-19 16:58:58 Vera

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich habe Ihre Bücher gelesen, war zu Ihrem letzten Vortrag in Moskau. Erklären Sie bitte, worin der Unterschied zwischen den Begriffen „das Verlangen bezwingen“, „das Verlangen verdrängen“ und „das Verlangen unterdrücken“ besteht? Theoretisch ist das ja verständlich, doch praktisch fällt mir die Unterscheidung schwer. Wenn möglich, erklären Sie es bitte anhand eines Beispiels. (Die konkrete Situation: Ich versuche, das Gefühl der Liebe zu einem Menschen zu bewahren, der mich geringschätzig behandelt. Ich habe mich deshalb von ihm (meiner Leidenshaft) freigemacht. Was tun, wenn ich ständig sexuelle Phantasien habe? Danke.

 

Man kann auf Geld verzichten, man kann Geld „waschen“ und lernen, richtig damit umzugehen. Es gibt den Ausspruch „Geld ist die Quelle allen Übels“. Das stimmt nicht. Die Haltung zum Geld entscheidet über Schaden oder Nutzen. Dasselbe trifft für das Verlangen zu. Wenn Sie zum Sklaven Ihrer Verlangen werden, wird es weiter Probleme geben. Wenn für Sie jedoch die Liebe wichtiger als das Verlangen ist und Sie diese zügeln können, lernen Sie, Ihr Verlangen nicht jede Sekunde nachzugeben. Sie können Ihr Verlangen in Liebe umwandeln. Das heißt, sich in den äußeren Handlungen zu beschränken und sich innerlich zu entwickeln. Wenn sexuelle Phantasien in den Kopf kommen, dann hämmern Sie sich ein, dass für Sie sowohl die Geburt von Kindern als auch das Sexuelle nur ein Mittel sind, um die Liebe zu Gott zu vergrößern. Dann wird Ihnen leichter.

 

 

-147-

2000-12-19 09:26:12 Natali

Werter Sergei Nikolajewitsch, vielen Dank für Ihre Internetseite. Anworten Sie bitte, womit das „Déjà-vu-Erlebnis“, das starke Empfinden verbunden ist, dass das schon einmal mit dir geschehen ist, bis hin zu dem Gefühl, dass man weiß, was der Gesprächspartner gleich tun oder sagen wird. Und noch eine Frage. Womit sind Schuppen und Cellulitis bei Frauen verbunden?

 

Das, was wir in der indischen Philosophie Zukunft nennen, ist die feine Ebene, die sich in dichteren Ebenen realisiert. Da wir auf der feinen Ebene zu bestimmten Momenten Kontakt herstellen und mit den feinen Ebenen aller Stufen verbunden sind, sehen wir die Zukunft gleichsam in unserem Unterbewusstsein. Wir wissen, was geschehen wird, doch dies wird nicht jedem vermittelt. Hieraus ergibt sich das „Déjà-vu-Erlebnis“. Schuppen und Cellulitis bei der Frau – das ist Eifersucht, das sind Vorwürfe gegen Männer.

 

 

-148-

2000-12-19 08:43:56 Viktor

Werter Sergei Nikolajewitsch! Seit etwa einem Monat arbeitete ich an mir nach Ihren Büchern. Ich denke, dass ich ein Ergebnis erzielt habe. Ich wurde gütiger und ruhiger. Meine Umgebung verhält sich freundschaftlicher und freundlicher zu mir. Andererseits bin ich aus meiner Stellung „geflogen“, habe nun weniger Lohn. Jede Situation nehme ich gegenwärtig als gegeben hin. Stimmt es, dass in den Gefühlen von Neid, Zorn und Bedauern, die im Umgang mit anderen entstehen, sich meine Abhängigkeiten offenbaren?

 

Um nach meinen Büchern an sich zu arbeiten, muss man die Energie haben, sich zu ändern. Wenn jemand, der selbst und dessen Nachkommen ein großes Negativpotential haben, damit beginnt, nach der Lektüre meiner Bücher gelegentlich an sich zu arbeiten, kann es zu Problemen für Gesundheit und Leben kommen. Wenn man sich also ernsthaft der Arbeit an sich widmen will, muss man dafür Zeit und Kraft finden. Dann wird die Reinigung, die immer beim Kontakt mit solcher Information erfolgt, weniger schmerzlich sein. Wenn man Kontakt zu neuen feinen Schichten aufnimmt, erfolgt immer eine Reinigung. Je näher wir Gott sind, desto reiner müssen wir sein. Der Ausspruch „Ich lebe wie Gott in Frankreich“ widerspricht der Realität. Je stärker Sie das Göttliche empfinden, umso mehr wird das Menschliche erschüttert. Doch über den Kontakt mit dem Göttlichen wird dann das Menschliche neu erschlossen und lebensfähiger. Die Liebe erscheint anfangs als Chaos, dann als Erbauung. Dazu muss man bereit sein. Verärgerung, Bedauern und Neid sind Merkmale von Abhängigkeit.

 

 

-166-

2001-01-07 14:11:05 Tatjana

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ist es ein Verstoß, während der Geburt Anästhesie anzuwenden? (Ich meine nicht im Fall von Komplikationen.) Oder muss die Frau alle Schmerzen zum Wohle und im Interesse der Zukunft des Kinds ertragen? Danke.

 

Ich habe einmal Diagnosen bei Kindern angefertigt, die im Wasser geboren wurden. Und ich machte eine erstaunliche Feststellung: Viele wiesen eine Konzentration auf Lebensgrundlagen und eine gewisse Tendenz der Degradation der Sippe auf. Ich konnte nicht verstehen, woran das liegt, doch später verstand ich es. Die Geburt ist ein kolossaler Ausbruch von Liebe und Energie, die Konzentration auf das Leben und seine Fortsetzung. Wenn die Geburt mit Schmerzen verläuft, dann muss man den Schmerz überwinden und sich auf die Liebe konzentrieren. Wann ist die Geburt mit großen Schmerzen verbunden? Wenn die Frau auf das Leben und seine Fortsetzung orientiert ist. Bei starker Eifersucht und Hass gegen Männer treten während der Regel und auch bei der Geburt Schmerzen auf. Wenn dieser Schmerz beseitigt wird, erfolgt keine Blockierung, die Konzentration auf das Leben und die Wünsche verstärkt sich. Das Kind kann krank werden, sterben, oder die Sippe kann aussterben. Als ich dies sah, verstand ich, warum in der Bibel geschrieben steht „Du wirst unter Schmerzen gebären!“. Was ist die Erbsünde? Das ist die Lossagung von der Liebe zu Gott um der Fortsetzung des Lebens, des Sexes und der Kinder willen. Die Sünde besteht nicht darin, ein Kind zur Welt zu bringen, die Sünde besteht darin, dass wir uns von der Liebe zu Gott um unserer Wünsche und des Lebens willen lossagen, dass wird das Leben höher als die Liebe zu Gott setzen. Wenn dieser Prozeß andauert, dann wird die Geburt mit Schmerzen verbunden sein. Um daher keine Schmerzen zu erdulden, darf man sie nicht durch Anästhesie oder irgendwelche Kunstgriffe beseitigen, sondern man muss die Liebe zu Gott höher als das Leben und die Wünsche stellen. Dann wird es bei der Geburt keine Schmerzen geben, und das Kind wird gesund sein.

 

 

-167-

2001-01-06 17:57:02 Oksana

Danke für Ihre Theorie! Sie hilft mir sehr in schwierigen Minuten, die eigenen Schwächen zu bewältigen.

 

Die Theorie hilft auch, die eigene Kraft zu bezwingen.

 

 

-171-

2001-01-05 11:15:21 Natalja P.

Erklären Sie bitte, was „amorphe“ Zeit ist.

 

Wenn ich zu neuen Ebenen vordringe, entstehen bestimmt Modelle, die mir helfen, die Situation zu beschreiben und verschiedene Fakten zu systematisieren. Solange bleibt die Codebezeichnung „amorphe Zeit“ bestehen. Sie kann präzisiert und geändert werden, danach vielleicht überhaupt nicht erfasst werden, solange dieses Modell meiner Arbeit entspricht. „Amorphe Zeit“ ist die Zeit, in der die Zeit gleichsam vorwärts und rückwärts ablaufen kann.

 

 

-523-

2001-03-22 15:01:31 Dizin

Werter Sergei Nikolajewitsch! Wir warten ungeduldig auf Ihr 7. Buch. Wir wünschen Ihnen Erfolg auf diesem schweren Weg!

 

Ich denke, solche Worte für meinen Weg wie schwer, edel, großmütig und qualvoll sind unangebracht. Mir geht es nicht so schlecht. Was ich tue, das ist für mich wie atmen. Ich kann nicht ohne Risiko leben. Ich bin dazu berufen als ein Mensch, der riskieren muss, zu Neuem schreiten muss. Ich kann nicht ohne Erkenntnis leben. Das ist meine Natur. Es wird Schwierigkeiten, tödliches Risiko geben. Alles wird normal sein. Deshalb glaube ich, dass mir Lob nicht zusteht. Das ist alles normal, natürlich. Jeder hat seine Probleme, die er löst. Jedem ist etwas anderes vorausbestimmt. Ich meine, man soll nicht die Vorausbestimmung des einen oder anderen überbewerten. Danke!

 

 

-524-

2001-03-22 13:32:33 Nadeshda

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Wir erwarten ungeduldig Ihre Vorträge im April in Moskau. Ich möchte fragen, ob eine schwangere Frau langfristig fasten darf. Und habe ich Sie richtig verstanden, dass Frauenkrankheiten, darunter auch Zervikalerosion, mit Schuldzuweisung an Männer, Wünschen usw. zu tun haben?

 

Der menschliche Organismus produziert alle Stoffe und Vitamine. Alles, was der Mensch braucht. Doch das geschieht im Fall großer Harmonie. Nicht jeder ist dazu in der Lage und fähig. Deshalb muss die Frau während der Schwangerschaft dem Kind alles geben, was es braucht – Fleisch, Vitamine u. a. Ich denke, das wird vor allem von ihren Gefühlen bestimmt. Das bedeutet, dass die Ernährung nicht aus dem Kopf, sondern aus den Gefühlen kommen muss. Jede großartige Diät, die dem einen nützt, kann dem anderen schaden. Das ist ein zutiefst individueller Prozess. Deshalb essen Sie, was Sie möchten. Ich wiederhole! Jedes Kind braucht etwas anderes. Wichtig ist nicht, was Sie essen, sondern was Sie fühlen. Eine Frau, die voll Güte und Nachsicht ist, kennt keine Ängste, spürt und sieht während der Schwangerschaft in allem das Göttliche. Diese Frau hat das Recht, alles, was sie möchte, zu essen, und das ist normal. Konzentrieren Sie sich nicht auf das Essen! Denken Sie an die Liebe! Die beste Diät – das ist das Gefühl der Liebe und das Gefühl, was Sie brauchen und was Sie nicht brauchen.

 

 

-525-

2001-03-22 12:10:31 Natalja

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Vielen Dank, dass Sie meine Fragen beantwortet haben. Ist es ein gutes Zeichen, wenn die Zeit sich verlangsamt, wenn die Uhr mir nichts dir nichts stehenzubleiben pflegt? In dem Raum, in dem mein Mann und ich beten, verhält sich die Uhr so. Und kann ich noch eine zweite Frage stellen? Was sind Zwillinge für Menschen? Das Schicksal bringt mich immer wieder mit Zwillingsbrüdern zusammen. Ich möchte sehr gern dazu Ihre Meinung erfahren. Danke im Voraus.

 

Es ist besser, wenn die Zeit sich verlangsamt, als wenn sie sich beschleunigt. Am besten ist es jedoch, keine Aggression gegen die Zeit zu hegen, dann geht die Uhr normal. Jede Änderung des Gangs der Uhr bedeutet ein gewisses Problem mit der Zeit. Zweitens. Zwillinge sind in der Regel Menschen, die allzu sehr auf das Menschliche konzentriert sind. Die Geburt eines Zwillings bedeutet der Demütigung alles Menschlichen in ihm. Deshalb sind, nach meiner Diagnostik zu urteilen, Zwillinge in der Regel Menschen mit verstärkten Ambitionen.

 

 

-526-

2001-03-22 11:52:22 Alexander

Sergei Nikolajewitsch, helfen Sie bitte! Nach der Lektüre Ihrer Bücher bin ich im Kopf ganz durcheinander. Ich möchte mich ändern, kann es aber nicht. Ich weiß nicht, womit ich beginnen soll. Überhaupt gelingt mir nichts mehr. Ich bin 20, in einigen Monaten werde ich Vater. Was tun?

 

Ein Freund eines Bekannten sagte einen interessanten Satz: „Aufregen muss man sich in Etappen.“ Um sich zu ändern, muss man sich in Etappen ändern. Zuerst muss man göttlichen Willen fühlen und das Empfinden haben, dass das Göttliche in allem ist. Zweitens muss man versuchen, die Liebe zu Gott und die innere Güte zu wahren, egal was geschieht. Beginnen Sie damit! Noch dazu, wo bei Ihnen als künftiger Vater eine sehr gute Möglichkeit besteht. Nutzen Sie diese!

-529-

2001-03-25 15:33:05 Alexander

Wie ist Ihre Haltung (Auffassung, Empfindung) zum Daoismus, Buddhismus, Wischnaismus (Krishnaismus), Tenn, Mares, Kastaneda? Es gibt viele Wege zum Gipfel, aber nur einen Gipfel (das sind doch Ihre Worte?).

 

Ich liebe alle, wir alle sind Kinder, wir alle lernen laufen. Einer soll dem anderen helfen!

 

 

-530-

2001-03-24 10:31:59 Denis

Ich führe oft laute Selbstgespräche. Ist das eine Verletzung von Gesetzen? Muss ich dagegen ankämpfen? Dank Ihnen für alles, Sergei Nikolajewitsch!

 

Wenn ich an etwas denke und dabei irgendwelche negativen Emotionen auftreten, dann vergeht das schnell wieder. Aber alles, was ich laut sage, wird um einige Größenordnungen verstärkt. Deshalb muss man sich sehr verantwortungsvoll verhalten, wenn man „laut denkt“.

 

 

-531-

2001-03-23 23:51:20 Tatjana

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Ich hatte ausreichend Gelegenheit, Ihre Bücher zu lesen, wollte es aber irgendwie nicht. Jetzt lese ich das sechste Buch voller Freude. Warum sind die Umschläge Ihrer Bücher moosgrün? Ist das Ihre Wahl? Das Wort „Haken“ (sazepka) war mir unangenehm wie eine Klette, ich wollte nicht nur den Haken, sondern auch das Wort loswerden. Nachdem ich zu dem Schluss gekommen war, dass ich alles auf der Welt getan habe (ich bin 44 Jahre), wurde bei mir ein Melanom diagnostiziert. Man kann nicht behaupten, dass man über eine solche Nachricht erfreut ist, doch ich dankte Gott dafür, dass er mich zurechtgewiesen hat, denn es ist nicht meine Entscheidung, wofür ich bestimmt bin und ob ich alles getan habe. Wenn ich zu der Einsicht komme, dass ich vor dem Ende stehe, mache ich mich von allem Menschlichen frei, gebe mich vollkommen dem Göttlichen hin. Wenn ich Lust zu leben habe, habe ich sofort menschliches Verlangen. Wie ist da das Gleichgewicht zu finden? Wie kann man den Nachkommen nicht schaden?

 

Was die moosgrüne Farbe betrifft, wenden Sie sich mit dieser Frage bitte an die Druckerei. Ich wollte ein sattes Dunkelgrün. Mir gefällt Dunkelgrün. Zum Wort „Haken“. Ich denke, es sollte verärgern. Es muss einfach unangenehm sein, damit man sich sowohl von Haken als auch diesem Wort löst. Wenn Sie zu dem Schluss gekommen sind, dass Sie alles auf dieser Welt getan haben, müssten Sie eigentlich sterben. Somit ist das Melanom, denke ich, ein Aufschub. Um sich vollkommen dem Göttlichen hinzugeben, muss man sich nicht vom Leben lossagen, sondern die Liebe in diesem Leben empfinden. Sich dem Göttlichen hinzugeben, bedeutet für viele, sich eine Schlinge um den Hals zu legen. Offensichtlich ist das auch Ihre Denkweise. Zu unserem Leben, zu dem, was man ringsum sieht, muss man sich wie zu einem Kind verhalten. Man muss in ihm das Göttliche sehen und es lieben, nicht treten, nicht bespucken und nicht ausgrenzen. Früher hatte der Mensch die Alternative – entweder das Göttliche oder das Menschliche. Jetzt kommen wir zu der Einsicht, dass das Göttliche im Menschlichen vorhanden ist und das eine das andere nicht ausschließt.

 

 

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2001-03-23 17:41:01 Marina

Guten Tag! Sagen Sie bitte, haben Tiere eine Seele, und wenn ja, von wem geht sie zu ihnen über? Danke.

 

Lassen Sie uns klären, was die Seele ist. Der Begriff Seele setzt Individualität voraus. Ich bin ein Individuum, ich habe eine Seele. Meine Individualität wird durch mein gesamtes Verhalten, meine Haltung zur Welt bestimmt. Je mehr unterschiedliche Situationen ich erlebe, je mehr Erfahrungen für das Verhalten in verschiedenen Situationen ich mache, umso umfassender bilde ich mich als Persönlichkeit heraus. Wenn ich insgesamt nur zwei bis drei Reaktionen auf eine bestimmte Situation habe, dann ist meine Seele primitiv. So haben beispielsweise Amöben und Mikroben zwei Varianten, die ihnen helfen, mit der Umwelt zu kommunizieren. Doch ihr Verhaltensmodell ist äußerst beschränkt. Das Tier hat weitaus größere Möglichkeiten, auf verschiedene Situationen zu reagieren. Das heißt, wir können vom Intellekt des Tiers, seiner bestimmten Seele sprechen. Der Mensch ist ein gesellschaftliches Wesen. Die Gesellschaft, das Kollektiv setzen feste Beziehungen zwischen den Mitgliedern des Kollektivs voraus, und die Existenz fester unterschiedlicher Beziehungen bedingt unterschiedliche Situationen, in denen sich der Mensch befinden kann. Wenn es unterschiedliche Situationen gibt, gibt es auch eine unterschiedliche Reaktion darauf. Letztendlich schafft die Vielfalt der Umgangsformen und Situationen das, was wir Erfahrungen, Intellekt und Weltanschauung nennen, und wenn dies alles nach innen verlagert wird – Seele. Eine Seele hat jedes lebende Wesen. Sie entwickelt sich mit den Erfahrungen, die wir durch unsere Reaktionen auf die Umwelt machen. Die Tiefe und der Umfang der Reaktionen werden durch die Vielfalt der Umgangsebenen bestimmt. Ohne kollektives Denken würde es den Menschen nicht geben. Die Entwicklung des kollektiven Denkens, die Tiefe und der Umfang der Beziehungen der Menschen bewirken die Vielfalt der Situationen. Die Vielfalt der Situationen gestaltet die Erfahrungen, Emotionen und das Verhalten und formt unsere Seele. Im Prinzip gibt es keinen wesentlichen Unterschied zwischen der Mikrobe und dem Menschen. Unsere Seele ist die Vielfalt unserer sinnlichen Erfahrungen, die auf unseren Handlungen und Gedanken beruhen. Dies alles geht vom kollektiven Denken aus. In unserer Seele liegt der göttliche Kern, der ewig und allen lebenden Wesen eigen ist. Er existiert auf der Ebene, auf der wir alle eins sind, wo wir ein einheitliches lebendes Wesen darstellen. Wir unterscheiden uns durch nichts von den Tieren und Mikroben in animalischen Strukturen und auf der Ebene der ursprünglichen Wurzeln. Aber wir unterscheiden uns wesentlich auf der Ebene, wo wir die Möglichkeit zum vielseitigen Umgang und zur Schaffung fester Strukturen gegenseitiger Beziehungen haben. Auf dieser Ebene unterscheiden sich sogar die Menschen beträchtlich voneinander. Der Umgang hilft uns dabei, Liebe, Güte, Edelsinn und Verantwortung zu entwickeln. Das alles macht unsere Seele reicher. Es hat keinen Sinn, Unterschiede zu suchen. Der Hauptunterschied ist die Vielfalt sinnlicher Erfahrungen. Je vielfältiger letztendlich unsere Empfindungen und unser Verhalten sind, umso besser erkennen wir das ganze Universum über das System der gegenseitigen Beziehungen. Schließlich kann sich die Vielfalt der Situationen erschöpfen, dann kehren wir zum Schöpfer zurück, von dem wir unseren Ursprung nahmen. Das bedeutet, dass wir uns und das Universum erkannt haben.

 

 

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2001-03-27 15:05:18 Nastja

Was soll ich tun, wenn ich meine Freundin liebe? Es ist schmerzlich einzugestehen, nicht normal zu sein. Ich traue mich nicht, die Liebe zu töten.

 

Die Liebe zur Freundin entsteht dann, wenn die Liebe zum Mann das Verlangen weckt, ihn zu töten, wenn er untreu wird. Dieses aggressive Gefühl tritt dann auf, wenn die göttliche Liebe mit der menschlichen Liebe verquickt wird. Deshalb sagen Sie sich nicht von der Liebe los, doch arbeiten Sie an sich, um das Verlangen zu bändigen. Das bedeutet Abstinenz, Fasten, denen verzeihen, die Ihre Wünsche gedemütigt haben, und zu wiederholen, dass für Sie Sex, Kinder, Familie und der geliebte Mensch Mittel sind, um die Liebe zu Gott zu vergrößern. Wenn die göttliche Liebe, d.h. die ewige Liebe, für Sie zur Hauptsache wird und alle menschlichen Wünsche des Lebens und alles übrige sekundär werden, spüren Sie den Unterschied, und Sie werden Ihre Freundin freundschaftlich lieben.

 

 

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2001-03-27 12:44:42 Marina Kowaljowa

Werter Sergei Nikolajewitsch! Vielen Dank für Ihre Bücher. Ich verdanke ihnen viel bei der Lösung meiner Probleme. Kann ich Auszüge aus Ihren Büchern in einem Philosophievortrag verwenden?

 

Kein Problem.

 

 

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2001-03-26 19:48:15 Wladimir Brekotnin

Wie lange soll dieser Zustand noch andauern, dass die Vertreter der so genannten „traditionellen“ Religionen keine karmadiagnostischen Fähigkeiten haben? Sind die Ergebnisse von aufs Geratewohl und mechanisch durchgeführten Maßnahmen von Nutzen? Sie schreiben, dass der Kommunismus ein System ohne Rückverbindung ist, aber ist das nicht auch bei den Religionen der Fall? Unser Volk hat solche Geistlichen nicht verdient, die es bei der geringsten schwierigen Situation der Gnade der Materialisten ausgeliefert und die eigene Inkompetenz bestätigt haben. Und warum werden Ihre und ähnliche Methoden nicht unter den Volksmassen verbreitet?

 

Jeder Geistliche ist ein Mensch, der durch seine Arbeit den Menschen helfen soll, das Göttliche zu erwerben. Das ist seine Arbeit. Und jeder von uns, der auf der Erde lebt, hat seine Probleme und Schwächen. Wenn wir in jeder Religion das Negative und ihre Schwächen sehen, ähnelt das dem Verhalten eines Kinds, das in erster Linie seinen Eltern die Schuld gibt und sich von ihnen lossagen will. Die moderne Kultur und die moderne Zivilisation hätten sich ohne die Weltreligionen nicht entwickeln können. Gerade die Weltreligionen vermittelten uns die Erkenntnis der höchsten Wahrheiten. Und da es nicht so viel Menschen gab, die Kontakt zu diesen höchsten Wahrheiten hatten, bildete sich ein System ohne Rückverbindung heraus. Doch ursprünglich war das System gewaltig, funktionierte auch ohne Rückverbindung hervorragend und funktioniert heute noch. Die größte Gefahr eines Systems ohne Rückverbindung besteht dann, wenn es vom Menschlichen ausgeht. Das Göttliche leidet nicht, wenn keine Rückverbindung besteht. Das Menschliche leidet. Die göttlichen Wahrheiten leben ohne Rückverbindung, die menschlichen sterben. Versuchen Sie deshalb, den Geistlichen nicht aus der Sicht menschlicher Logik zu betrachten und akribisch seine Mängel und die Mängel in der Religion zu suchen. Versuchen Sie zu fühlen, welche gewaltige Rolle die Religion bei der Rettung jedes Menschen und der ganzen Menschheit gespielt hat. Derselbe Geistliche, wie er auch sein mag, hilft Ihnen, die Liebe zu Gott zu empfinden, hilft Ihnen zu verzeihen, weil er die biblischen Gebote erfüllt. Wenn er sich irgendwo irrt oder fehlverhält, ist das nicht das Schrecklichste. Das Schrecklichste ist, wenn Sie allzu große Aufmerksamkeit seinen Fehlern widmen und dabei seine Hauptfunktion vergessen – das Gefühl der Liebe und der Vergebung, das von dem ausgeht, der die Christenheit geschaffen hat, jedem zu vermitteln. Jetzt kommt die Zeit, in der wir uns in Liebe und nicht in Vorwürfen ergehen müssen. Ihnen fällt es sehr schwer, sich von Beschuldigungen, Verurteilungen und der Leugnung Ihrer Wurzeln zu lösen und zur Liebe überzugehen. Versuchen Sie es!

 

 

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2001-03-26 11:45:21 Ljudmila

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ihre Bücher haben mir in schweren Lebenslagen sehr geholfen, haben geholfen, zu überleben und vieles zu verstehen. Ich möchte Sie gern persönlich treffen, habe aber verstanden, dass das nicht machbar ist. Beim Lesen Ihrer Internetseite habe ich gedacht: Was bezwecken Sie mit Ihrem Frage- und Antwort-Spiel? Jemand schreibt, stellt eine Frage und hofft auf Antwort. Für ihn ist diese Frage äußerst wichtig und er meint, dass sie auch für Sie und andere interessant ist. Sie aber wählen die Fragen nach Ihrem Ermessen aus. Daraus ergibt sich, dass Sie im Internet für Ihre Interessen arbeiten und nicht, um der konkreten Person zu helfen. Aber oft kann die konkrete Person auf ihre konkrete Frage in Ihren Büchern und auf den Kassetten keine Antwort finden. Warum also noch die Hoffnung im Internet wecken? Entschuldigen Sie die polemische Frage.

 

Es wäre interessant zu erfahren, mit welchem Ziel Sie im Internet arbeiten. Mit welchem Ziel arbeiten denn alle, die mir Fragen stellen? Um anderen zu helfen? Versuchen Sie erneut, Ihre Gefühle und Wünsche zu analysieren! Dann wird es Ihnen leichter fallen, meine zu verstehen. Ich möchte nochmals betonen: Für mich ist das Internet die Möglichkeit, neue Fragen zu erhalten. Und sie vielleicht in mein nächstes Buch einzubeziehen. Zweitens dient es der Entwicklung. Indem ich die Fragen beantworte, entwickle ich mein System. Drittens, es ist Hilfe für andere Menschen. Viertens, es ist im gewissen Maße eine Sprechstunde. Ob ich nun will oder nicht, es entsteht ein Kontakt. Sie machen mir Vorwürfe. Sie versuchen, vor allem die Erfüllung Ihres Wunschs zu erreichen. Und wenn dies nicht geschieht, antworten Sie mit einem Vorwurf. In meiner Terminologie nennt sich das „Orientierung auf Wünsche“. Versuchen Sie, sich zu überwinden. Vielleicht sehen Sie dann etwas anderes in meinen Antworten?!

 

 

 

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2001-03-26 11:18:53 Olga

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich habe mich an meinen freien Tagen mit Ihren letzten Vorträgen in Nowosibirsk beschäftigt. Herzlichen Dank. Das Menschliche ist von mir einfach stückweise „abgefallen“. Ich habe eine Frage zur orthodoxen Religion. Sie erwähnten, glaube ich, im zweiten Vortrag, dass Heilige auf Ethik orientiert sind. Ich bin oft bestürzt über deren Äußerungen über den orthodoxen Glauben und andere Glaubensrichtungen. Serafim Wyrizki verfiel kurz vor seinem Tod in einen schlafähnlichen Zustand, in dem er die ganze Erde umflog, und nach seiner Rückkehr sagte er unter anderem, dass es keinen besseren Glauben als die orthodoxe Religion gibt und alle himmlischen Heerscharen für die Erleuchtung des Ostens beten. Ist die orthodoxe Religion wirklich harmonischer oder ist dies ebenfalls eine Orientierung? Wenn die Heiligen auf Ethik orientiert sind, ist es dann nicht ein Verstoß, zu einem Heiligen und nicht zu Gott zu beten?

 

Es gibt die orthodoxe Religion, es gibt den Katholizismus. Welche Religion ist besser, die eine oder die andere? Was ist besser, Christentum oder Judaismus? Wenn wir beginnen zu vergleichen, müssen wir einräumen, dass wenn das eine besser ist, das andere folglich schlechter ist! Wenn etwas schlechter ist, wird es negativ bewertet. Sobald wir anfangen, zu vergleichen und zu bewerten, entsteht Aggression. Äußerlich kann man vergleichen, innerlich ist es gefährlich. Sobald nur eine Religion erklärt, dass sie besser als die andere ist, beginnt Krieg. Die ganze Menschheit ist am Rande des Kriegs. Verfolgen wir den Gedanken weiter. Wir stellen die Frage: Katholizismus oder orthodoxe Religion? Doch dann müssen wir fragen, warum sie entstanden sind. Wenn danach gefragt wird, ob Katholizismus oder orthodoxe Religion besser ist, dann ist meine Meinung folgende: Das Christentum ist besser. Besser ist das, woraus etwas entstanden ist, und nicht das, in was es sich verwandelt hat. Wenn also von einer Wahl die Rede ist, was besser ist, Katholizismus oder orthodoxe Religion, wende ich mich der Bibel und dem zu, was Christus gesagt hat. Für mich ist die Wahl eindeutig. Deshalb denke ich, dass es nicht darum geht zu bewerten, welche Religion besser ist, sondern zu versuchen, zu den Ursprüngen zurückzukehren, das Göttliche in sich, in jedem von uns zu spüren und jene Hauptgesetze wahrzunehmen, die uns zu Gott führen. Dann werden wir sehen, dass alle Religionen Seiten ein und desselben Glaubens sind, und wir werden nicht bewerten, welche Religion Gott näher als die andere ist.

 

 

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2001-03-27 19:01:58 Natalja Ossakowskaja

Ich habe eine Frage dazu, wie man sich innerlich ändern kann. Der Verstand dient dazu, alles zu begreifen. Wie ist es zu verstehen, dass man sich innerlich ändern soll, ohne dabei den Verstand zu bemühen?

 

Zuerst muss man alles mit dem Verstand begreifen, alles verstehen. Dann muss man den Verstand und das Bewusstsein ausschalten, aufhören zu analysieren, zu vergleichen und zu bewerten, muss sich ganz den Gefühlen widmen. Ich habe bei dem Vortrag gesagt, dass sich die Gedanken in Gefühle verwandeln müssen, und alle Gefühle müssen sich in ein einziges Gefühl verwandeln – das Gefühl der Liebe! Ich wünsche Ihnen Erfolg auf diesem Weg!

 

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2001-03-27 16:20:10 Indresh

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich habe Ihre Bücher gelesen und setze die Lektüre fort. Sie helfen mir sehr. Ich bin indischer Staatsbürger. Ich habe in Russland studiert und dann geheiratet. Ich habe einen anderthalbjährigen Sohn. Im vergangenen Jahr bin ich in meine Heimat gefahren und habe gesehen, dass mein Vater Probleme mit der Gesundheit hat. Ich habe mit ihm Ärzte in anderen Städten besucht, doch keiner konnte einen genauen Befund geben. Als ich letztes Mal mit ihm ein Krankenhaus aufsuchte, wurde bei ihm ein MRI scan des Kopfes gemacht. Ihm wurde gesagt, dass er einige Merkmale von Parkinson hat. Das ist wirklich nicht verständlich. Papa sagt, dass er Probleme mit der linken Hand hat. Wenn er leichte oder schwere Sachen halten oder aufheben will, dann fällt ihm das sehr schwer. Mit anderen Worten, die Aktionsfähigkeit seiner Hand hat sich akut verschlechtert. Das ist schon seit vier Jahren der Fall. Manchmal sagt er, dass alles in Ordnung ist, alle Finger lassen sich frei bewegen. Doch nach gewisser Zeit versagen sie. Vor kurzem habe ich ihn angerufen, und er sagte mir, dass der Effekt langsam auf die rechte Hand übergreift, er manchmal schwer sprechen kann und die linke Seite irgendwie vollkommen gefühllos ist. Die Ärzte haben ihn untersucht, sogar punktiert und Beine und Arme getestet, doch alles war normal. Man ließ ihn auf einer geraden Linie laufen, was ihm problemlos gelang. Alles ist vollkommen unerklärlich. Er ist von Beruf Bauingenieur. Sagen und raten Sie bitte, was zu tun ist. Wenn erforderlich, kann ich ein Foto schicken. Entschuldigen Sie die Fehler in Russisch. Hochachtungsvoll. Indresh.

 

Die Parkinson-Krankheit bedeutet in der Regel erhöhte Konzentration auf Kontrolle. Wenn ich die Welt in Einzelheiten, Nuancen und Kleinigkeiten kontrollieren will, dann wird meine Kontrolle zerstört, alles gerät bei mir aus den Fugen. Das ist eine Folge der Selbstsucht, der Abhängigkeit von Ethik, der Kontrolle. Vor allem muss man die Zerstörung der Ethik, der Ideale und Hoffnungen, die Demütigung von Fähigkeiten und den Verlust der Kontrolle akzeptieren und allen und sich verzeihen. Doch das ist nur der Anfang. Dann gehen wir in die Tiefe, zu dem, was unter der Selbstsucht liegt: Wünsche, Anbetung von Frauen und Sex, der Wunsch, Kinder und Familie zu haben. Es geht um das Vermögen, die Liebe zu bewahren, wenn alles zerfällt, was menschliches Glück und Fortsetzung des Lebens ist. Da Ihr Vater Probleme hat, ist sicherlich bei Ihnen alles das auch vorhanden. Wenn Sie dies überwinden, dann nehmen Sie einen Teil der Last, die Ihr Vater tragen muss. Zuerst einmal sind der Willen und das Verlangen zu zügeln, um zu spüren, dass man sie einbüßen und doch dabei die Liebe bewahren kann. Davon spricht jede Religion, und die indische Philosophie kam als eine der ersten zu dieser Erkenntnis. Es gilt, in die Jugend, in die Kindheit zurückzukehren, das Göttliche in jedem Menschen und in sich selbst zu lieben, auch wenn die wichtigsten Funktionen des Menschlichen, Schaffen und Kontrolle, scheitern, anderen und sich selbst zu verzeihen und die Liebe zu Gott zu bewahren! Das ist vollkommen ausreichend.

 

 

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2001-03-28 20:54:03 Wadim Viktorowitsch

Guten Tag, werter Sergei Nikolajewitsch! Mich quält schon lange eine Frage: „Wie sollen unwissende Menschen (die nicht die Karma-Diagnostik gelesen haben) verstehen, wie man richtig leben muss?“ Wie z.B. ihre Kränkungen mit Krankheiten und Unglück in Verbindung bringen? Warum gibt es diese Information nicht offen? Woher soll der Mensch wissen, dass es am wichtigsten ist, Gott zu lieben?!!

 

1991 wusste ich nicht, wie ich richtig leben muss. Bei mir wurden Krebs und Metastasen diagnostiziert, mir wurden keine Überlebenschancen gegeben. Eine Zukunft hatte ich bereits nicht mehr. Damals habe ich auf die Zukunft gepfiffen und versucht, das zu finden, was wichtiger als die Zukunft sein kann. Ich begann, die Bibel zu lesen, und fand dort das Wort „Liebe“. Ich folgte ihm und wusste danach, wie ich richtig leben muss. Über die Liebe zu Gott kommt die Erkenntnis, wie richtig zu leben ist. Doch wenn ich nicht die tödliche Diagnose und Geistesqualen gehabt und physische Qualen erwartet hätte, hätte ich dies kaum verstanden und empfunden. Das ist auch der Grund, weshalb sich meine Bücher einem Menschen erschließen, der sich nicht nur einfach gequält hat, sondern der bereit ist, sich zu quälen, und bereit ist, die Qual zu überwinden, indem er zur Liebe strebt. Deshalb ist mir verständlich, dass bei weitem nicht jeder meine Bücher lesen kann. Es ist bedeutend leichter, krank zu sein und zu sterben, als zu vergeben! Es ist nicht möglich, allen die Erkenntnis zu vermitteln, noch dazu, wenn der Mensch zu ihrer Aufnahme nicht bereit ist. Wer vorbereitet ist, nimmt die Information auf. Diejenigen, die nicht vorbereitet sind, werden vom Schicksal darauf vorbereitet. Wie das Schicksal uns zum Göttlichen bereit macht, wissen wir alle. Gewöhnlich beginnen wir vor dem Tod, über das Göttliche nachzudenken, und sehen Gottes Willen in allem. Das hängt bereits von dem Menschen ab, bei welcher Stufe er zur Erkenntnis der höchsten Gesetze und zu der Einsicht kommt, wofür wir geschaffen sind!

 

 

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2001-03-28 20:50:57 Denis

Werter Sergei Nikolajewitsch! Offensichtlich musste mir das zu Recht passieren. Heute hat man mir die Brieftasche mit einer beträchtlichen Summe gestohlen, die ich gerade erst erhalten habe. Ich kann nicht verstehen, wie dies passieren konnte. Das ist bereits zum zweite Mal in diesem Monat geschehen. Früher passierte so etwas nie, nichts wurde gestohlen. Doch als sich meine finanzielle Lage besserte, entstand offensichtlich eine Abhängigkeit und Gefährdung, obwohl ich aufmerksamer und umsichtiger wurde. Das Geld brauche ich gegenwärtig dringend, und nun das... Die Abhängigkeit ist scheinbar trivial, doch mir ist schwer ums Herz. Was wird mit den Menschen, die das getan haben? Ich versuche, ihnen zu vergeben, und bitte sie um Vergebung, weil ich sie durch meinen Reichtum zu dieser Handlung veranlasst habe.

 

Offensichtlich hat man Ihnen freundlich zu verstehen gegeben, dass es hier nicht ums Geld geht, sondern Liebe und Vergebung nötig sind.

 

 

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2001-03-29 22:26:45 Sergei

Werter Sergei Nikolajewitsch! Kann man die Buchtexte, die Sie auf Ihrer Internetseite bringen, sowie die Antworten zu den gestellten Fragen ausdrucken? Ich will sie nicht für kommerzielle Zwecke verwenden, aber der begrenzte Bildschirm des Monitors erschwert das zügige Lesen.

 

Ich weiß noch nicht, woran es liegt, aber beim Ausdrucken solcher Informationen aktiviert sich aus irgendeinem Grund ein Selbstzerstörungsprogramm. Als ich damit begann, meine Bücher herauszugeben, erlebte ich eine ähnliche Situation, sobald ich nur damit begann. Wahrscheinlich bin ich als Herausgeber auf Energieebene für meine Informationen verantwortlich. Bei dem Computer kommt es offensichtlich zu Informationsstörungen. Deshalb entscheiden Sie selbst, wie Sie handeln wollen. Ich halte es für besser, die Bücher selbst zu lesen. Aus irgendeinem Grund kommt es bei der Eingabe der Bücher in den Computer und ihrem Ausdrucken zu Schwierigkeiten. Bisher konnte ich die Ursache noch nicht klären.

 

 

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2001-03-29 19:09:36 Olga

Werter Sergei Nikolajewitsch! Dank Ihnen für Ihre bedeutende Arbeit. Mein Gott, wie schwer ist es, seinen Charakter zu ändern. Ich glaube, dazu brauche ich mehrere Jahre. Ich gebe mir Mühe. Sehr schade, dass Sie jetzt Ihr 7. Buch aufgeschoben haben. Ich wünsche Ihnen Gesundheit und Kraft. Ich habe folgende Frage: Ich habe, bis zur Lektüre der Bücher, sehr häufig „Gottes Wille geschehe!“ gesagt. Manchmal habe ich mit aller Kraft versucht, etwas zu erreichen, und bin fast zum Ziel gekommen. Doch etwas misslang schließlich, immer nur eine Kleinigkeit. Seit einiger Zeit habe ich begriffen, dass wirklich, was man auch tut, Gott alles auf seine Weise entscheidet. Habe ich richtig verstanden, dass man im Leben mit der Strömung schwimmen muss? Wie beharrlich soll ich denn sein?

 

Wir leben in verschiedenen Zeitschichten. Der Mensch ist ein vielschichtiges Wesen. Wenn wir versuchen, alles miteinander zu vermischen und auf alles eine einzige Antwort zu geben, dann ist das sinnlos. Auf der oberen Schicht müssen wir unseren Willen und unsere Wünsche haben, sie realisieren und Erfüllung anstreben. Auf der tiefer liegenden Schicht geben unsere Wünsche bestimmten strategischen, umfassenderen Aspekten nach. Auf noch tieferer Ebene werden unsere Wünsche auf ein Minimum reduziert, und wir beginnen, Gottes Willen zu sehen. Das ist wie bei einem Baum. Es gibt den Stamm, die Wurzeln, die Krone. Wollen Sie das alles miteinander vermischen? Wo sind dann die Wurzeln, die Krone, der Stamm? Verstehen Sie, es gibt die Wurzeln (die Liebe zu Gott), es gibt den Stamm, es gibt die Zweige. Alles bildet eine Einheit, doch gleichzeitig lebt alles nach seinem Regime. Ihre Wünsche und Ihr Wille sind die Krone, tiefgehende Fragen des Unterbewusstsein – der Stamm, die Liebe zu Gott – die Wurzeln. Deshalb versuchen Sie noch mal, die Kassetten anzusehen und die Bücher zu lesen. Verstehen Sie, der Mensch ist nicht einschichtig, hat nicht nur eine Logik. Nur wenn die Priorität bei der Liebe liegt, können wir unsere verschiedenen Schichten sehen, und eine Schicht wird nicht die andere töten. Wenn die Liebe gering ist, dann bleibt uns nur eines – entweder links oder rechts, entweder gut oder schlecht, entweder verzeihen oder mit Füßen treten. Es ist nun angebracht, auf eine solche Fragestellung zu verzichten!

 

 

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2001-03-29 16:47:04 Ina

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Ich möchte gern wissen, welche Erfahrungen Sie auf dem Gebiet der Selbstheilung und Diagnostik mit verschiedenen Methoden haben. Ich lese Ihre Bücher, für die ich wirklich sehr dankbar bin, doch gegenwärtig interessiert mich besonders Biolokation. Hierzu meine Frage: Was geschieht, wenn ich meine Probleme nicht nur mental, sondern auch mit einem Pendel beseitige. Ich weiß aus Ihren Büchern, dass die Information in verschiedene Schichten übergeht. Beseitige ich sie damit oder verlagere ich sie nur? Ihre Meinung interessiert mich sehr. Und noch etwas: Einige meiner Bekannten sagen, dass das keine gottgefällige Sache ist und nur Demut richtig ist. Vielen Dank für Ihre Arbeit.

 

Ich selbst habe auch mit dem Pendel begonnen. Diese Etappe hat mir sehr geholfen. Sowohl das Pendel, als auch die Rute. Davon ausgehend habe ich dann meinen Weg weiter verfolgt. Die Erkenntnis Gottes erfolgt in Stufen. Es ist unmöglich, sofort die höchste Spitze zu erklimmen. Ich halte es für möglich, sich mit verschiedenen Methoden der Heilung, der Erkenntnis und der Gewinnung von Informationen zu beschäftigen. Ich denke, dass Sie mit der Zeit dies alles durchlaufen und zu den gleichen Schlussfolgerungen wie ich kommen werden. Warum also nicht versuchen? Die Hauptsache ist, sich nicht lange bei einer Stufe aufzuhalten.

 

 

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2001-03-29 14:18:04 Sergei

Werter Sergei Nikolajewitsch! Im sechsten Buch machen Sie Angaben, die Sie noch überprüfen wollten, nach denen der Mensch sechs Monate im Jahr sich dem Vergnügen hingeben kann (Juni, Juli, September, Oktober, November, Dezember), drei Monate (Januar, März, Mai) sich zurückhalten und drei Monate (Februar, April, August) sich sehr zurückhalten soll. Haben sich diese Angaben inzwischen verändert?

 

Bisher haben sich die Angaben nicht verändert. Ich denke jedoch, dass der Mensch ständig zu Gott streben muss. Sowohl in Momenten des Vergnügens, als auch in Momenten des Verzichts. Die Hauptsache ist, sich in Momenten des Glücks und Unglücks, des Vergnügens und des Widerwillens auf das Göttliche zu konzentrieren. Was das Energiepotential betrifft, so gibt es bisher keine neuen Informationen.

 

 

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2001-03-29 13:35:07 Viktoria

Sergei Nikolajewitsch! Bei der Lektüre Ihrer Bücher hatte ich ein besonderes Vorkommnis. Vor meinen Augen änderte sich im buchstäblichen Sinn wiederholt der Text des Buchs und erhielt einen vollkommen anderen Sinn. Ich muss sagen, dass ich die Veränderung des Texts erst wahrgenommen hatte, als ich bereits gewisse Zeit das Gelesene verinnerlichte. Ich war schockiert. Was ist das? Hat jemand da oben mir einen Streich gespielt, oder liegt es an mir selbst? Der Vorfall mit Ihrem Buch ist nicht einmalig, doch die anderen Fälle waren harmloser. Als ich z.B. ein Traumbuch gelesen hatte, sah ich anfangs nur eine Deutung, doch dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich sah den wahren Text, wobei genau das in Erfüllung ging, was mir erschienen war. Was meinen Sie dazu?

 

Die Eigenheit von Kunstwerken besteht darin, dass der Mensch seine Gedanken, seine Logik und sein Bewusstsein in Gang setzt, dann auf Abstand geht und sich frei treiben lässt. Hier handelt dann bereits nicht mehr er selbst, sondern auf ihn wird eingewirkt. Das Kunstwerk bietet die Möglichkeit, sich zu vergessen und durch die Liebe den höchsten Schichten zuzuwenden. Alles, was vom Verstand geschaffen wurde, ist Abglanz und nicht Licht. Wenn ich ein Buch schreibe, geschieht mit mir dasselbe. Sicherlich gibt es einige Informationsschichten, die auch ich nicht immer verstehe, nachdem ich sie niedergeschrieben habe. Ich denke, dasselbe passiert auch mit Ihnen.

 

 

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2001-04-15 23:07:09 Valeri

Ich habe Ihr erstes und zweites Buch gelesen, in denen Sie schreiben, dass man Gott lieben und für alles dankbar sein muss. Aber wie kann man lieben, was sich jenseits menschlicher Erkenntnis befindet? Glauben – das ist eine Sache, aber wie soll man lieben?

 

Wir tragen Gott in uns, und unsere Vorfahren wussten, dass ohne Verbindung mit Gott keine Entwicklung möglich ist – weder des einzelnen Menschen, noch der Gesellschaft, noch der Zivilisation. Unser Unterbewusstsein weiß alles, und je mehr unser Unterbewusstsein die richtige Richtung einschlägt und die höchsten Gesetze erkennt, umso mehr wird das Wissen, das in uns ist, zur realen Kraft. Das ist eine Frage der Zeit, der Beharrlichkeit und der Kraft. Ein Baum sieht seine Wurzeln nicht, aber er kann ohne sie nicht leben.

 

 

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2001-04-15 12:28:27 Ilona

Werter Sergei Nikolajewitsch! Geben Sie einen Rat. Ich bin Russin, liebe aber einen jungen Mann anderer Nationalität. Er ist Kalmyke. Meine Mama ist gegen diese Beziehung, weil er anderer Rasse ist. Sie sagt, dass Gott die Menschen bewusst getrennt hat und sie gegen Enkel von solchem Aussehen ist. Ich weiß nicht, ob ich Recht habe oder nicht, doch ich höre auf mein Herz, bin mit ihm glücklich und will die Liebe in mir nicht töten. Oder soll ich auf Mama hören und mich von ihm trennen. Ich halte das alles für menschliche Vorurteile. Sagen Sie mir, was ich tun soll. Danke. Ilona.

 

In meinen Büchern habe ich bereits darauf geantwortet: Die Liebe ist eine Himmelsmacht. Entscheiden Sie selbst.

 

 

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30.05.2001 20:29 Alexander

Sergei Nikolajewitsch, danke für Ihre Internetseite. Ich möchte mir sehr gern klar darüber werden, wer und was Gott ist. Sie sprechen von der Liebe zu Gott, und ich hätte gern mehr über dieses Objekt der Liebe gewusst. Viele Religionen antworten unterschiedlich auf diese wesentliche Frage. Sagen Sie es! Gott – ist das das Gesetz oder der Gesetzgeber? Ist das die Schöpfung (das Universum) oder der Schöpfer? Ist das die Liebe oder das Objekt der Liebe? Ist das die Liebe oder ihre Quelle? In der Bibel steht geschrieben, dass wir nach dem Bild und der Gestalt Gottes geschaffen sind, dass Abraham Gott als Person gesehen hat, d.h. die heilige Dreieinigkeit – Gott Vater, Gott Heiliger Geist und Gott Sohn. Wenn der Sohn eine Person ist, heißt das, dass auch der Himmlische Vater eine Person ist? Verschiedene Konfessionen antworten unterschiedlich auf diese Frage. Einige sagen, dass Gott ein gewisses gestaltloses Absolutes ist, andere – Gott ist eine Person, z.B. Krischna. Um die Liebe zu Gott zu erlangen, muss man Ihm dienen und Seine heiligen Namen aussprechen, immer an Ihn als Person denken. Die Christen sind ähnlicher Meinung, dass man Jesus dienen muss, zu Jesus beten muss usw. Doch wenn ich arbeite, Sport treibe oder einer schöpferischen Tätigkeit nachgehe, kann ich nicht an Gott denken. Und wenn der Künstler oder Wissenschaftler an Gott denkt, wie in den Tempeln gelehrt wird, dann können sie nicht mehr an das Objekt ihres Schaffens oder ihrer Forschung denken und sich vollkommen in diesen Prozess vertiefen. Viele Komponisten, große Maler, Dichter und Wissenschaftler dachten nur an das Objekt ihres Schaffens, waren von ihrer Tätigkeit besessen und haben daher das erreicht, wovon heute alle begeistert sind und sagen: „Oh, das ist Göttlich!“ Sie sagen, dass die Liebe zu Gott die Tätigkeit hervorbringt, aber die Tätigkeit behindert das Besinnen auf Gott. Lassen sich Besinnen auf Gott und schöpferische Tätigkeit vereinen. Oder muss eine Alternative gefunden werden?

 

Was ist Verallgemeinerung? Zwei Gegenstände befinden sich in bestimmten Schichten des Raums auf bestimmter Ebene. Um sie zu verallgemeinern und Gemeinsames in ihnen zu finden, muss man zur feineren Schicht vordringen, wo sie mehr Gemeinsames haben, und bei der noch feineren Schicht ist die Einheit noch größer. Wenn wir zu den tiefsten Schichten vordringen, stellen wir zwischen vollkommen widersprüchlichen Dingen und Ereignissen eine gemeinsame Verbindung fest. Doch der Kontakt zu diesen feinen Schichten ist gefährlich, schmerzlich und quälend. Mit jeder Stufe, die wir zum Kern vordringen, haben wir gewisse Vorstellungen von Gott. Anfangs ist Gott das, was wir nicht sehen, was aber direkt auf uns einwirkt. Das sind heidnische Götter. Der Mensch fühlt, dass die Welt von innen regiert wird, und da walten nach seinem Verständnis höhere Kräfte. Dann hat er versucht, sie sich vorzustellen und zu verallgemeinern. Bei der Verallgemeinerung der höheren Kräfte mit höheren Göttern kommt er früher oder später zum Monotheismus. Aus meiner Sicht hat das Christentum den großen Durchbruch vollzogen, indem es zu verstehen gab, dass Gott die Liebe ist. Gott ist außerhalb von Raum und Zeit. In der Bibel steht über das Ende der Welt geschrieben, dass es die Zeit nicht gibt, d.h. Gott ist jenseits der Zeit, und Gott hat die Welt geschaffen. Deshalb ist alles, was die Weltreligionen über Gott sagen, im Prinzip richtig, doch gegenwärtig ist dies unzureichend, weil wir nicht spüren können, dass Gott gleichzeitig eine Person und unpersönlich ist. Gott kann man wahrnehmen und spüren, weil wir alle ihn in uns tragen. Doch die Erkenntnis des Göttlichen findet hauptsächlich über die Vergrößerung der Liebe und Güte in unserer Seele statt, ohne die wir Gott nicht erkennen können. Je stärker Sie daher die Liebe bewahren, wenn das Menschliche zerstört wird, und über sich und andere nicht schlecht denken, umso mehr nähern Sie sich Gott. Aufgrund von Analysen der Weltreligionen, meiner Erfahrungen und der praktischen Heilung von Patienten bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Entwicklung ohne Vergrößerung der Liebe nicht möglich ist. Minderung der Liebe und Verbitterung bedeuten Degradation und Verfall. Schöpferische Tätigkeit beginnt mit dem Augenblick, in dem die Liebe in uns bewahrt wird, ohne dass es einen äußeren Grund dafür gibt. Hierbei handelt es sich um Schöpfertum, alle anderen Momente sind nur Form. Und alle Religionen sind ebenfalls Form, denn es gibt bestimmte Gedanken, eine bestimmte Logik, Schlussfolgerungen – das sind Zeit und Raum, d.h. Formen. Deshalb steht in der Bibel geschrieben: Errichte den Tempel nicht außerhalb, errichte den Tempel in deiner Seele.

 

 

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30.05.2001 15:22 Alexander

Sergei Nikolajewitsch, guten Tag! Danke für Ihre Geduld und Bemühungen. Ich hätte gern Ihre Meinung über die richtige Einstellung zu Sex gehört. Alle klassischen Religionen – Christentum, Islam, Buddhismus, Krischnaismus – schreiben eine Einschränkung der sexuellen Beziehungen sogar in der Familie vor. Selbst in der „heiligen Ehe“ gilt als ideal nur Sex zur Erzeugung gottesfürchtiger Kinder. Und als Ideal wird überall klösterliche Keuschheit als Mittel gepredigt, um die Liebe zu Gott zu erreichen. Ich selbst bin 36 Jahre, habe bereits im frühen Alter onaniert, wofür ich mich sehr geschämt habe. Nachdem ich geheiratet hatte, konnte ich mich überhaupt nicht mehr zügeln – ich wollte immer, morgens und abends, mit meiner Frau Sex haben. Der häufige Sex untergrub meine physische Gesundheit. Nach einem Jahr ließen wir uns aus verschiedenen Gründen scheiden. Ich interessierte mich für Religion, versuchte meine Leidenschaft zu zügeln. Danach wurde es noch schlimmer, weil es nach der langen Abstinenz keinen Halt mehr gab – wohin ich auch schaue, werde ich animiert. Ich versuchte, Sport zu treiben, doch wenn ich müde werde und mich vor Muskelkater nicht mehr bewegen kann, kommt das sexuelle Verlangen und ich onaniere. Dann finde ich Ruhe und Entspannung. Es gab Zeiten, in denen ich wegen meiner Verkommenheit Selbstmord begehen wollte. Ich versuchte, einmal wöchentlich zu hungern. Das half, aber ich magerte stark ab und wurde noch dazu überaus reizbar. Deshalb brach ich das Hungern ab. Viele meiner Bekannten haben analoge Probleme. Außerdem kam noch Prostatitis hinzu, doch das Verlangen verringerte sich nicht. Wie kann ich das sexuelle Verlangen loswerden? Ich hätte gern völlige Klarheit über richtiges sexuelles Leben, damit ich in dieser Richtung richtig an mir arbeiten kann. Im Voraus danke ich für Ihre Antwort. Alexander.

 

Die Energie des Universums entsteht aus der Zeit, Ursache und Wirkung fallen zusammen. Unser Verlangen – das ist die Verbindung von Ursache und Wirkung, deshalb haben unsere Verlangen Energie. Wenn keine Energie vorliegt, verringert sich das Verlangen. Die größte Energie ist in unserem primären Verlangen. Die Erbsünde Adams und Evas ist das sexuelle Verlangen, das über die Liebe zu Gott gestellt wurde. Doch die Sünde bedeutet nicht, dass sexuelles Verlangen nicht zu bezwingen ist. Es wird nur dann zur Sünde, wenn es zum Hauptziel wird und über der Liebe zu Gott rangiert. Ausführlicher darüber im 7. Buch, das im Herbst erscheinen wird. Denken Sie fürs erste an folgendes: Gefühle zu vernichten – das ist Selbstzerstörung. Gefühle müssen entwickelt, aber richtig entwickelt werden. Die Liebe – das sind die Wurzeln, die Gefühle – die Krone. Erst die Wurzeln, dann die Krone. Man kann den Baum nicht mit der Krone nach unten einpflanzen. So ist die Liebe das Pferd, der Sex der Wagen. Den Wagen kann man nicht vor das Pferd spannen. Es geht also um die richtige Erziehung der Gefühle, nicht um die Beseitigung von sexuellen Verlangen oder Erlösung davon. Es geht um die Verwandlung des sexuellen Verlangens in Göttliche Liebe, wofür es erforderlich ist, periodisch Enthaltsamkeit zu üben, wofür gehungert werden muss, wofür man sich jeden Tag daran erinnern muss, dass alle unsere Verlangen, vor allem das sexuelle, Mittel sind, um die Liebe zu Gott zu vergrößern. Und wenn Sie richtig arbeiten werden, werden Sie da Ergebnis spüren. Dann büßen Sie nicht Gesundheit und Verlangen ein, denn diese werden für Sie sekundär. Und der Umgang mit Frauen bedeutet für Sie Glück und nicht Martyrium, Verrat usw.

 

 

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30.05.2001 13:33 Lena

Werter Sergei Nikolajewitsch! Hatten Sie Gelegenheit, die Bücher von Carlos Castaneda zu lesen, und kennen Sie seine Methodik? Vieles von dem, was er schreibt, stimmt mit dem überein, wovon Sie in Ihren Büchern sprechen (ich meine den rein illustrativen Teil – die Beschreibung der Welten, Doubles u. a.). Seine Bücher beeinflussen die Menschen physisch, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Könnten Sie sagen, inwieweit die Meldung über seinen Tod zutreffend ist?

 

Bitte verwechseln Sie nichts. Carlos Castaneda hat und hatte keine eigene Methodik, die Methodik stammte von mexikanischen Magiern, er hat nur mit dieser Methodik vertraut gemacht. Es war nur ein Anhänger dieser Methode, hat nichts Neues dazu beigetragen. Was die Methode selbst oder die Techniken, die in seinem Buch beschrieben werden, betrifft, so sind sie aus meiner Sicht ziemlich begrenzt, weil das Schwergewicht auf eine gewisse strikte technische Herauslösung des Menschen aus dem System der Bindungen an die Umwelt gelegt wird. Das erschließt Fähigkeiten, trennt aber von der strategischen Perspektive. Der Mensch verliert den Überblick über seine Kräfte und Fähigkeiten. Aus meiner Sicht ist es ein Teil des Wissens, das offenbar aus Indien stammt und entsprechend in die Religion der nordamerikanischen Völker und mystischen Praktiken transformiert wurde. Ich habe die Bücher von Carlos Castaneda gelesen, und sie haben mir sehr viel gegeben, um die Welt zu verstehen und herkömmliche Stereotypen zu revidieren. Ich meine, dass diese Bücher für alle von großem Nutzen sind, wiederhole aber noch mal: Er sagte, dass die Seher, die die Karte der Welt erstellt haben, zum größten Teil umkamen. Später kamen alle um, und ihr Wissen ging verloren. Es war ein absterbender Zweig, je mehr der Mensch seine Kräfte auf die Technik richtete und das weltanschauliche und philosophische Maß der Dinge vergaß, umso schneller verdorrte der Zweig. Denn die Konzentration war auf die Fähigkeiten gerichtet, und das führt zu Selbstsucht. Mit großer Wahrscheinlichkeit war der Verfall der Fähigkeiten zu erwarten. Besonders bei neuen Schülern, die darauf genetisch nicht vorbereitet sind. Daher können die Gerüchte, dass Carlos Castaneda an Leberkrebs gestorben ist, d.h. nicht das überwunden hat, was im Christentum Selbstsucht genannt wird, vollkommen glaubwürdig sein.

 

 

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30.05.2001 12:41 Larissa

Sergei Nikolajewitsch! Ich habe Ihre Bücher gelesen, kann aber bisher nicht verstehen, warum Ehepartner, bei denen es zu außerehelicher Liebe kommt, nach Konsultationen bei Ihnen beschließen, als Familie zusammenzubleiben und „die Liebe zum anderen zu bewahren“. Wenn auch nicht oft, so doch ein paar Mal wurde genau eine solche Situation beschrieben. Dazu meine Frage: Ist Sex mit einem ungeliebten Partner nicht ein Gesetzesverstoß? Wenn ich mit dem Mann zusammenbleibe, dann muss ich auch mit ihm Sex haben. Soll man sich prostituieren, um den Anschein und die materielle Versorgung der Kinder zu wahren? Danke. Larissa.

 

Der Mensch ist ein vielschichtiges Wesen. Wir haben äußere Gefühle, die ziemlich stark an diese Welt gebunden sind und von ihr abhängen. Bei einem abhängigen Menschen wird die Information verfälscht. Ich habe oft erlebt, dass eine Frau zu 100 % überzeugt war, dass sie den Mann nicht liebt, dann zu einem anderen gegangen ist und anschließend zur Besinnung kam. Das bedeutet, dass ihre ständigen Vorwürfe gegen den Mann, Gereiztheit, Neid, Eifersucht oder Verurteilung sie erdrückt und ihre Liebe verschüttet haben. Und sie hat nicht ihren wirklichen inneren Zustand gesehen. Die äußerlich fehlende Liebe für den Mann – das ist die Blockierung der inneren Verehrung für ihn. Die Vorwürfe sind das Ergebnis von Verehrung. So verehrt die Frau in zwei Leben den Mann, doch wenn sie ihn im dritten weiter so verehren würde, werden er, sie oder ihre Kinder sterben. So kommt es anscheinend dazu, dass es sie zu ihm hinzieht, sie ihn aus irgendeinem Grund heiratet, ein Verhältnis entsteht, aber keine Gefühle aufkommen. Innerlich sieht jedoch alles anders aus. Wenn die Frau nur ihren äußeren Gefühlen glaubt, lässt sie sich jeden Tag mit einem neuen Mann ein und verkündet, dass sie ihn liebt und mit dem vorigen Mann keinen Sex haben will. Das ähnelt Prostitution, jedoch Prostitution aus Dummheit und nicht für Geld. Wenn Sie lernen, harmonisch zu sein, und für Sie die Liebe zu Gott an erster Stelle steht, wenn Sie jedem Mann vergeben, wenn Sie sich niemals von der Liebe lossagen, dann wird der ungeliebte Mann, wenn Sie ihn innerlich wirklich nicht lieben, von ganz allein verschwinden. Die Situation wird sich so ergeben. Lernen Sie, sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich zu sehen. Wer die Liebe bewahrt, kann die inner Ebene sehen. Sie müssen sicherlich noch an sich arbeiten.

 

 

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30.05.2001 01:37 Oleg, 26 Jahre

Guten Tag! Ich habe Probleme mit der Gesundheit. Meine Lebensqualität ist sehr niedrig!!! Woher kommt überhaupt diese Kette von Krankheiten? Im Prinzip lebe ich fast normal! Ich gehe in die Kirche! Ich bitte Gott um nichts!!! Weder Ärzte, noch Magier und Heiler vermochten mir zu helfen... Vielleicht können Sie mir einen Rat geben?!

 

Verzagen Sie nicht.

 

 

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29.05.2001 21:55 Wladimir

Verzeihung für die falsch gestellte Frage! Sergei Nikolajewitsch! Welchen Einfluss hat eine Tätowierung auf den Menschen?

 

Eine Tätowierung ist die ständige Erinnerung des Menschen an eine gewisse Information, in jeder Tätowierung steckt ein Sinn oder eine Orientierung. Die Tätowierung verstärkt entweder Ihre Orientierung oder kann gewisse gefährliche Momente blockieren. Tätowierungen erfüllten bei den Urmenschen die mystische Rolle des Schutzes, der Zugehörigkeit zu etwas oder der Blockierung gewisser Gefahren. Manchmal war sie intuitiv. Tätowierungen nahm kein durchreisender Künstler vor, sondern jemand, der sich in der Magie der Rituale auskannte. Deshalb ist es wichtig, welchen Sinn die Tätowierung in sich trägt. Heute sind die Veränderungsmöglichkeiten des Menschen vielfach größer, so dass eine Tätowierung keinen Sinn mehr hat. Wenn Sie gegenwärtig eine Tätowierung haben, hängt alles davon ab, wer sie gemacht hat.

 

 

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31.05.2001 07:59 Olga

Was bedeuten psychische Krankheiten? Was ist Persönlichkeitsspaltung? Kann sich ein Mensch, der sich nicht unter Kontrolle hat, ändern? Danke.

 

Ich denke, dass sich der Mensch in allen Problemfällen, auch in psychischen, selbst ändern kann, wenn er die Bibel liest, zu Gott geht und an sich nach meinen Forschungsergebnissen arbeitet. Die Nahestehenden können ihm dabei helfen, indem sie sich innerlich ändern und an diesen Menschen denken, ohne für ihn beten zu müssen.

 

 

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31.05.2001 00:29 Natascha

Beim Surfen im Internet habe ich die Fragen und Ihre Antworten gelesen, und das brachte mich auf folgende Frage. In der Schule war ich bestrebt, gut zu lernen, einmal Geschäftsfrau zu werden und Karriere zu machen. Überhaupt schmiedete ich großartige Pläne. Ich studierte an der Hochschule für Ökonomie. Doch dann verschwand, dank Ihrer Bücher und eigener Überlegungen, irgendwie das Interesse für eine Karriere, zumindest auf dem Gebiet der Wirtschaft. Heute weiß ich, dass ich nicht das, was mir gefällt, tun werden (was den Beruf betrifft). Ich möchte mich schöpferisch betätigen und nicht über Papieren und Rechner hocken. Es gibt aber keinen Weg zurück. Die Eltern werden mich nicht verstehen und nicht erlauben, das Studium zu schmeißen. Der Vater hat für mich bereits eine Stelle in der Bank in Aussicht. Denken Sie bitte nicht, dass ich „verwöhnt“ bin. Aber manchmal frage ich mich verzweifelt, wozu das alles nötig ist. Vielleicht sollte ich meinen Wünschen folgen, auf Schauspieler umsatteln und mein ganzes Leben ändern? Oder soll ich ohne zu klagen den begonnenen Weg zu Ende gehen?

 

Früher habe ich auch gedacht, dass es künstlerisches Schaffen nur im Theater, Kino oder in der Malerei gibt, doch dann habe ich verstanden, dass ein Geschäftsmann nicht weniger schöpferisch als ein Künstler ist, manchmal sogar mehr. Schöpferische Tätigkeit, das ist die Schaffung einer neuen Weltsicht. Das geschieht aus Liebe. Mit der neuen Weltsicht kann ich ein Bild schaffen, mit der neuen Weltsicht kann ich die Arbeit ökonomisch vollkommen anders und mit anderem Effekt organisieren. Mit der neuen Weltsicht kann ich ein altes Lied so singen, dass es ein Hit wird, ich populär werde und viel Geld verdienen kann. Der Hit ist für den Sänger eine unterbewusste Werbung: Seht her, wie harmonisch ich bin. Und wenn das Lied erklingt, hat er die Möglichkeit, seinen seelischen Zustand zu zeigen. Die Arbeit an sich – das ist die Schönheit der Seele. Es ist egal, was Sie sind – Künstlerin oder Geschäftsfrau. Es ist egal, womit Sie sich beschäftigen, wenn es nur schön ist. Und Schönheit ist das Gefühl, das aus der Seele kommt, so dass jede Tätigkeit, der Sie nachgehen, schön wird.

 

 

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31.05.2001 00:16 Tascha

Heute habe ich eine Prüfung abgelegt, auf die ich sehr schlecht vorbereitet war und deshalb bei den Fragen versagt habe. Der Dozent ließ mich trotzdem bestehen, „aus Rücksicht auf meine Mutter, damit sie sich nicht sorgt.“ Mir war das schrecklich peinlich. Ich wollte sogar ablehnen und zur Nachprüfung gehen, doch dann hätte man mich zum Examen nicht zugelassen. Ich akzeptierte es also. Doch Freude kam bei diesem Betrug wirklich nicht auf. Was immer auch geschieht – es dient der Sache. Doch das Gewissen lässt keine Ruhe. Solche Momente, in denen „das Gewissen sich gemeldet hat“, hatten schon viele im Leben. Was meinen Sie, wie soll man handeln? Ich möchte aber auch nicht als „Sünderin“ dastehen... Das ist sicherlich schlecht? ... Vielen Dank.

 

Das Gewissen ist die Erkenntnis, dass wir falsch handeln, d.h. gegen die Liebe. Denn bewusst falsches Verhalten ist Aggression gegen Gott, es ist die Lossagung von der Liebe. Wenn der Mensch sich auf Betrug einlässt, dann lässt er zu, dass er unverdientes Glück erhält, und dieses Glück kettet ihn an Werte des Lebens, macht ihn immer abhängiger, bis Probleme auftreten. Das Gewissen lässt erkennen, dass wir uns falsch verhalten, d.h. anfangs hemmt das Gewissen ein solches Verhalten. Da ist es wichtig, wie sich der Mensch verhält. Wenn der Mensch meint, dass er sich nicht ändern kann, dann muss er sich wegen des Fehlverhaltens vernichten, damit er eine solche Handlung nicht wiederholen kann. Selbstzerfleischung und Verzweiflung dienen der langsamen Selbstvernichtung, um solches Verhalten nicht zuzulassen. Doch angenommen, wir können uns ändern. Dann müssen wir uns auch ändern, um eine solche Handlung nicht zu wiederholen. Wie müssen wir uns ändern? Wir müssen uns mehr auf die Liebe als auf alles andere orientieren, dann wird unser Verhalten nicht mehr wie früher sein. Wenn Sie also auf den Betrug eingegangen sind und das Examen machen wollen, dann akzeptieren Sie die Situation und bereiten Sie sich entsprechend besser vor, um das wieder gutzumachen, was Sie einmal verbockt haben. Das heißt, Sie haben damit nichts Schreckliches getan – schrecklich ist nur, dass Sie dies erneut tun könnten. Schauen Sie also nicht in die Vergangenheit, schauen Sie in die Zukunft und ändern Sie sich, dann wird alles normal.

 

 

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31.05.2001 00:03 Natascha

Ich danke Ihnen. Sowohl für Ihre Antworten, die Bücher, als auch einfach dafür, dass Sie mir geholfen haben, zu Gott zu kommen. Nachdem ich Ihre Bücher gelesen und verstanden hatte, konnte ich das wahre Glück der Vereinigung mit Gott spüren. Es ist seltsam, doch die denkwürdigsten Momente waren, als ich allein in der Natur war, am häufigsten nach der Sauna. Das ist ein Gefühl unermesslichen Glücks und der Liebe zu Gott, wenn man in den Sternenhimmel blickt und ringsum niemand ist. Ich werde niemals diese glücklichen Minuten vergessen. Ziemlich lange, den ganzen vergangenen Frühling und den Beginn des Sommers, war ich maßlos glücklich und Gott für jede Minute dankbar. Doch dann verging irgendwie das Gefühl des Höhenflugs. Mit Beginn des Herbsts und Winters erstarrte ich gleichsam und verlor die Verbindung zu Gott. Und erst vor kurzem, d.h. bereits gegen Ende des Frühlings, konnte ich wieder dieses Glück spüren, und ich nahm erneut Kontakt zum Göttlichen auf. Das geschah wieder nach der Sauna, allein mit Gott und der Natur... Sagen Sie, warum verlor ich die Verbindung zu Gott über den Winter (selbst in guten Momenten fühlte ich mich nicht wirklich glücklich, mir war irgendwie unwohl), und warum wurde ich die „Winterkälte“ nach der Sauna wieder los? Wahrscheinlich gibt die Frage bereits die Antwort.

 

Auf die Sauna kann man sich ebenfalls fixieren. Einer meiner Bekannten träumte während seines Auslandsaufenthalts davon, ein oder zwei Monate in der Sauna zu verbringen. Doch als er nach Russland zurückkam und die Sauna aufsuchte, kam es bei ihm zu einer starken Allergie. Die Ärzte sagten ihm, dagegen hilft nur eines: Er darf nicht mehr in die Sauna gehen. Wenn man jedoch nicht von der Sauna träumt, dann stabilisiert sie nicht nur unseren Körper, sondern auch unser Energiefeld auf der feinen Ebene. Durch Temperatur reinigen wir uns, und wenn wir negative Energie und Karmaschichten haben, erhöht sich bei uns die Temperatur, vor allem bei Kindern. Das heißt, erhöhte Temperatur reinigt die Seele, deshalb werden unsere Seelen, wenn wir in der Sauna gütig, entspannt und mit Liebe erfüllt sind, gereinigt. Es fällt Ihnen nach der Sauna dann leichter, das Göttliche zu spüren. Und im Winter war es für Sie sicherlich schwierig, das Göttliche zu spüren, weil für Sie der Winter ein Zeichen von Verlust und Ihnen unangenehm ist. Wenn das nicht der Fall wäre, würden Sie das Göttliche spüren. Die Sauna gibt Ihnen ein Gefühl  vergessener Wärme, ein Gefühl der Freude, demütigt gleichzeitig Ihr Menschliches und läßt Sie leichter das Göttliche spüren.

 

 

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30.05.2001 22:34 Olja

Sergei Nikolajewitsch! Wie ist die Tatsache zu erklären, dass Menschen im Schlaf in unverständlicher Sprache reden, sogar weinen und lachen? Was ist „Lunatismus“ aus der Sicht Ihrer Theorie? Danke.

 

Der Mensch ist ein mehrschichtiges Wesen, und auf den feinen Ebenen können wir in anderen Sprachen reden, ein anderes Leben führen und mit anderen Wesen verkehren, ohne es zu vermuten. Im Schlaf öffnet sich das Unterbewusstsein, denn das Bewusstsein schläft, und so offenbart sich unser Leben. Daher sind prophetische Träume möglich. Um genau sagen zu können, was Lunatismus ist, müsste ich zumindest zwei Mondsüchtige diagnostizieren, einfach so zu antworten fällt mir schwer. Ohne Diagnostik würde ich sagen, dass Lunatismus eine Erscheinung des übererregten Bewusstseins ist, die den Menschen zur Ausübung von Funktionen selbst im Schlaf zwingt. Das zeugt davon, dass die Abhängigkeit des Menschen von der Umwelt allzu groß ist und er selbst im Schlaf nicht abschalten kann.

 

 

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30.05.2001 21:49 Andrej

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Bei Ihrem Vortrag in Petersburg am 23. Dezember 2000 sagten Sie: Wenn der Mensch mit sich unzufrieden ist, Angst vor der Zukunft hat und den Menschen Vorwürfe auf moralischer und sittlicher Ebene macht, dann gelingt es ihm nicht, das Menschliche auf einen Punkt zu bringen und von ihm zum Göttlichen überzugehen. Kann man ohne Ihre Diagnostik feststellen, ob bei einem Menschen diese drei Aspekte der Aggression  gegen die Liebe vorhanden sind? Denn das ist, wenn ich Sie richtig verstanden habe, ein sehr wichtiges Moment. Wenn diese Formen der Aggression nicht blockiert werden, werden alle Versuche der Hinwendung zu Gott vergeblich sein. Sicherlich können nicht alle spüren, ob das bei ihnen der Fall ist. Danke.

 

Wenn Sie bei einer Aggression durch andere Menschen nicht mit einem Aggressionsgefühl und dem Wunsch einer emotionalen Verteidigung reagieren, sind Sie bereits in Ordnung.

 

 

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30.05.2001 21:21 Olga

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich denke, dass diese Frage nicht nur von persönlichem, sondern allgemeinem Interesse ist, denn sehr oft kommt etwas Ähnliches vor. Ich will das Problem an meinem Beispiel veranschaulichen. Ich habe alle Ihre Bücher gelesen und sie den Eltern empfohlen. Papa hat sofort begeistert mit dem Lesen begonnen und ebenfalls alle gelesen. Mama hat nur in den Büchern geblättert und sie dann weggelegt. Ich habe so sehr gewünscht, dass sich Mama mit Ihrer Theorie vertraut macht, weil mir scheint, dass sie einige Probleme hat. Mama ist unglaublich gütig und mitfühlend, doch das ist nicht das Problem. Sie tut buchstäblich alles für ihre einzige Enkelin (meine Tochter), so wie sie mich früher verwöhnt hat, und sogar noch mehr... Sie wiederholt ständig: „Ich lebe für euch! Ohne euch hat das Leben für mich keinen Sinn.“ Sie sagt oft zu mir: „Lebe für das Kind! Alles andere muss an zweiter Stelle stehen!“ Ich verstehe, dass das alles gute Absichten sind, befürchte aber gleichzeitig, dass diese große Zuwendung schaden kann. Nicht von ungefähr gibt es das Sprichwort: „Der Weg in die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.“ Allem Anschein nach wird Mama nicht so bald mit der Lektüre Ihrer Bücher beginnen (wenn auch nur Gott allein weiß, was geschehen wird). Doch solange sich nichts ändert, sagen Sie mir bitte, Sergei Nikolajewitsch, wie ich meinem Kind und meiner Mutter in dieser Situation helfen kann.

 

Das Problem Ihrer Mutter besteht darin, dass ihre Weltanschauung auf das Menschliche gerichtet ist. Sie steht im Widerspruch zu dem, was in meinen Büchern geschrieben steht. Deshalb hat Ihre Mutter nicht begonnen, die Bücher zu lesen, da das für sie allzu schmerzhaft ist. In solchen Fällen, wenn sich der Mensch nicht seelisch quälen will, quält er sich physisch, d.h. die Probleme Ihrer Mutter beginnen gerade. Arbeiten Sie an sich, beten Sie für die Kinder, damit wenigstens sie durch die falsche Haltung Ihrer Mutter nicht zu Schaden kommen. Je mehr Sie sich ändern werden, umso mehr werden sich die Kinder auf Ihren inneren Zustand orientieren, und der Umgang mit der Großmutter wird weniger gefährlich sein.

 

 

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30.05.2001 21:06

Sergei Nikolajewitsch, erklären Sie bitte, warum es mir schwer fällt, zu meiner Umwelt Beziehungen zu unterhalten und meine Gefühle zu zeigen? Wodurch ist meine Verschlossenheit zu erklären? Vielen Dank.

 

Verschlossenheit, Befangenheit und Schwierigkeiten im Umgang – das alles ist Abhängigkeit von Beziehungen und Wünschen. Lesen Sie aufmerksam die Bücher.

 

 

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03.06.2001 16:11 Swetlana

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch. Kann man für eine Abtreibung „Abbitte leisten“ oder sie „sühnen“? Was kann man tun, um ihre Folgen für die Nahestehenden und die Nachkommen maximal zu verringern? Danke.

 

Wir alle werden geboren und sterben, der Körper zerfällt. Das Schrecklichste ist nicht die physische Zerstörung, sondern die Zerstörung der Seele, denn die Seele ist gewichtiger als der Körper. Die Zerstörung der Seele erfolgt über die Lossagung von der Liebe, deshalb besteht die Hauptgefahr bei der Abtreibung in der Lossagung von der Liebe. Wenn das Leben des Kinds durch Abtreibung beendet wird, dann war es auch von oben dazu verurteilt, weil das Kind seine Seele im früheren Leben nicht ausreichend gereinigt hat. Wenn das Kind geboren werden soll, glauben Sie mir, dann werden von oben solche Bedingungen geschaffen, dass das Kind auf die Welt kommt. Deshalb leisten Sie vor allem Abbitte für die Aggression gegen die Liebe und die Lossagung von ihr. Und beten Sie auch für das Kind, damit es ebenfalls die Liebe bewahren kann und seine Abhängigkeit vom Leben, von Wünschen und vom Schicksal überwindet.

 

 

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05.06.2001 15:58 Andrej

Ich danke Gott für den Mut, Kontakt aufzunehmen. Meine Kinder sind unheilbar krank (genetisch). Ich versuche, richtig zu glauben und zu beten, doch mit der Technik hapert es. Wenn ich mich engagiere, fehlt es an Atem, und mit Atem allein, ohne Engagement, kann man nicht beten. Die Krankheit nimmt einen schnellen Verlauf – das erhöht die Nervosität. Ich hoffe auf Ihren Rat und bin überzeugt, dass eine Heilung nach Gottes Willen möglich ist... In Liebe. Andrej.

 

Ich bin davon überzeugt, dass genetische Krankheiten heilbar sind, dafür muss nur in die tiefen Schichten vorgedrungen werden. Der Zugang dorthin ist nur dann möglich, wenn wir die Abhängigkeit vom Menschlichen auf ein Minimum reduzieren. Das geschieht durch Stabilisierung unseres Gefühls der Liebe und die Unabhängigkeit unserer Gefühle, außer von Gott. Hieran muss weiter gearbeitet werden. Ich denke, dass die Informationen des 7. Buchs helfen werden, auf gewichtigere Ebenen vorzudringen.

 

 

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05.06.2001 15:51 Andrej

Werter Sergei Nikolajewitsch! Kennen Sie die Lehren von Toltekow?

 

 

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie den Inhalt der Lehre kurz in Ihrer Frage schildern würden.

 

 

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05.06.2001 13:54 Katja

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich bitte um Ihren Rat. Der Mann, den ich liebe, hat ständig gesundheitliche Probleme, auch in sozialer Hinsicht ist es nicht gut um ihn bestellt. Meine Mama ist gegen unsere Beziehung und sagt, dass sie gesunde Enkel haben will. Doch ich kann nicht gegen meine Gefühle kämpfen, ohne ihn fühle ich mich schlecht. Geben Sie einen Rat, wie ihm zu helfen ist. Die Bücher will er nicht lesen, und Ihre Informationen wiederzugeben und ihm zu vermitteln, das kann ich nicht. Vielen Dank.

 

Enkel werden nicht von Ihrer Mama, sondern von Ihnen geboren. Es ist also Ihre Entscheidung, und mit sich zu kämpfen ist immer ein Problem, weil das Göttliche sich seinen Weg über die Liebe bahnt. Wenn sie dem anderen helfen wollen, helfen Sie sich selbst.

 

 

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04.06.2001 16:29 Wladimir

Sergei Nikolajewitsch, sagen Sie bitte, wie kann man freiwillig seine Selbstsucht zügeln?

 

Indem Sie sich innerlich nicht stetig rechtfertigen.

 

 

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04.06.2001 06:32 Pikalow, Wladimir

Guten Tag! Ich möchte wissen, warum ich manchmal anderen den Tod wünsche. Etwa vor 12 Jahren hatte ich einen Hund, den ich ausführte. Er lief auf die Straße, und ich sah, wie ein Lkw auf ihn zurollte. Ich wünschte, dass der Hund stirbt, und er wurde überfahren. Und dann vor sieben Jahren. Mein Vater trank sehr viel, er ging nicht arbeiten. Meine Mutter versorgte mühevoll meinen Bruder und mich. Ich verspürte den starken Wunsch, dass mein Vater sterben möge, weil er uns immer verprügelte. Und er starb. Nun denke ich, dass das mit meinem Alter (ich war damals 14 Jahre) zusammenhängen kann. Oder was meinen Sie?

 

Wenn ein Mensch Nahestehende verehrt, dann überträgt er das auch auf Tiere und alles, was ihm lieb ist, und je größer die Zuneigung zu etwas ist, umso größer ist die Aggression gegen das Objekt der Zuneigung. Wenn Gedanken an den Tod nahe stehender Personen aufkommen, dann resultiert das aus der Idealisierung sowohl von Wünschen als auch des glücklichen Schicksals. Das heißt, die Abhängigkeit ist auf ein sehr hohes Niveau angestiegen, was schwer zu überwinden ist. Das ist ein Zeichen großer Abhängigkeit von Beziehungen, Wünschen und dem Schicksal, die zur Zerstörung der Familie führen kann. Es kann Probleme mit der Gesundheit der Kinder geben, Untreue und Verrat durch Nahestehende usw. sind möglich. Es ist daher besser, nicht abzuwarten, bis das alles beginnt, sondern zu erkennen, dass dies sehr ernste Zeichen ist, und sofort mit der Arbeit an sich anzufangen.

 

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09.06.2001 08:14 Jekaterina

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Womit erklären Sie prämenstruale Beschwerden (Weltschmerz, Verhaltens- und Emotionsänderungen usw.). Sagen Sie bitte, worauf ist beim Gebet in solchen Tagen die Aufmerksamkeit zu richten, um ihren Einfluss zu verringern?

 

Menstruation ist die Zerstörung der Eizelle, d.h. die Zerstörung künftigen Lebens. Also die Zerstörung von Wünschen. Das ist die Demütigung dessen, was als Erbsünde von Adam und Eva bezeichnet wird. In Vorbereitung auf die Regel muss man sich daher auf die Liebe konzentrieren, mehr verzeihen, darf nicht mit sich unzufrieden sein und sich innerlich vom Menschlichen lossagen, dann werden die Menstruationen helfen, die Seele zu reinigen und nicht mit Aggression zu erfüllen.

 

 

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08.06.2001 23:15 Pawel

Werter Sergei Nikolajewitsch! Von Ihnen und Ihren Büchern erfuhr ich von einem Mädchen, das ich kennen lernte (wenn man beim Surfen im Internet von Kennen lernen sprechen kann). Ich habe die Bücher einfach aus Neugier gekauft. Sie haben mir in vieler Hinsicht geholfen, ich lernte, die Welt mit anderen Augen zu sehen und vieles zu verstehen, was mir früher nicht begreiflich war. Ich möchte Ihnen folgende Fragen stellen und um Rat bitten. (Ich werde aber in jedem Fall so handeln, wie ich selbst entschieden habe. Das interessante Wesen „Mensch“ handelt selbst wenn es falsch ist, was hier der Fall sein kann, auf seine Weise.) Ich möchte gern wissen, ob ich richtig handle? Ich habe mich also in dieses Mädchen verliebt, doch sie hat mir wiederholt zu verstehen gegeben, dass sie für mich nichts empfindet. Doch ich gebe nicht auf, denn wir leben in verschiedenen Städten und haben uns bisher noch nicht getroffen. Ich will zu ihr hinfahren, vielleicht ändert sich dann etwas. Was halten Sie davon?

 

Die Abhängigkeit von Wünschen zeigt sich nicht nur darin, dass der Mensch ihr Sklave wird und von ihnen abhängt, sondern auch darin, was wir als Nichterfüllung von Wünschen bezeichnen. Es ist wie bei einem Menschen, der auf Wohlstand orientiert ist und zum obdachlosen Bettler wird. Die Hauptsache ist, dass Ihrem Wunsch die Liebe zugrunde liegt.

 

 

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08.06.2001 20:55 Stanislaw

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich habe alle Ihre Bücher gelesen, war zweimal in Ihrer Sprechstunde. Ich wurde ein vollkommen anderer Mensch und spüre das auch selbst. Vielen Dank, dass es Sie gibt. Vor kurzem habe ich in einem schöngeistigen Buch gelesen, dass der erste Mann einer Frau die Seelen aller ihrer späteren Kinder prägt, egal von welchen späteren Männern sie stammen. Mich interessiert, ob das stimmt. Hochachtungsvoll.

 

Ich habe mit einem Professor gesprochen, der Spezialist auf dem Gebiet der Psychoneurologie ist, und er erzählte mir eine interessante Geschichte: Ein Mädchen amüsierte sich mit einem Neger, und er hat sie nur ein einziges Mal geküsst. Das war alles. Nach einigen Jahren heiratete sie und brachte ein Negermädchen zur Welt, d.h. die Information ist von sehr nachhaltiger Wirkung. Warum gerade der erste Mann? Weil in der Regel die erste Liebe in jene Jahre fällt, in denen unsere Gefühle am intensivsten sind. Ich denke, dass der erste Mann sehr viel im Leben der Frau bedeutet. Doch hier hängt natürlich alles von seiner Persönlichkeit ab. Wenn sich die Frau in jemand richtig verliebt hat, dann wird dieser Mann für sie wichtiger als der erste Mann werden. Hier hängt alles von Ihnen ab. Ziehen Sie Ihre Schlussfolgerungen.

 

 

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08.06.2001 16:27 Aljona

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich habe Ihre sechs Bücher gelesen und danke Ihnen dafür. Sie helfen wirklich, sich zum Besten zu ändern! Ich habe eine Frage, auf die ich in den Büchern keine Antwort gefunden hab. Nach allem zu urteilen, ist Ess-Sucht sehr zum Nachteil. Doch ist unter Ess-Sucht das Verlangen zu verstehen, auf Teufel komm raus zu essen, oder nur das Verzehren einer großen Menge von Speisen? Ich esse gern viel, und meine ganze Familie auch. Ist das ein Verstoß? Danke im Voraus. Aljona.

 

Ess-Sucht ist, wenn Essen zum Ziel gemacht wird, wenn es ein ständiges Bedürfnis ist, wenn ohne zu essen nicht gelebt werden kann. Wenn der Mensch manchmal gern gut ist, halte ich das nicht für schrecklich. Doch ich denke, wenn ständig viel gegessen wird, ruft das in Zukunft Probleme hervor.

 

 

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08.06.2001 16:12 Michail

Seit nunmehr zwei Wochen quält mich eine starke Bronchitis. Die Hämorrhoiden sind größer geworden, Medikamente helfen überhaupt nicht, eine Besserung tritt nicht ein. Vor kurzem erhielt ich viel Geld. Gegenwärtig kommt noch mehr dazu. Im Juni schreibe ich meine Doktorarbeit. Was ist bei mir nicht in Ordnung?

 

Haus oder Wohnung, Diplom, Geld – alles das bedeutet Schutz und Geborgenheit, d.h. erhöhte Aggression, dann ein Selbstvernichtungsprogramm. Denn es kommt zu Vorwürfen, Kränkungen usw. Daher auch die Hämorrhoiden, die Bronchitis und alles andere. Arbeiten Sie an sich.

 

 

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11.05.2001 19:12 Igor

Sergei Nikolajewitsch. Meine Konzentration auf die Liebe ist so stark, dass ich nicht unter Menschen weilen, mit dem Auto fahren und arbeiten kann. Ich kann das alles tun, doch dann verstärkt sich das Menschliche. Ich bin erst 18 Jahre und weiß nicht, wie weiter.

 

Die Göttliche Liebe gibt nicht nur, sie nimmt auch. Sie darf nicht mit den menschlichen Wünschen verschmelzen. Die menschliche Liebe ist in erster Linie auf die Erhaltung des Körpers und die Wünsche gerichtet. Sie gestattet es, anderen zu hofieren und zu helfen, ohne sie kann der Mensch sich nicht entwickeln. Doch diese Liebe kann in Konflikt zur Göttlichen Liebe geraten. Wenn mehr menschliche als Göttliche Liebe angereichert wird, dann werden wir zu Sklaven des Menschlichen. Wir haben Angst, dem anderen Menschen Schmerz zu bereiten, nehmen den Schmerz und die Krankheit auf uns. Wir können andere nicht kränken und hören auf, uns zu entwickeln. Deshalb lernen Sie, sich auf die Göttliche Liebe zu konzentrieren und sich periodisch von der Konzentration auf das Menschliche zu lösen. Dann wird eine Vergrößerung der Göttlichen Liebe Sie nicht zum Sklaven des Menschlichen machen, und Sie werden sich ungestört entwickeln.

 

 

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11.06.2001 00:51 Tatjana

Guten Tag! Nachdem ich Ihre Bücher gelesen habe, verstehe ich vieles über mein Leben. Ich habe ohne Liebe geheiratet, wahrscheinlich aus mangelnder elterlicher Fürsorge. Mein Mann war 10 Jahre älter. Ich wollte gern ein Kind, doch es klappte nicht. Ich betete zu Gott, dass ich ein Kind bekomme. Ich würde für es alles tun und die Seele hergeben. Dann wäre es für mich nicht so schwer, dass ich meinen Mann nicht liebe... Eine Tochter wurde geboren, sie hatte spinale Kinderlähmung.... Man soll sich überlegen, wenn man um etwas bittet, denn plötzlich wird es wahr. Ich machte Gott alle Vorwürfe, die ich nur erheben konnte. Weshalb, warum ich, warum gerade mein Kind? Ich wollte nicht mehr leben. Dann war eine Periode, in der ich alle hasste – meine Eltern, die Schwiegereltern, ihn selbst... Wir ließen uns scheiden. Ich heiratete wieder, einen geliebten Menschen, der mir hilft. Es ist nicht leicht, ein krankes Kind aufzuziehen und zu erziehen. Meine Tochter Olja ist 10 Jahre, sie kann nicht gehen und nicht selbständig essen. Vor einem Monat wurde noch eine Tochter geboren. Gott sei dank ist alles gut. Doch nunmehr packt mich die Angst, was aus Olja wird, wenn ich nicht mehr bin, wenn sie mich überleben sollte. Da schmerzt die Seele. Ich habe viele Erfahrungen machen müssen, doch nichts kann für eine Mutter schrecklicher sein, als an so etwas zu denken. Alle anderen Probleme erscheinen mir geringfügig, sogar meine Krankheiten und materielle Dinge. Ich weiß jetzt, dass die Liebe zu Gott und den Menschen wirklich das Wichtigste ist, wofür wir leben. Helfen Sie mir bitte, wenn Sie können, mit Ihrem Rat. Die ganze Geschichte ist weitaus länger und verwickelter. Hochachtungsvoll. Tatjana.

 

Da Sie ohne Liebe geheiratet haben, waren Sie auf Beziehungen, Familie, Wünsche und das Leben orientiert. Der unerfüllte Wunsch nach einem Kind bedeutet, dass es sich um ein inneres Problem nicht nur Ihrer Seele, sondern auch der Seele des Kinds handelt. Sie wendeten sich nicht an Gott, um das Göttliche in Ihrer Seele zu spüren, sondern um das Menschliche zu erhalten. Und je mehr Sie sich auf das Menschliche konzentrierten, umso stärker haben Sie die Seele des Kinds beeinträchtigt. Bei dieser Konzentration auf das Menschliche konnte Ihre Tochter nur unter der Bedingung leben, schwer krank zu sein. Zumal Sie eine Reinigung weder durch die Menschen noch durch Krankheit und Unglück bestehen konnten, sogar von einer Reinigung durch den Tod war ja die Rede. In solchen Fällen sterben die Kinder oder werden krank geboren. Durch die Liebe zu Gott kann das alles überwunden werden. Ich habe vor fünf Minuten mit einem Mann gesprochen, der mir sagte, dass seine frühere Frau, bei der Aids festgestellt worden war, begonnen hatte, mit Hilfe der letzten Videokassetten und Informationen an sich zu arbeiten. Nach einem Monat wurde die Diagnose revidiert. Deshalb vergeuden Sie die Kraft nicht für Ängste. Stress erzeugt Energie, die für Ängste oder für Liebe verwendet werden kann. Wandeln Sie alle Befürchtungen in Liebe und in Arbeit an sich um, und erwarten Sie keine schnellen Erfolge.

 

 

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13.6.2001 16:52 Elena

Sergei Nikolajewitsch, wie Sie schreiben, werden wir durch Krankheit und Unglück vor dem Tod gerettet. 1) Welcher Tod ist gemeint? Wenn der physische, dann ist meiner Meinung nach der Tod Krankheit, Unglück und qualvoller Reinigung vorzuziehen. 2) Gibt es den Tod der Seele? 3) Wozu braucht Gott unsere Liebe? 4) Warum müssen wir nicht nur auf der Erde, sondern überhaupt leben? 5) Sie haben geschrieben, dass Haustiere leiden, weil sie von ihren Besitzern abhängig sind. Warum leiden herrenlose Tier – sie sind doch nicht abhängig?

 

Um es konkret zu sagen, wir müssen zu Gott kommen. Ohne Liebe zu Gott können wir uns nicht entwickeln, das ist das Gesetz des Universums. Um uns mit Gott zu vereinen, müssen wir die Liebe vergrößern. Tod ist die Reinigung der Seele. Es gibt weitere und schonender Stufen der Reinigung – Krankheit und Unglück, Kränkungen durch die Menschen, die Arbeit an sich. Der Tod ist somit eine Etappe der Reinigung. Das hierzu. Alles, was nicht Göttlich ist, zerfällt. Deshalb habe ich in den Büchern geschrieben, dass unsere Geistesstrukturen, aus meiner Sicht und entsprechend den Ergebnissen meiner Forschungen, nicht ewig sind. Und herrenlose Tiere leiden deshalb, weil auch sie ihr Schicksal, ihr Karma und ihre Emotionen haben, sowie Neid, Furcht, Hass und Bedauern empfinden. Sowohl das lebende Wesen als auch die unbelebte Natur haben eine Seele, das ist ganz normal.

 

 

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15.06.2001 11:26 Jewgeni

Kann man vor dem Fernseher (Radio) essen, und was ist zu tun, wenn das Familientradition ist. Ihre Bücher werden in unserer Familie nur vom jüngsten Familienmitglied gelesen – mir. Schöne Ferien!

 

Musik, Tanz, schönes Ambiente dienten immer dazu, dass sich der Mensch beim Essen ablenkt und nicht auf das Essen konzentriert. In dieser Hinsicht tragen Fernsehen und Radio dazu bei, die Aufmerksamkeit auf Wünsche und auf das Essen zu verringern. Aber wozu diese Frage? Sicherlich ist es besser, beim Essen zu beten, dann würde vielleicht  der Einfluss von Fernsehen und Radio geringer sein.

 

 

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15.06.2001 11:21 Lehrerkollektiv

Werter Sergei Nikolajewitsch! Worin besteht die Aufgabe von Musikschulen und Musikerziehung für Kinder? Danke.

 

Das Kind nimmt sich unterbewusst den Zustand seines Lehrers zum Vorbild. Um etwas von jemand zu lernen, müssen äußere Formen vermittelt werden, und die gehen vom inneren Zustand aus. Deshalb sind in erster Linie der harmonische Zustand des Lehrers und sein Verständnis wichtig. Fähigkeiten und jede Form der Entwicklung fördern die Liebe, schon allein das hilft dem Kind. Musik als abstrakte Kunst trägt dazu bei, die tiefen Schichten des Unterbewusstseins zu erschließen, und in dieser Hinsicht sind die Möglichkeiten von Kindern, die sich zur Verbesserung der Harmonie mit Musik beschäftigen, ziemlich groß. Eine Geigerin fragte mich einmal, warum sie vor dem Auftritt nervös wird. Ich sagte ihr, weil sie vom Saal abhängig ist. Sie wartet darauf, wie der Saal reagiert. Sie hängt vom Urteil des Saals ab, dem sie ihre Kunst demonstrieren will. Ich antwortete ihr: Sehen Sie die Menschen im Saal als Personen, denen Sie helfen und das Gefühl der Liebe vermitteln wollen, dann vergeht die Angst. Ich denke, in dieser Richtung muss man die Kinder ausbilden.

 

 

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15.06.2001 11:19 B.I.

Seit fünf Jahren onaniere ich. Ständig wurde mir irgendwie eingeredet, dass das übel und pervers ist. Jetzt (mit 21) habe ich einen starken Komplex der Unzufriedenheit. Meine innere Unzufriedenheit ist so stark, dass ich sie nicht beseitigen kann, immer wieder brechen Emotionen aus. Das Ergebnis ist eine unverständliche Aggression gegen andere auf sexueller Ebene, wobei keine aggressiven Gedanken und Gefühle vorliegen. Es kommen nur grobe Erinnerungen hoch. Ich danke Ihnen, dass ich Ihnen die Frage stellen konnte.

 

Es ist einfach notwendig, hundertmal Momente der Unzufriedenheit erneut zu bestehen und zu beseitigen. Ich wiederhole noch mal, dass es vor Gott keine Schuldigen gibt. Onanieren ist gewissermaßen eine Schutzfunktion, kann aber bei Übertreibung die Abhängigkeit von Wünschen verstärken. In einem Buch habe ich über statistische Erhebungen in englischen Schulen gelesen. Dort wurde geschrieben, dass 99 % der Schüler onanieren, und das restliche 1 Prozent tut dies auch, verheimlicht es aber. Es handelt sich also hierbei nicht um aus unserer Sicht negative Momente, sondern um unsere Haltung dazu. Um diese Haltung zu ändern, muss die ganze Situation mehr als zwei-, zehn- oder hundertmal neu bestanden werden.

 

 

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15.06.2001 11:01 Ilja

Sergei Nikolajewitsch! Bitte antworten Sie mir, wenn Sie es für nötig halten. Muss ich meine körperlichen Mängel (Invalidität), auf die meine Umwelt mit Unverständnis reagiert, verbergen? Ich bin sehr hager, habe Muskelschwund. Mir ist es peinlich, wenn man das sieht, besonders vor Menschen meines Alters, doch der Versuch, dies irgendwie zu verbergen, würde bedeuten, die Situation nicht zu akzeptieren. Vielen Dank.

 

Jede negative Situation trainiert unsere Seele. Wenn wir dieses Training nicht aushalten, muss die Belastung verringert werden. Daher ist anfangs der Wunsch verständlich, seine Mängel zu verbergen. Doch jeder Mangel ist, wenn man sich zu ihm richtig verhält, ein wichtiger Faktor, um an sich zu arbeiten, und vor allem eine Änderung der Seele. Bereiten Sie sich darauf vor.

 

 

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19.06.2001 23:57 Natascha

Ich habe gerade meinen Geliebten beschuldigt, dass er mich verraten hat, obwohl er für meine Freundin nur rein freundschaftliche Gefühle bekundet. Doch ich hatte den Eindruck, dass das mehr als Freundschaft ist. Er hat vor kurzem seinen Großvater beerdigt, und ich mache ihm so eine Szene. Ich habe mich von meiner Intuition verleiten lassen. Ich weiß nicht, was ich jetzt tun soll. Soll ich mir „BLÖD“ auf die Stirn schreiben und so rumlaufen?

 

Wenn Ihr Geliebter jemand gern hat, ist das kein Verrat. Wenn Sie jemand gekränkt hat und Sie nennen das Verrat, dann ist das eine sehr oberflächliche Betrachtungsweise. Auch wenn Ihr Geliebter rein sexuelle Gefühle für viele Frauen hegt, ist das kein Verrat, sondern Schwäche. Sie müssen diese Schwäche durch Erziehung überwinden und an sich arbeiten, indem Sie Ihre Haltung entsprechend ändern. Wir erziehen mit Liebe und Einsicht. Wenn Sie das Wort „Verrat“ durch „Schwäche“ ersetzen, fällt es Ihnen leichter, an sich zu arbeiten. Die Energie wird dann in dieser Richtung genutzt und nicht dazu, um Schuldige zu suchen und jemand zu beschuldigen.

 

 

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19.06.2001 16:17 S.

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich bin 28 Jahre. Mit meinem Mann bin ich seit drei Jahren standesamtlich getraut. Ich wollte gern von ihm ein Kind. Letzten Monat kam es zum Krach unserer Beziehung, bis hin zur Trennung. Und nun war bei mir zwei Wochen die Regel ausgeblieben. In dieser Zeit beschloss mein Mann, mir zu sagen, dass er mich nicht mehr liebt. Ich habe bereits ein Kind aus einer früheren Beziehung. Zwei könnte ich allein nicht großziehen. Mein Mann sagte, dass er mir, wenn ich das Kind behalte, nicht helfen wird. Ich habe alle Ihre Bücher gelesen und weiß, was für eine Sünde Abtreibung ist. Für ihn (er ist Türke) ist das nicht mehr als eine unangenehme, aber notwendige Prozedur. Ich hatte von ihm eine solche Meinung nicht erwartet. Nach zwei Wochen setzten die Blutungen wieder ein. Ich habe ehrlich nichts unternommen, obwohl ich schon zur Abtreibung bereit war. Mir ist schwer ums Herz, weil ich verstehe, dass ich in Gedanken diese Sünde bereits begangen und die Göttliche Prüfung nicht bestanden habe. Was soll ich tun? Meinen Mann liebe ich, doch sein Verhalten erachte ich als Verrat. Wie soll ich mit ihm zusammenleben? Antworten Sie bitte.

 

Der völlige Bruch der Beziehung und die eingesetzte Schwangerschaft stehen sehr wahrscheinlich miteinander im Zusammenhang, d.h. mit der Seele des Kinds steht es nicht zum Besten, dort ist eine allzu starke Abhängigkeit vom geliebten Menschen, von Beziehungen, der Familie, dem Leben vorhanden. Und dementsprechend erhöhte Aggression und die Reaktion des Vaters. Wenn die Frau innere Vorwürfe gegen Männer erhebt, sie diese dem Kind übermittelt und sie sich bei ihm verstärken, dann ist das für das Leben des Manns gefährlich. In solchen Fällen spielen Alkohol, Missverständnisse, Zank und Streit, Drogen, Scheidungen usw. eine Rolle.

 

 

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22.06.2001 12:22 Maxim

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Ich bin 45 Jahre. Wegen Kurzsichtigkeit hatte ich vom siebten Lebensjahr an eine Brille getragen. Seit 1976 litt ich an Netzhautablösung, erblindete langsam und sah nur noch Randzonen. 1995 bin ich erblindet. Sehvermögen – 0, 001 %. Ich sehe nur Licht. Ich war 15 Jahre im Helmholtz zur Behandlung, bei Fjodorow, Krasnow, Heilern – ohne Erfolg! Sie sind nun meine letzte Hoffnung. Helfen Sie oder geben Sie einen Rat. Dank im Voraus. Die Liebe begleite Sie überall! Alexander (Vater).

 

Das Sehvermögen – das ist Eifersucht, wie ich bereits in den ersten Büchern geschrieben habe. Unter Eifersucht fallen verstärkt Abhängigkeit von Beziehungen und Wünschen. Wünsche sind mit dem Leben verbunden, d.h. es macht Sinn, alle Momente der Aggression, der Ablehnung von Misserfolgen im Leben und des Scheiterns von Wünschen durchzugehen. Wenn Sie langsam erblinden, dann hängt das mit einer akuten Verschlechterung des Zustands Ihrer Kinder zusammen. Ihre Blindheit rettet sie, d.h. wenn bei Ihrem Kind auf der feinen Ebene irgendwelche Situationen entstehen, die es nicht besteht, weil es gegen andere oder sich Hass empfindet, dann leiden die Eltern, die ihm nicht die Fähigkeiten gegeben haben, solche Situationen zu meistern. Oder auf der feinen Ebene laufen Ihre künftigen Verstöße und Vergehen ab, die Sie innerlich überhaupt nicht akzeptieren können. Dann wird das Selbstvernichtungsprogramm aktiviert, das durch die Blindheit blockiert wird. Sie müssen Ihre und die Seelen Ihrer Nachkommen in Ordnung bringen und lernen, die Liebe zu Gott zu bewahren, auch wenn die Beziehungen, die Wünsche und das Leben Schiffbruch erleiden. Wenn Sie sich nicht an Fakten erinnern können, dann erziehen Sie die Seele einfach in dieser Richtung. Sie können verschiedene Techniken der Demütigung des Lebens und der Wünsche versuchen – Fasten, Atem- und Temperaturtechniken. Ich denke, Sie müssen in jeder Hinsicht an sich arbeiten. Lesen Sie Buch 7.

 

 

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27.06.2001 13:50 Shanna

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich lese Ihre Bücher und bemühe mich sehr, mich zu ändern. Ich bete, doch ständig habe ich Angst, falsch zu beten. Könnten Sie vielleicht im nächsten Buch Mustertexte für Gebete geben, denn es gibt ja auch Gebetsbücher in der Kirche, die jedoch, wie ich verstehe, nicht geeignet sind, weil sie nur irdische Bitten um Gesundheit, Wohlergehen, Glück usw. enthalten. Ich habe Frauenprobleme (Myome, Mastopathie), auch meine Tochter leidet an Frauenkrankheiten, außerdem gibt es noch eine Reihe Nebenkrankheiten des Magen-Darm-Trakts bei ihr und mir. Sagen Sie bitte, wie gebetet werden muss. Ich weiß, dass Frauenkrankheiten auf Klagen gegen Männer beruhen, doch ich versuche vergeblich, mich an etwas in dieser Hinsicht in meinem Leben zu erinnern. Verzeihen Sie bitte. Hochachtungsvoll. Shanna.

 

In letzter Zeit wurde mir klar, dass ich nur einen Teil dessen, was in der Bibel und in den Heiligen Schriften geschrieben steht, verstehe. Deshalb maße ich mir keinen Anspruch darauf an, neue Gebetstexte zu verfassen. Aufgrund meiner Forschungen kann ich sagen, dass, wenn Sie zu Gott mit eigenen Worten beten, nur eines Sinn macht: Bitten Sie Gott um Liebe, dass Sie und Ihre Nachkommen die Liebe zu Gott bewahren, wenn das Leben, die Wünsche und alles, was sich menschliches Glück nennt, scheitern. Bitten Sie um das Vermögen, anderen und sich zu verzeihen, dass die Liebe zu Gott das höchste Ziel ist, Sie und Ihre Nachkommen keine Angst vor der Zukunft haben, die Vergangenheit nicht bedauern und mit der Umwelt nicht unzufrieden sind, d.h. Sie bitten um Liebe, sie wollen die Liebe erhalten und vergrößern, alles ist einzig und allein darauf gerichtet.

 

 

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30.07.2001 11:13 Konstantin

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Ich habe folgendes Problem. Ich befürchte, dass ich eine starke Abhängigkeit von Wünschen habe. Seit früher Kindheit leide ich an Sprachstörungen, die sich dann in Stottern äußerten, das während der Pubertät noch zunahm. Seit meiner Jugend stelle ich bei mir erhöhtes sexuelles Verlangen fest, bis hin zu perversen Wünschen. Es gibt noch andere Zeichen – einen ausgeschlagenen Zahn, fast kein Privatleben, eine lange Depressionsperiode (vom 15. bis zum 21. Lebensjahr), als ich in meinen Gefühlen gedemütigt wurde. Mit Ihren Forschungen bin ich seit Herbst 2000 vertraut. Dank einer Heilerin und besonders Ihnen gelang es mir, die Depressionen und einige andere Probleme zu überwinden. Mein Charakter und meine Weltanschauung haben sich stark geändert. Doch das Stottern ist geblieben, d.h. innere Änderungen sind nicht erfolgt. Im persönlichen Leben gibt es viele Erschütterungen, doch insgesamt verläuft es wie bisher nicht gerade gut. Es gibt Momente des Versagens, doch ich arbeite weiter an mir. Hochachtungsvoll. Konstantin, 24 Jahre.

 

Stottern ist die Hemmung sowohl von Wünschen als auch des Bewusstseins. Lernen Sie, das Bewusstsein auszuschalten, und arbeiten Sie weiter an der Überwindung der Abhängigkeit von Wünschen und vom Leben. Gute Heilungsergebnisse wurden mit Gesang erzielt, denn wenn der Mensch singt, fällt ihm das Sprechen leichter. Er gewinnt Vertrauen in sich, wenn er singt, und die Abhängigkeit von Wünschen und dem Bewusstsein nimmt ab. Auch wenn der Organismus nicht gleich darauf reagiert, erfolgt eine dynamische Entwicklung. Ich denke, dass Sie früher oder später Ihre Probleme lösen können.

 

 

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29.07.2001 15:49 Natalja

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich habe Ihre sechs Bücher gelesen (das 3., 4. und 5. mehrmals). Doch ich konnte eine für mich sehr wichtige Frage nicht klären – die Dreiecksbeziehung von Frau, Mann und Geliebtem. Ich verstehe, dass Gefühle für einen anderen Mann nicht aus mangelnder Liebe für den eigenen Mann entstehen können, sondern im Gegenteil aus seiner unterbewussten Verehrung. Wenn aber die Situation anders ist. Die Frau liebt den Mann nicht wegen gewisser äußerer und innerer Eigenschaften (die er im Verlauf des Lebens verlieren kann), und sie ist sogar bereit, ihm eine mögliche Untreue oder eine andere sehr schlimme Handlung zu verzeihen, d.h. sie erhebt gegen ihn keinerlei Klagen, was er ihr auch antut. Und plötzlich schickt das Schicksal (wer weiß für welche Prüfung) einen anderen Mann, den sie ebenso liebt wie ihren Mann (vielleicht sogar noch mehr)... Hier nun erhebt sich die Frage, auf die ich keine Antwort finde. Wenn die Liebe zu dem anderen Mann entstanden ist, dann lässt sie sich nicht mehr unterdrücken (und die frühere lässt sich auch nicht töten). Doch dadurch quält sich der Mann. Und das ist verständlich, denn es ist sehr schwer, sich mit dem Verlust des geliebten Menschen oder mit der Tatsache, dass die Frau ihn nicht allein liebt, abzufinden. Der Mann nimmt sich das sehr zu Herzen. Bei dem anderen Mann führt jeder Gedanke, dass die Frau bei ihrem Mann und nicht bei ihm bleiben kann, ebenfalls zu Herzschmerzen und sehr starken Gemütsbewegungen. Keiner von beiden kann die Frau aufgeben, ohne seiner Gesundheit und vielleicht sogar seiner Seele zu schaden. Und sie ist ebenfalls betroffen. Sie hat Gewissensbisse, es fällt ihr schwer, auf den einen zu verzichten und ihm weh zu tun. Im Innern Ihrer Seele ist noch die Liebe für ihn, die den Verzicht schwer macht. Dasselbe trifft auf den Verzicht auf den anderen zu. Und es wäre auch kein guter Ausweg, auf beide zu verzichten. Jedoch aufrichtig beide gleichzeitig zu lieben, stößt auf den starken Protest jedes von ihnen. Wenn nichts unternommen wird, führt dies zu einer Tragödie für alle drei... Was tun, wenn die aufrichtige Liebe zu beiden nur allein der Frau hilft, aber nicht auch ihnen? Für sie sind die beiden von ihr geliebten Menschen ein Mittel, um die Liebe zu Gott zu vergrößern. Nur warum erfasst diese positive Welle in der Seele der Frau nicht auch sie?... Einzig und allein nur Leiden. Warum ist das so?

 

Im Dreieck der Liebe quälen sich alle. Soweit ich den höheren Sinn des Dreiecks der Liebe verstehe, entstehen Qualen durch die Demütigung von Wünschen und des Lebens und die Möglichkeit, die Realität der wahren Liebe zu spüren. Und für einige sind diese Qualen unerträglich, dann beginnt der Mensch zu leiden und zu sterben. In Abhängigkeit davon, wie sehr der Mensch auf diese Situation vorbereitet ist, er gütig ist und danach strebt, in sich das Göttliche zu fühlen, wird er durch diese Situation nicht zerstört, sondern gestärkt.

 

 

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28.07.2001 14:19 Andrej

Sergei Nikolajewitsch, was ist Ihrer Meinung nach das Weibliche? Ist das Weibliche, was (sichtbar) bei weitem nicht alle Frauen haben (nicht nur meine Meinung)? Es umgibt die Frau immer und überall, ist in jeder ihrer Handlung, Bewegung...

 

Die Frau muss sich, um zu gebären, auf die Liebe konzentrieren. Dafür muss sie im Menschlichen, in Stärke (schwacher Körperbau) und in der Abhängigkeit vom Mann gedemütigt werden, und je mehr sich die Frau im Moment der Demütigung der Liebe zuwendet, umso weiblicher ist sie, d.h. das Weibliche ist die Schwäche der Frau im Menschlichen und die Stärke in der Liebe. Sobald die Frau versucht, sich durch Verstand, Stärke und Schönheit zu verteidigen, verliert sie das Weibliche.

 

 

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01.08.2001 13:00 Andrej

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Habe ich Sie richtig verstanden: Der Mensch wird vor Prüfungen gestellt, die er auf dem ihm gegebenen oder einem etwas höheren Entwicklungsniveau (in der Liebe, der Erkenntnis, der Fähigkeiten, der Ethik) bestehen kann? Danke.

 

Ja.

 

 

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03.08.2001 08:10 Alexej

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch. „...Man muss bereit sein, den Verlust des Menschlichen zu akzeptieren. Ich rufe nicht dazu auf, sich von Geld und Leben loszusagen, ich rufe dazu auf, die Liebe zu bewahren, wenn wir nach Gottes Willen sowohl Leben als auch Geld verlieren.“ (Ihre Antwort Nr. 548) Sergei Nikolajewitsch, ein Gläubiger gleich welcher Religion wird Ihnen dazu ebenso wie ich sagen, dass Sie sich hiermit eigentlich vom Leben lossagen! Das Christentum lehrt, dass Gott Liebende ewig leben und nach Gottes Willen niemals ihr Leben verlieren wird. Sie aber schreiben: „Wir verlieren das Leben nach Gottes Willen.“ Ihre Worte klingen für mich wie die völlige Negierung dessen, was Christus gelehrt hat: „Ich bin gekommen, um Leben zu geben, Leben im Überfluss.“... Erklären Sie das bitte. (Das versuchte ich, in meiner Frage 548 auszudrücken, was leider misslang.) Wir müssen die Liebe bewahren, was auch immer wir nach Gottes Willen verlieren – damit bin ich vollkommen einverstanden. SOLANGE ICH LEBE, versuche ich so zu handeln. Doch ich kann überhaupt nicht begreifen, welchen Sinn es für den Menschen hat, etwas zu bewahren, mehr noch zu vergrößern, wenn Gott ihm das Leben nimmt?

 

Altern und Tod sind der Verlust des Lebens nach Gottes Willen. Wir können uns auch selbst die Frage stellen: „Warum leben wir?“ Doch wir leben, freuen uns, lieben und werden vollkommener. Wenn wir daher etwas verlieren, fällt es uns leichter, das Ewige zu finden und das eigene ewige Göttliche Ich zu spüren. Wir brauchen Verluste, vor allem den Verlust von Leben und Wünschen. Ich denke, dass ist ziemlich verständlich.

 

 

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02.08.2001 12:03

Sergei Nikolajewitsch! Guten Tag! Sie sagen, man soll sich von seinen Gefühlen und nicht seinen Emotionen im Leben leiten lassen. Ich verstehe nicht, wie dies geschehen soll? Emotionen sind oberflächlich, während Gefühle aus tiefem Herzen kommen. Oder ist alles anders? Das heißt, wenn ich meinen Mann „Esel!“ schimpfen will, soll ich nach kurzem Nachdenken „Trotzdem liebe ich dich!“ sagen. Ist das so?

 

Sagen Sie am besten: „Dennoch liebe ich Gott in dir.“

 

 

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02.08.2001 00:18 Andrej

...und was soll man am besten im betrunkenen Zustand tun, um nicht schwer gegen Gesetze des Universums zu verstoßen???

 

Sich freuen.

 

 

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02.08.2001 00:16 Andrej

Sergei Nikolajewitsch! Warum kommt es, wie mir scheint, nach Zechgelagen kurzzeitig zu verstärkter Eifersucht, Verschlechterung des Sehvermögens usw.? Danke.

 

Trinken demütigt das Leben, d.h. die Wünsche. Danach erfolgt eine Wiederbelebung, und es kann zu starken Ausbrüchen von Eifersucht, Aggression, Beeinträchtigung des Sehvermögens usw. kommen.

 

 

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08.08.2001 14:47 Ros

Werter Sergei Nikolajewitsch! Anzeichen deuten darauf hin, dass ich ein Problem mit den Wünschen habe. Ich beschränke mich im Essen, im Sex und Umgang mit der Umwelt. Ich gehe in die Kirche. Doch ich habe das Empfinden, auf der Stelle zu treten, und die Krankheiten und Unannehmlichkeiten nehmen noch zu. Geben Sie einen Rat, womit ich beginnen soll. Danke im Voraus.

 

Wünsche sind mit der Zukunft verbunden, deshalb sind alle Aggressionen, die gegen die Zukunft gerichtet sind, zu beseitigen: Angst um die Zukunft, Bedauern der Vergangenheit, Verurteilung anderer, Unzufriedenheit mit sich selbst und dem Schicksal, Verzagtheit. Hören Sie damit auf, die Situation zu bewerten, d.h. bremsen Sie das Bewusstsein aus, dann fällt es Ihnen physiologisch leichter, das Göttliche in sich zu spüren.

 

 

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08.08.2001 11:45 Lena

Guten Tag! Ich liebe meinen Mann, doch sobald mein Mann das Haus verlässt (dienstlich usw.), kehrt bei mir innere Ruhe ein und ich fühle mich entspannt. Oder wenn ich mit dem Kind im Urlaub bin, denke ich praktisch nicht an meinen Mann und vermisse ihn nicht sehr. Warum ist das so? Früher hatte ich Sehnsucht nach ihm, verzehrte mich vor Liebe. Warum lassen die starken Gefühle nach? Danke.

 

Starke Gefühle und Neigungen zu einem anderen Menschen sind nicht gefährlich, solange sie sich an der Oberfläche befinden. Im Innern sind sie bereits ein großes Problem. Wenn bei Ihnen also keine Überwindung dieses Gefühls und eine periodische Abkühlung der Beziehungen in der Erkenntnis erfolgt, was das Höchste ist, dann setzt ein natürlicher Schutzprozess ein – ein Nachlassen der starken Gefühle. Das ist nicht schlimm, doch man muss wissen, dass das ein Zeichen erhöhter innerer Abhängigkeit ist.

 

 

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13.09.2001 16:48 Larissa

Werter Sergei Nikolajewitsch! Vielen Dank, dass Sie mir, und tausenden anderen, die Augen geöffnet haben. Als ich Ihr erstes Buch las, hatte ich das Gefühl, einen Pass zu überqueren. Dann entstand eine seltsame Wärme in meiner Brust, die ich nie zuvor verspürt hatte, und verschwand. Dank Ihrer Bücher wurde ich ein vollkommen anderer Mensch, reagiere gelassener auf äußere und innere Reize. Doch je mehr man erfährt, umso mehr Fragen tauchen auf: 1. Mein Mann und ich schlafen seit sechs Jahren getrennt, wir leben wie Freunde zusammen und spüren keine besondere Zuneigung füreinander (die Orientierung ist normal). Mir ist es sogar unangenehm, mit ihm Sex zu haben. Hat das mit der Reinigung der Seele zu tun? 2. Warum muss während unseres zehnjährigen gemeinsamen Lebens immer nur ich arbeiten und die Familie versorgen, während mein Mann keine angemessene Arbeit finden kann? 3. Wird es besser, wenn er nach Amerika geht und dort arbeitet? 4. Warum ist unser Sohn Bettnässer? 5. Was sollen wir tun, wir leben so dahin, aber menschliches Glück gibt es nicht – muss das so sein? Ich habe mich schon damit abgefunden... Ich danke im Voraus für Ihre Aufmerksamkeit für mein Problem. Larissa.

 

Wenn Sie innerlich nicht Ihre Abhängigkeit von Wünschen überwinden, muss es bei Ihnen Probleme mit Sex geben, d.h. Nachlassen des Verlangens. Wenn Sie arbeiten und Ihr Mann nicht, dann ist das eine Demütigung Ihrer Wünsche, Ihres Lebens. Bei der Enuresis Ihres Sohns handelt es sich um die Blockierung eines Selbstvernichtungsprogramms als Ergebnis der Aggression gegen andere – abermals Abhängigkeit von Wünschen und vom Leben. Sie haben kein menschliches Glück, weil Sie darauf orientiert sind. Menschliches Glück ist die Erfüllung von Lebenswünschen. Also finden Sie sich erst einmal mit dem Zustand ab, akzeptieren Sie die Situation, dann beginnen Sie, diese zu überwinden. Genauer gesagt, zuerst müssen Sie die Göttliche Liebe spüren, dann sich mit der Situation abfinden und sie akzeptieren, an sich arbeiten, sich ändern.

 

 

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13.10.2001 10:37 Tatjana

Tatjana, 12. Oktober 2001, New York. Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich freue mich, dass ich Ihnen jetzt Fragen stellen und vielleicht Antwort erhalten kann. Danke für alles!!! Zur Frage GEBET: Sind Tränen beim Gebet Zeugnis dafür, dass der Betende sich im richtigen Zustand befindet? Und bedeuten Schmerzen (während des Gebets oder danach) immer, dass die Reinigung erfolgt? Das heißt, ist das ein gutes Zeichen? (Ich erinnere mich, dass das Auftreten von „Unreinem“ der Reinigung vorausgehen kann.) Früher einmal, als ich vor dem Schlaf stets betete, spürte ich, wie sich in meiner Kehle ein „Kloß“ bildete, der nach dem Fasten verschwand. ZU ÄNDERUNGSMERKMALEN: Einmal litt ich unter der Trennung von einem Menschen so stark, dass sogar der Hund erkrankte (er begann zu husten). Da sagte ich mir, dass es nun genug ist mit der Trauer. Damals wollte ich eine ganze Woche lang nichts essen, ich habe nur getrunken. Ich hatte das Gefühl, als ob in mir etwas brennt. Anfangs hielt ich das für ein gutes Zeichen, doch jetzt zweifle ich daran. Dem Hund ging es dann wieder besser, er war nicht schwer erkrankt. Sagen Sie, wenn es möglich ist, noch etwas zu Merkmalen (Empfindungen, Gefühlen, Zeichen) des richtigen Wegs und des richtigen Gebets. Sergei Nikolajewitsch, schon lange wollte ich Ihnen eine Passage aus dem Band 1 von „Dobrotoljubije“ (Herzensgüte) von Avva Isaja zukommen lassen: „Stellen wir uns Martha und Maria vor, welche voll Leid und Trauer sind, und die vor dem Retter weinen, so dass er Lazarus auferstehen lässt, weil der Geist von den vielen Wünschen gefangen ist. Er lässt daher Gnade walten und erweckt ihn damit. Dann jedoch ist es ihre Sache, ihn aus den Tüchern zu lösen und ruhen (gehen) zu lassen. Nachdem Lazarus wieder frei ist, entfalten Maria und Martha Betriebsamkeit. Und es ist zu sehen, wie Lazarus neben Jesus ruht, während Martha mit Hingebung und Freude Dienste leistet und Maria, die die Büchse mit dem Balsam geholt hat, die Füße des Herrn salbt.“ Hierzu habe ich keine Fragen, empfinde nur Freude. Auf Wiedersehen.

 

Wenn der Mensch sich fürchtet, hat er Durchfall, wenn er eine tödliche Gefahr spürt, hat er einen Brechreiz. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass sich der Mensch, wenn er sich einer tödlichen Gefahr nähert, von allem lossagen muss, und das kann ihm das Leben retten. Tränen sind ein ebensolcher Mechanismus, der gegen die Zerstörung des Organismus wirkt, indem eine Lossagung von allem erfolgt. Wenn der Mensch beleidigt wurde und er daraufhin weint, wird die Aggression aufgehalten und dadurch die Liebe gestärkt. Wenn Sie beten und dabei bei Ihnen Tränen fließen, bedeutet das, dass Sie sich reinigen. Wenn Sie eine ganze Woche lang nicht essen wollten, bedeutet das ebenfalls eine Lossagung, und Sie haben das Gefühl der Liebe gestärkt. Somit ist alles normal.

 

 

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06.11.2001 09:50 Ossipow, Denis

Werter Sergei Nikolajewitsch! Es interessiert mich, was auf den feinen Ebenen geschieht, wenn die Delphine des Zentrums für Delphinforschung in Sewastopol Kinder von spinaler Kinderlähmung, Stummheit usw. heilen? Verläuft die Heilung harmonisch? Dieses Thema wurde im Fernsehprogramm „Wremja“ am 5.11.01 behandelt.

 

Wasser hemmt unser Bewusstsein und hilft uns, die Abhängigkeit vom Bewusstsein loszuwerden. Es hilft, Harmonie der Seele zu erlangen. Der Umgang mit Delphinen verstärkt wahrscheinlich diesen Effekt. Hier geschieht wahrscheinlich dasselbe wie bei einem Menschen, der lange betet und sich von allem löst, damit es ihm leichter fällt, das Gefühl der Liebe zu spüren. Delphine sind an sich gütige Tiere, und das hilft offenbar dem Menschen, sich mit ihnen zu ändern.

 

 

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05.11.2001 16:32 mailbox

Werter Sergei Nikolajewitsch, was können Sie zu dem Ausspruch sagen: „Wir alle sind Heiden mit einem leichten Anflug von Christentum.“ Ich denke, dass das eine sehr treffende Bemerkung ist, die man auf die überwiegende Mehrheit und auch auf mich anwenden kann. Sehr oft verwechseln die Menschen unbewusst das Göttliche mit dem Menschlichen, und dann wird die Hinwendung zu Gott entstellt – diese Menschen sind geneigt, Idole und Götzenbilder anzubeten, wie das Volk Israel im Alten Testament. Beim Surfen in Ihren Antworten fiel mir folgende Polemik auf: Man beschuldigt Sie unter anderem, dass Ihr System im besten Fall die traditionellen Religionen nachahmt, im schlimmsten Fall versucht, selbst zu einer Religion zu werden. Als ich mit der Lektüre Ihrer Bücher begann, wurde ich, ohne zuvor an Gott zu glauben, ein gläubiger Mensch und las fortan die Bibel. Übrigens muss Ihr System noch ein Problem lösen: Wie man wirklich ein gläubiger Mensch und nicht ein Heide mit leichtem Anflug von Christentum sein kann. Ihr System leidet noch daran, auch wenn es manchmal hilft, sich Gott zu nähern, wie es bei mir der Fall war. Doch ich wiederhole, für die Rente ist es für Sie noch zu früh. Mit besten Wünschen. Dmitri.

 

Je stärker der Mensch von der Umwelt abhängig ist, desto näher ist er das Heidentum. Monotheismus kann nur im Kopf eines Menschen entstehen, der die Abhängigkeit von der Welt wirklich überwunden hat und in sich die Zeit sozusagen besiegt hat. Und wenn wir danach streben, die Einzigartigkeit Gottes zu spüren, dann helfen wir uns, die Abhängigkeit von der Welt zu überwinden, und wir werden freier. Wenn wir uns dem Heidentum hingeben, dann geraten wir immer stärker in Abhängigkeit von der Umwelt. Mein System ist keine Nachahmung und will auch nichts erreichen. Ich erforsche die Welt und will den Menschen helfen. Ich versuche, die erhaltenen Informationen zu verstehen und zu ergründen.

 

 

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07.11.2001 21:42 S.F.

Werter Sergei Nikolajewitsch! Der schwedische Mystiker Svedenborg sagte, dass es unmöglich ist, Gott zu lieben, wenn man sich ihn nicht in menschlicher Person, sondern nur als gestaltlose Kraft vorstellt. Aber er kann doch keine menschliche Person sein?

 

Gott ist jenseits von Zeit und Universum, und gleichzeitig ist Gott das ganze Universum und alles, was wir sehen. Deshalb trägt jeder Mensch das Göttliche in sich. Wir entwickeln uns, entwickeln unsere Fähigkeit zu lieben und zu verstehen, daher hat jede Etappe ihre eigenen Vorstellungen vom Göttlichen. Ich möchte nochmals betonen, dass es darauf ankommt, sich nicht auf eine bestimmte Gestalt, die sich aus der Verschmelzung unserer oberflächlichen Vorstellungen mit der höchsten Realität ergibt, festzulegen.

 

 

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07.11.2001 21:22 Ansagan

Guten Tag, werter Sergei Nikolajewitsch! Ich schreibe aus dem fernen Karaganda! Vor kurzem habe ich Ihr 7. Buch gekauft, das ich voll Freude lese. Alle sechs vorhergehenden Bücher lese ich immer wieder. Von Ihren Büchern gehen viele positive Emotionen aus – danke! Ich habe folgende Frage: Ich verstehe natürlich, dass es ohne Fleiß keinen Preis gibt. Aber trotzdem, was wäre, wenn der Mensch nur darauf programmiert wird, Gott zu lieben? Mit Hilfe von Hypnose? Ist das schädlich? Danke.

 

Wie Sie wissen, dachte ich ebenfalls daran, durch Hypnose das Programm der Eifersucht, der Kränkungen und des Hasses zu beseitigen, doch jedes Mal, wenn ich einen Modellversuch unternahm, sah ich eine bestimmte Gefahr, noch dazu eine große. Ich denke, dass die Wahrheit in uns wirkt und wir daraus Nutzen ziehen, was wir durch eigene Änderungen, eigene ständige Bemühungen erzielt haben. Alles, was übereilt in das Bewusstsein eingegeben wird, sind Gewinne, die wir uns nicht verdient haben. Ich meine, dass man Hypnose anwenden kann, wenn eine kritische Situation besteht, z.B. der Mensch ein Verbrecher oder psychisch krank ist und ihm niemand helfen kann. Doch wenn die Seele unrein ist und wir uns an Gott wenden, dann denke ich, dass das letztendlich nur einer Verlagerung des Unreinen auf feinere Ebene gleichkommen kann.

 

 

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07.11.2001 16:56 Jewgeni

Werter Sergei Nikolajewitsch, guten Tag! Seit mir ihr erstes Buch in die Hände fiel, habe ich den Wunsch, Sie kennen zu lernen. Doch mir war klar, dass das nicht real ist. Jetzt, wo ich im Buch 7 Ihre Internetseite gesehen habe, habe ich mich sehr gefreut. Selbst ohne Hoffnung auf eine Antwort ist es angenehm, zumindest eine einseitige Verbindung zu haben. Ich denke, dass Sie eine neue Epoche eröffnet haben! Eine Epoche, die Menschen vereint, die in einer Richtung denken und vorwärts schreiten. Und diese Internetseite bestätigt das. Danke! Und nun versuche ich, meine Frage zu formulieren. Ich habe ein seltsames Verhältnis zum Tod, vielleicht ist es auch nicht außergewöhnlich. Ich empfinde kein Mitleid angesichts eines sterbenden Menschen, eher tut mir ein Tier leid. Das bedeutet nicht, dass ich die Menschen nicht liebe. Doch für mich ist der Tod einfach nur ein Übergang. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, wie man das machen kann, doch muss man in sich ein Mitgefühl entwickeln? Ich hätte gern noch einiges besprochen, doch das beim nächsten Mal. Alles Gute.

 

Wenn ein alter Mensch stirbt, ist das der Übergang von einem Zustand in einen anderen. Wenn ein Kind stirbt, ist die eine Tragödie – alles zu seiner Zeit. Wenn der Tod vorzeitig kommt, so ist das ein Problem mit der Seele. Mitgefühl, das ist ein Zeichen von Liebe. Liebe ruft Leben und Wünsche hervor. Wenn wir daher die Wünsche und das Leben anderer Menschen unterstützen, ist das ein Zeichen von Liebe. Die Hauptsache ist, dass das Leben und die Wünsche nicht zum Hauptziel werden.

 

 

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07.11.2001 16:22 Sergei

Nachdem ich alle Ihre Bücher gelesen und alle Ausführungen praktisch angewendet habe, bin ich zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Ich habe gesehen, dass alles, was mit mir geschieht, vollkommen von meinem inneren Zustand abhängt. Was ich nicht verstehen konnte, waren einzig und allein die indirekten Zeichen. Wohin ich auch immer ging, es bellten Hunde, wurden gewisse Fragen gestellt, fiel etwas herunter u. dgl. Diese Zeichen deuteten an, dass mein innerer Zustand zerrüttet ist, d.h. entweder Hochmut oder Kränkung aufgekommen sind, um die Situation, in der ich mich befand, abzulehnen. Der Verzicht auf Werte sowie ihre Erlangung an sich bedeuten nichts. Die Hauptsache ist, diesen Verzicht oder Erwerb richtig zu akzeptieren. Und als ich das mit Liebe akzeptierte, verschwanden diese Zeichen.

 

Ich gratuliere!

 

 

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12.11.2001 12:57 Ilja (Samara)

Das von Lazarev geschaffene System ist hervorragend. Und gleichzeitig steckt in ihm eine große Gefahr. Es handelt sich darum, dass wir, um wirklich das Göttliche „Ich“ zu spüren und zu Gott zu kommen, alles Menschliche aufgeben und seine sekundäre Bedeutung spüren müssen. Das System Lazarev – das sind große Wahrheiten. Bei Lazarev wird begründet, warum Jesus sich zu Gott erklärt hat. Es besteht die große Versuchung das System Lazarev über das Göttliche zu stellen. Besonders in Buch 7 am Schluss. Denn das System ist dem Göttlichen sehr ähnlich, aber eben nicht das Göttliche. Es ist trotzdem das Menschliche, wenn auch dem Göttlichen maximal nahe. Das heißt, um zu Gott zu kommen, werden wir auch auf das System verzichten müssen. Ich möchte wiederholen: „Alles Wissen ist ein Mittel zur Erlangung des Göttlichen. Der Göttlichen Liebe willen bin ich bereit, alles Wissen zu verlieren.“ Mir scheint, dass Lazarev hierzu keine Erklärung gibt, d.h. das Gesetz der Negation ist auch auf sein System anwendbar. Dann hat er zwei Varianten – entweder er erklärt sich zu Gottes Sohn oder er wird zum Antichrist, über den in der Bibel geschrieben steht. Das heißt, mir scheint, um das Göttliche in seiner Seele zu spüren, muss man einmal vergessen, wie das getan wird.

 

Wir sind alle Gottes Kinder.

 

 

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14.11.2001 03:31 Natalja

Ich bin 29. Ich habe alle Bücher gelesen, gehe seit drei Jahren zu Vorträgen und Vorführungen in Moskau. Ich arbeite nach Ihrem System schon mehr als fünf Jahre. Ich habe einiges durchgemacht: Onkologische und eine Reihe chronischer Krankheiten (Bronchitis, Psoriasis, Allergien usw.), wahrscheinlich noch anderes... Offensichtlich verstehe oder mache ich etwas falsch... Worin besteht mein Problem? Könnten Sie über das Internet antworten, wenn ich die handschriftliche Frage über Scanner eingebe? Ich würde gern in eine Sprechstunde kommen oder ein Seminar in Moskau besuchen. Wir kann ich das organisieren? Ich bin bereit, nach Petersburg zu kommen. Danke.

 

Über mein Office.

 

 

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13.11.2001 19:32 Ljuba

Guten Tag, werter Sergei Nikolajewitsch! Ich heiße Ljuba. Ich bin 23 Jahre. Seit einem halben Jahr arbeite ich ständig an mir. Ich habe alle sieben Bücher gelesen. Zweifellos verspüre ich Erfolg. VIELEN DANK!!! Trotzdem spüre ich, dass ich etwas falsch mache, weil mein Eheleben nicht in Ordnung ist, um die Gesundheit steht es schlecht (nur Kurzsichtigkeit, aber damit habe ich mich bereits abgefunden und will daran nichts ändern, weil ich verstehe, dass das die Eifersucht und die Orientierung auf Wünsche blockiert). Ich bin vier Jahre verheiratet. In diesen vier Jahren hat mich mein Mann aller Ideale beraubt, doch Ihre Bücher haben mir geholfen, alles zu verstehen und mit Liebe zu akzeptieren. Wir leben schon das dritte Mal getrennt (die ersten beiden Male war es für kurze Zeit, es bestand der Wunsch zur Versöhnung). Doch jetzt leben wir bereits drei Monate getrennt, nach Rückkehr besteht kein besonderes Verlangen, obwohl er mich regelmäßig sehen will. Er will keine Kinder (obwohl er 30 Jahre ist und alle Ihre Bücher gelesen hat) und sagt, dass er einem Kind nur zustimmt, wenn das Kind bei mir leben wird, und er selbst wird uns nur besuchen. Vor kurzem hat der beste Freund meines Manns mir, einen Monat vor seiner eigenen Hochzeit, seine Liebe gestanden. Ich fühlte, dass auch ich ihn liebe. Dann hat er geheiratet und ist nach einer Woche verschwunden, ohne etwas zu erklären. Gegenwärtig besucht mich ein weiterer Mann, der ernste Absichten hat. In den Beziehungen zu meinem Mann sehe ich keinen Sinn mehr, obwohl ich ihn als sehr lieben Menschen, jedoch nicht als Mann liebe. Sie sagten jedoch, dass eine geschiedene Frau entweder ihre Vorwürfe gegen Männer oder ihre innere Aggression nicht beseitigt hat. Mir scheint jedoch, dass bei mir weder das eine noch das andere zutrifft. Ich strebe bereits nicht mehr nach Stabilität, denke bedeutend weniger über die Zukunft nach und verstehe, wie brüchig das menschliche Glück ist. Und das Glück als solches war ja einmal Ziel meines Lebens! Was ist bei mir nicht in Ordnung?!!! Helfen Sie bitte! Und noch etwas: Der Hund ist schwer erkrankt – eine unheilbare Hautkrankheit. Ich selbst habe sehr picklige Haut im Gesicht und auf dem Rücken. Im Voraus danke ich Ihnen sehr für die Antwort. Ich wünsche Ihnen weitere Erfolge in Ihrer edlen Sache!

 

Ich wiederhole ständig und erkläre das Problem, das viele einfach nicht lösen wollen. Wenn Ihnen scheint, dass Sie die innere Aggression, d.h. die Abhängigkeit, gemeistert haben, bedeutet das nicht, dass dies in Ihrem Innern wirklich geschehen ist. Unser Gefühl bleibt erhalten, und wenn jemand Ihnen seine Liebe gesteht und dann den Rückzieher macht, dann liegt das Problem bei Ihnen. Wenn Ihr Mann mit Ihnen nicht leben will, bedeutet das, dass der Grund bei Ihnen liegt, Sie die Abhängigkeit nicht überwunden haben. Wenn bei Ihnen zwar keine Aggression, aber doch Abhängigkeit vorhanden ist, dann ruft diese auch Aggression hervor. Wenn Sie Pickel im Gesicht haben, und für die Frau ist das Gesicht mit Wünschen und Idealen verbunden, liegt eine Blockierung vor.

 

 

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13.11.2001 15:04 Olga

Sergei Nikolajewitsch! Dank Ihnen dafür, dass es Sie gibt! Sie sind eine sehr edle und harmonische Persönlichkeit! Dank solchen wie Ihnen kommen die Menschen Gott näher. Mir persönlich haben Sie geholfen, die einfache Tatsache zu verstehen, dass Gott gerecht ist, nur kann man seine Gerechtigkeit nicht sofort erkennen. Sie haben sehr dazu beigetragen, mein Bild von einer harmonischen und vernünftigen Welt zu untermauern. Und wenn man einmal das Gefühl der Einheit und allmächtigen Liebe verliert, weiß man in der Tiefe der Seele, dass das nicht für immer ist. Das geht vorüber, aber Freude und Glück vergehen nicht! Ich wünsche Ihnen, diesen herrlichen, leicht reißbaren Faden nicht zu verlieren.

 

Danke.

 

 

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17.11.2001 07:24 Dmitri

Lazarev, S.N. Bevor ich mit der Lektüre Ihrer Bücher begann, erlebte ich folgende Situation. Es war im März (ich will nicht auf Einzelheiten eingehen), als ich Bauchschmerzen bekam. Ich konnte lange nicht verstehen warum. Doch ich stellte fest, dass die Schmerzen, wenn ich Gott um Vergebung bitte, verschwinden. Die Schmerzen äußern sich wie folgt: Wenn ich unrecht habe (mich von jemand gekränkt fühle, Hass verspüre oder dergleichen), beginnt der Bauch im Bereich des Magens zu schmerzen. Ich beginne krampfhaft nachzudenken, finde irgendein Programm und versuche, es zu beseitigen. Die Schmerzen verschwinden demzufolge. So war es seit März und bisher. Ich befürchtete bereits, dass ich langsam den Verstand verliere. Doch dann (vor einem Monat gelangte ich in Besitz Ihres Buchs) lese ich in Ihrem Buch und habe nun praktisch ständig Bauchschmerzen... Wenn ich Ihr Buch studiere, finde ich die Ursache. Die Schmerzen vergehen dann, kehren jedoch ständig zurück. Immer wieder finde ich neue Ursachen, gibt es denn wirklich so viele... Nein, das hat alles nur eine Ursache, der ich langsam, aber sicher näher komme. Es ist sicher töricht, Sie um Hilfe zu bitten, ich versuche es trotzdem... Sind Sie postalisch zu erreichen, ist es überhaupt möglich? (Wie ich bereits mitteilte, kann ich Ihr Forum und Ihre E-Mail nicht erreichen.)

 

Im Frühjahr kommt es zum verstärkten Kontakt mit Kindern. Der Bereich des Nabels, der Schlüsselbeine und des Knies sind die Verbindung mit den Kindern. Wenn Sie Probleme mit dem Bauch haben, so ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie ein ungelöstes Problem bei der Reinigung der Seelen der Nachkommen haben.

 

 

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16.11.2001 14:03 Elena

Sergei Nikolajewitsch! Wie will Gott uns denn haben? Ist es möglich, Gott zu lieben, ohne zu leiden?

 

Leiden – das ist der Verlust menschlichen Glücks. Alles, was wir erwerben, müssen wir verlieren. Deshalb ist ein Leben ohne zu leiden nicht möglich. Je größer das Glück ist, umso schmerzhafter ist sein Verlust, darum je weiter wir uns entwickeln, umso mehr Leiden kommen auf uns zu. Die Leiden ertragen kann man nur dann, wenn es etwas gibt, das nach menschlichem Ermessen größer als Glück ist. Deshalb muss der Mensch, je weiter er sich entwickelt, immer mehr zur Liebe und zu Gott streben. Sonst überkommt ihn das Leiden, und er kann sich nicht mehr entwickeln.

 

 

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20.11.2001 19:30 Stas

Werter Sergei Nikolajewitsch!!! Womit hängt es zusammen, dass der Genuss von Schweinefleisch bei den Arabern und Juden verboten ist?

 

Wie ich gesehen habe, verstärkt Schweinefleisch das Verlangen. Und das trägt zu erhöhter Aggression bei.

 

 

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23.11.2002 16:36 Olga

Sergei Nikolajewitsch, seit meiner Kindheit ist meine Schilddrüse stark vergrößert. Die Ärzte sagen, dass das keinen Einfluss auf den Organismus hat. Dies beeinträchtigt mich auch nicht physisch, doch es ist ein schreckliches Gefühl, dass in mir eine Zeitbombe tickt.

 

Die Schilddrüse ist mit der Kontrolle der Situation, mit sehr großen Wünschen verbunden.

 

 

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22.11.2001 17:23 Shanna Tscharikowa

Sergei Nikolajewitsch! Helfen Sie bitte, wenn Sie können! Vor sieben Jahren habe ich begonnen, Ikonen in Öl zu malen. Ein Jahr darauf bildete sich ein Ekzem – eine Allergie gegen Farben. Zu dieser Zeit arbeitete ich in der Kirche. Ich musste gehen, obwohl meine Ikonen allen gefielen und heute noch gefallen. Ich versuchte, eine andere Arbeit zu finden (ich bin Architekt), aber das alles bringt mir weder Befriedigung noch Geld. Aufträge für Ikonen gibt es genug, der Abt der Kirche, wo ich gearbeitet habe, unterstützt mich bei der Ikonenmalerei, doch wenn ich ein, zwei Tage gemalt habe, muss ich einen Monat lang meine Hände behandeln. Die Ikonenmalerei macht mir Freude, sie ist unvergleichlich. Ich verstehe, dass die Sünden mich nicht malen lassen. Sie sind nicht gering und ich weiß nicht, wie ich sie loswerden kann. Doch viele Ikonenmaler sündigen ebenso (in gleicher Weise wie ich), doch das ist für sie kein Hindernis. Was soll ich tun? Helfen Sie! In meinem Leben bricht zum wiederholten Mal alles zusammen. Auch wenn Sie nicht antworten, ich wünsche Ihnen Liebe, Erfolg, Erleuchtung und alles Gute. Shanna Tscharikowa, Samara.

 

Wenn Sie Ikonen malen, müssen Sie sich innerlich auf das Göttliche orientieren. Wenn bei Ihnen eine Allergie gegen Farben besteht, bedeutet das wahrscheinlich, dass Sie sich beim Malen der Ikonen unterbewusst auf Fähigkeiten und Wünsche konzentrieren. Ihre Ikonen finden Gefallen, d.h. Sie gleiten innerlich ins Menschliche ab. Und damit Ihre Probleme nicht auf die Ikonen übergehen, erfolgt die Blockierung. Lernen Sie, wenn Sie Ikonen malen, nicht an Erfolge zu denken und alles zu vergessen. Hören Sie nicht auf die Bewertungen Ihrer Arbeit, malen Sie einige Zeit Ikonen, ohne Sie weiterzugeben, damit keine eindeutige Verbindung zwischen Ihrer Arbeit und dem Resultat besteht. Versuchen Sie, Ihre Seele in Ordnung zu bringen, versuchen Sie, vielleicht keine Ikonen, sondern Stillleben in Öl zu malen.

 

 

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26.11.2001 16:55 Lara

Werter Sergei Nikolajewitsch! In der Zeitschrift „AIF Sdorowje“ Nr. 47 (380) vom 22.11.2001 ist ein Artikel veröffentlich: „Die moralischen Gesetze sind primär, die Gesundheit ist sekundär (Juri Luzenko enthüllt Geheimnisse)“ Die Adresse: http://www.aif.ru/health/380/12_01.php . Mir scheint, dass die Theorie von Herrn Luzenko sehr stark mit Ihrer übereinstimmt. Dank für Ihre Arbeit. Gott rette Sie.

 

Die primäre Liebe ist die Göttliche. Die Moral ist sekundär, die Gesundheit steht an dritter Stelle.

 

 

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26.11.2001 23:43 Nina

Werter Sergei Nikolajewitsch, ich habe zwei Fragen. 1. Wodurch unterscheiden sich Ihrer Meinung nach die Begriffe „Hass“ und „Verachtung“? Welches dieser Gefühle ist für den Menschen gefährlicher? 2. Warum muss man während der Fastenzeit völlig auf Sex verzichten, während auf Essen nicht vollkommen verzichtet werden muss, manchmal sogar solche schmackhaften Dinge wie Honig und Nüsse gestattet werden. Sex läßt sich immerhin nicht nur als Sinnlichkeit, sondern auch als Ausdruck Göttlicher Liebe betrachten, und Essen und Sex sehen auf der feinen Ebene gleich aus. Danke.

 

Während der Fastenzeit, besonders im Frühjahr, wird der Kontakt mit den Seelen der Kinder verstärkt, deshalb ist es ziemlich gefährlich, ihnen durch Sex Energie zu entziehen. Auf dieser Ebene verstärkt Essen ebenfalls die Wünsche, doch essen muss man. Andererseits ist es hilfreich, sich im Essen und seiner Vielfalt einzuschränken. Jeder Sex aber führt zur Konzentration auf Wünsche.

 

 

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04.12.2001 17:38 La-sa

Werter S.N.! Sie sind doch orthodoxer Christ? Den Begriff Karma gibt es im Christentum nicht. Sie aber setzen sich für das Karma ein. Erklären Sie bitte, wie sich das miteinander verträgt. (Wenn Sie das Forum ansehen, verstehen Sie, worum es geht.) Ich wünsche Ihnen alles Gute und Gottes Segen!

 

Galilei hat man sicherlich auch gesagt, dass er Christ und Katholik ist, ihn bedrängt und ihm erklärt, dass sich die Erde nicht dreht. Und Kopernikus hat man sicher dasselbe gesagt, und jedem Menschen, dessen Forschungen und Fakten eines aussagten, während die Vertreter der Religion anderes sagten.

 

 

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05.12.2001 00:33 Olga

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Sagen Sie bitte, ist es nach dem Tod des Menschen für seine Seele von Bedeutung, wie sein Körper begraben wird. Wie denken Sie über Einäscherung? Danke.

 

Ich habe gesehen, dass die Einäscherung den Menschen ziemlich abrupt von allem trennt. Das kann ihm ein Trauma versetzen. Deshalb ist allem Anschein nach für Europäer die Erdbestattung besser als die Einäscherung.

 

 

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04.12.2001 18:39 Alexander W.

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! In der Antwort auf eine Frage schrieben Sie, das Weibliche sei die Schwäche im Menschlichen und die Kraft in der Liebe. Was ist dann das Männliche?

 

Das Männliche ist die Bereitschaft, das Leben der Liebe willen zu verlieren.

 

 

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04.12.2001 17:53 Tatjana

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Sie sprachen von der Abhängigkeit von Wünschen. Akzeptieren kann man etwas mit Demut, aber wie kann man auf Wünsche verzichten? Das würde bedeuten, nichts mehr zu wollen, Angst davor zu haben zu lieben, um nichts zu verlieren, sich nicht gut kleiden, nicht genüsslich essen zu wollen usw. Wie kann man in der Seele etwas aufgeben, ohne sich davon äußerlich zu trennen? Das bedeutet, dass die äußeren Emotionen und Handlungen nur ein Spiel sind? Das möchte ich nicht spielen... Das gefällt mir nicht.

 

Ich kann Ihnen nicht folgen, drücke ich mich denn so unklar aus. Der Wunsch ist dasselbe wie Geld: Man kann es haben, darf aber nicht von ihm abhängen.

 

 

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06.12.2001 22:29 Lija

Werter Sergei  Nikolajewitsch! Beantworten Sie bitte die Fragen: Warum ist im Christentum der Glaube an Christus so wichtig? Weshalb entstehen beim Menschen solche Krankheiten wie chronische Tonsillitis und zervikale Osteochondrose? Außerdem, wenn es Ihnen nicht zu große Mühe macht, bestimmen Sie meine Parameter des Hasses und der Verachtung nach Ihrem Einheitssystem.

 

Christus hat in sich das Göttliche gefühlt, und dieses Gefühl war realer als die Wahrnehmung seines Menschlichen. Deshalb gestattet uns der Glaube an Christus, das zu machen, was wir im Alleingang nicht tun können.

 

 

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06.12.2001 15:19 Veronika

Guten Tag! Wie soll man sich zu einem Menschen verhalten, der dich liebt, du ihm aber nicht mit Gegenliebe antworten kannst? Wie kann man „Nein“ sagen, ohne dabei die Liebe zu töten und Hass hervorzurufen? In der Regel ist er für dich der beste Freund, aber auch nicht mehr...

 

Wenn Sie sich innerlich an die Liebe gewöhnt haben, wenn dieses Gefühl bei Ihnen nicht mehr von Abhängigkeiten belastet ist, dann demütigen und bedrücken Ihr brüskes Verhalten und die Absage nicht andere, sondern vor allem Ihren inneren Zustand.

 

 

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25.12.2001 02:07 Inna

Sergei Nikolajewitsch, beantworten Sie bitte meine Frage. Mein Mann hat vor acht Jahren viel Geld dafür bezahlt, weil ihn ein naher Verwandter (durchaus nicht böswillig) reingelegt hat. Er hat ihm davon nichts weiter erzählt, und dieser hat sich überhaupt nicht dafür interessiert, wie die Situation geklärt wurde. Er hat später diesem Verwandten seinen neuen Wagen geliehen. Er wurde gestohlen. Mein Mann hat von ihm keinen einzigen Rubel verlangt. Jetzt ist die umgekehrte Situation eingetreten: Mein Mann war gezwungen, diesen Verwandten aus Not um etwas Geld zu bitten, und dieser trägt alles sorgfältig in ein Notizbuch ein, um nicht zu vergessen, wie viel mein Mann ihm schuldet. Wadim ist ein sehr gütiger Mensch, er gibt ihm schweigend das Geld zurück. Handelt er richtig? Ist es nicht besser, den Menschen daran zu erinnern, dass er ihm noch etwas schuldig ist? Da es sich um seine nahen Verwandten handelt, müssen wir uns oft treffen. Wadim hat ihnen verziehen, aber mir fällt der Umgang mit ihnen schwer. Wie soll man in solchen Situationen handeln?

 

Ich sagte bereits, dass Liebe nicht nur gibt, sondern auch nimmt. Ich sagte, dass der Dieb, der jemand bestiehlt, Göttlichen Willen erfüllt, denn um zu Gott zu kommen, müssen wir verlieren und nicht erwerben. Wenn wir das Wohlergehen von Verwandten und Freunden fördern, wenn wir ihnen geben, was ihnen nicht zusteht, dann korrumpieren wir sie. Deshalb ist es nicht erstaunlich, wenn sich dieser Verwandte ihm gegenüber anders verhält. Es besteht daher kein Grund, gekränkt zu sein. Wofür ist ihm sein naher Verwandten denn verpflichtet? Dafür, dass er seine Seele verführt hat?! So etwas wird gewöhnlich gerächt. Man muss lernen zu lieben, wirklich zu lieben und wirklich zu helfen. Und die Hilfe für den anderen Menschen besteht darin, dass er die Liebe spürt. Und dafür ist es manchmal erforderlich, Grenzen festzulegen und zu bestrafen, aber ihm niemals die Liebe zu entziehen.

 

 

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26.12.2001 17:27 Alissa

Ich habe folgendes Problem: Mein Freund hat mich verlassen. Ich versuche, ihn zu vergessen und einen anderen zu finden, aber nichts hilft. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Wenn er zurückkehren würde, würde ich ihm verzeihen, doch ich weiß nicht, wie das zu bewerkstelligen ist. Ich weiß nicht, wie ich die letzten Wochen gelebt habe, doch ohne ihn ist mein Leben ohne Sinn. Helfen Sie bitte. Übrigens alles Gute zum bevorstehenden Neuen Jahr!!!

 

Das Leben verliert jeden Sinn, wenn wir die Liebe zu Gott verlieren. Alles andere, glauben Sie mir, ist sekundär. Sie verstehen das bisher nur noch nicht. Alles Gute zum Neuen Jahr.

 

 

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26.12.2001 12:28 VIKI

Guten Tag, ich bin 22 Jahre, habe eine Fachschule absolviert und arbeite nun. Aber ich habe ein Problem. Ich liebe es nicht, Besuche zu machen und unter Menschen zu sein. Ich schäme mich sehr, weil ich mich für hässlich und überflüssig halte. Doch ich bin ein normales Mädchen (äußerlich). Ich habe am Leben keine Freude und möchte sterben. Warum bin ich so? Ich habe dieses Leben satt, mir ist schwer ums Herz. Helfen Sie mir bitte, geben Sie mir einen Rat, was ich tun soll, um mich nicht zu schämen. Ich muss gestehen, dass dieser Zustand mich tötet.

 

Wenn man Ihre Botschaft analysiert, wird eine Konzeption deutlich: Ich liebe nicht, ich schäme mich, ich halte mich für hässlich, ich habe an nichts Freude, ich will sterben, ich habe es schwer, ich bin lebensmüde, das tötet mich. Das heißt, Ihre Konzentration läuft auf die Lossagung von der Liebe hinaus. Lernen Sie daher zuerst, sich zumindest richtig auszudrücken und Ihre Gedanken richtig zu vermitteln. Schreiben Sie, dass Sie sich quälen, schreiben Sie, dass Sie bereit sind, sich zu quälen, dass sie bereit sind, die Liebe zu bewahren und diese Qualen zu akzeptieren, schreiben Sie, dass Sie nicht weiter Angst haben, mit Menschen Umgang zu pflegen, und bemühen Sie sich, dies zu erfüllen. Haben Sie keine Furcht, ein Trauma zu erleiden. Wenn in Ihrer Seele auch nur etwas Liebe ist, dann wird sich diese Liebe, wenn Sie bewusst ein Trauma riskieren, vergrößern. Für Sie ist daher die beste Hilfe Ihr eigener Mut, um die Liebe zu bewahren und bereit zu sein, Qualen und Demütigungen zu akzeptieren. Versuchen Sie es.

 

 

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26.12.2001 12:06 Olga

Ihr Buch ist ein Algorithmus des menschlichen Lebens. Ich unterweise nach ihm meine Kinder. Ich habe mein Leben analysiert und revidiert. Wiederholt habe ich mich davon überzeugen können, dass Sie recht haben. Geben Sie Ihre Forschungen nicht auf – sie sind die Zukunft für die Menschen.

 

Wenn dies nur von mir abhängig wäre. Bei meinen Forschungen, denke ich, geht es nicht nur um mich und mein Schicksal, in dieser Hinsicht bin ich beruhigt. Die Hauptsache ist, dass man sich um seine Sache und sein Schicksal nicht sorgen muss.

 

 

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02.01.2002 15:23 Gennadi

Sergei Nikolajewitsch! Ich lese täglich Ihre Bücher. Wenn ich ein Buch beendet habe, beginne ich ein anderes. Gegenwärtig lese ich Buch 7. Ich lasse mir Zeit, lese ein bis zwei Seiten täglich. Manchmal kommen Fragen auf, vielleicht aus Missverständnis. Ich lese weiter...

 

Ich beneide Sie aufrichtig. Eine der größten Abhängigkeiten – das ist die Zeit. Die Zeit ist mit Wünschen verbunden, die Orientierung auf Wünsche kommt in Hektik zum Ausdruck, wenn der Mensch seine Wünsche möglichst schnell durchsetzen will. Das ist Abhängigkeit von Wünschen und der Zeit. Das ist mein Problem: Ich bemühe mich, schnell zu essen und schnell etwas zu erledigen. Sie aber lassen sich Zeit. Offensichtlich muss ich von Ihnen lernen.

 

 

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01.01.2002 23:29 Losana

Werter Sergei Nikolajewitsch. Einen Gruß aus Bulgarien. Frohe Weihnacht und ein gesundes Neues Jahr! Das Schicksal unseres Volks ähnelt dem Schicksal des leidgeprüften Russlands. Wahrscheinlich ist dies ein Grund unserer jahrhundertealten Freundschaft. Ihre Bücher sind eine lang erwartete Medizin für uns. Sie geben uns Optimismus und Glauben an das Gute. Wir fühlen in Ihnen die slawische Seele, die durch das Fegefeuer gegangen und zum Wesen aller Dinge gelangt ist. Dazu ist viel Liebe erforderlich. Wir danken dafür, weil das banale Wort „Liebe“ nun beinhaltet, zu verzeihen und die Liebe wirklich zu spüren. Nach den Ereignissen in Amerika, bei denen ich und meine Freunde Schmerz und Mitgefühl empfanden, habe ich spontan Verse in russischer Sprache geschrieben. Es muss nach einer friedlichen, gewaltfreien Lösung gestrebt werden. In unseren empörten Seelen setzt sich die Erkenntnis durch, dass nur die Liebe die Antwort auf alle Fragen ist. Der Krieg kennt keine Sieger. Daran muss die ganze Welt denken. Der Krieg ist keine menschliche Antwort. Das ist die Meinung der Erwachsenen, wir aber sind jung. Wir verspüren gegenwärtig einen großen Schmerz. Wir sind stärker und werden zeigen, dass Amerika eine Rolle in der Welt spielt. Doch halt, Stopp! Man muss niemand etwas beweisen. Man muss schweigen und lieben. In der Stunde des Tods weiß jeder, wofür es sich lohnt zu leben. Hochachtungsvoll. Losana, Nadeshda, Shanna.

 

Im Gefühl der Liebe gibt es keine Sieger und keine Verlierer. Weil das Gefühl der Liebe uns alle vereint, gibt es nur Freunde, Helfer und liebende Menschen. Deshalb ist die Empörung in der Seele jedes Menschen die Rettung für alle, auch wenn er sie nicht mit Worten ausdrücken kann.

 

 

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31.12.2001 21:09 Marina

Werter Sergei Nikolajewitsch! Die allerbesten Wünsche sendet Ihnen Ihre Verehrerin. Ich kann mir nicht vorstellen, was ich ohne Ihre Bücher tun würde. Ihr zweites Buch hat mir eine Freundin zu lesen gegeben, die mir half, eine schlimme Zeit im Leben durchzustehen, und sie brachte mich zu Ihnen. Damals waren die Bücher nicht im Handel, und ich wollte gern das erste lesen. Einmal morgens, als ich früh um 6 Uhr den Hund ausführte, fand ich das Buch, vom Schnee verweht, auf der Straße (in Moskau). Ich bin in Ihrer Sprechstunde gewesen und habe Sie mit meinen Problemen gequält. Verzeihen Sie. Danke, dass Sie mir geholfen haben, einen sehr schweren, aber sicheren Weg zu gehen. Es ist unheimlich schwer, doch ich bin glücklich!!! Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen Liebe und Kraft. Dank für alles.

 

Mit solchen Patienten ist mir nicht bange. Danke.

 

 

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31.12.2001 19:05 Wladimir Wsewolodowitsch Sokolow

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Ein gesundes Neues Jahr! Ich möchte Ihnen mein Problem unterbreiten. Vor zwei Monaten durchlebte ich wieder einmal eine Periode, in der ich befürchtete, Krebs zu haben, und mein Sohn gab mir Ihre Bücher 6 und 7 zu lesen. Leider verstand ich nicht viel und hielt sie für sehr kompliziert. Zur gleichen Zeit wollte ich mit einer Krebsprophylaxe beginnen. Im Internet hatte ich gelesen, dass Aspirin die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung an Krebs verringert, und ich begann, Aspirin einzunehmen. Am fünften Tag begriff ich, wie schädlich mein Entschluss war. Fünf Tabletten Aspirin hatten meinen Magen und meine Speiseröhre so geschädigt, dass ich nun ein kranker Mann bin (Speichelfluss, Aufstoßen, Schmerzen). Ich bitte Sie, geben Sie mir einen Rat. Ihre Bücher 6 und 7 wurden für mich zur häufigen Lektüre. Ich weiß nicht, wie ich mich vom Irdischen lösen und die Liebe zu Gott entwickeln kann. Ich stoße mit dem Kopf gegen die Wand in der Hoffnung, dass Gott mir hilft, die Liebe zu ihm zu vergrößern... Eine namhafte Wunderheilerin versucht, mir zu helfen, doch mit meinem Energiefeld ist es schlecht bestellt. Ich bin ein Energievampir, und alle ihre Versuche, mir Energie zuzuführen, sind nicht erfolgreich, ich bin wie ein Fass ohne Boden. Was soll ich tun? Ich hoffe auf Ihren Rat. Nochmals ein gesundes Neues Jahr, und danke für Ihre Bücher! Hochachtungsvoll. Sokolow, W.W.

 

Energie geht von Liebe aus, und je mehr wir auf etwas mit Ausnahme von Liebe hoffen (auf Tabletten, Arznei), desto weniger Energie werden wir haben. Ihre Krankheit – das ist ganz allein Konzentration auf Wünsche, weil Sie Angst bekommen haben, und Furcht ist Sorge um das eigene Leben. Es kam zu der Konzentration auf Wünsche, weil Sie zu fürchten begannen, dass Sie Krebs bekommen. Krebs ist in der Regel mit Eifersucht und Klagen gegen Nahestehende verbunden, und je mehr Sie sich auf Tabletten konzentrieren, umso mehr konzentrieren Sie sich auf Wünsche. Dass Sie ein kranker Mensch wurden, hat Ihnen das Leben gerettet. Es ist daher erforderlich, dass Sie sich auf Liebe konzentrieren. Erwägen Sie die Möglichkeit Ihres Tods, akzeptieren Sie ihn, vergeben Sie allen, hören Sie auf, sich Sorgen zu machen.

 

 

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30.12.2001 10:07 Den

Sergei Nikolajewitsch, ich konnte mich vergewissern, dass wir Göttliche Liebe über Erinnerungen an Jesus Christus und seine Gefühle während der Zeit am Kreuz spüren können. Doch wenn ich versuche, die Liebe während Kränkungen und Demütigungen zu bewahren, oder wenn man mich schlägt, so gelingt es mir nicht, mich wie er zu verhalten. Das Bewusstsein verleitet mich immer wieder dazu, zu kritisieren, einzuschätzen und zu befürchten. Sagen Sie bitte, was zu tun ist. Danke.

 

Alles Ernstzunehmende kommt langsam und quälend zustande, doch alles zu zerstören, das ist sehr leicht. Je ernsthafter unsere Entwicklung, je größer unsere Perspektiven sind, umso mehr Bemühungen und Qualen müssen wir aufwenden. Deshalb gebe ich den Rat: Nicht verzagen und weiter arbeiten.

 

 

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03.01.2002 22:02 Sergei

Werter Sergei Nikolajewitsch! Gestatten Sie, Ihnen zum Neuen Jahr zu gratulieren und Ihnen Liebe zu wünschen! In der Bibel gibt es die Zeilen: „Da stand die Sonne und der Mond still, bis dass sich das Volk an seinen Feinden rächte. Ist dies nicht geschrieben im Buch der Frommen? Also stand die Sonne mitten am Himmel und verzog unterzugehen beinahe einen ganzen Tag.“ (Josua, 10.13) Offenbar ist das nicht buchstäblich aufzufassen, doch was sollen uns dennoch diese Sätze sagen? Ich habe dazu verschiedene Auslegungen gelesen und hätte gern Ihre Meinung erfahren. Dank Ihnen für alles!

 

„Da stand die Sonne und der Mond still...“ Dieser Satz bezieht sich wahrscheinlich nicht auf Sonne und Mond, sondern auf die Zeit. In letzter Zeit höre ich öfter von meinen Patienten, dass sie Momente haben, in denen ihren Empfindungen nach mehrere Stunden vergehen, während es tatsächlich nur einige Minuten sind. Dasselbe habe auch ich erlebt. Ich denke daher, dass in der Bibel dieselbe Tatsache beschrieben wird. Wenn ein sehr bedeutsames Ereignis eintritt, wenn der Mensch Kontakt zum Göttlichen erhält, so können in nur wenigen Momenten für alle offensichtliche Ereignisse stattfinden, für die gewöhnlich Jahre erforderlich sind.

 

 

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03.01.2002 16:35 Denis

Ich bin 18 und habe bisher noch keine Freundin. Sonst ist in meinem Leben alles in Ordnung. Ich befürchte bei mir Selbstsucht, weil es früher in der Schule große Probleme gab. Bitte geben Sie mir einen Hinweis, woran es bei mir liegt.

 

Nun, Sie sind immerhin noch nicht 78.

 

 

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03.01.2002 15:22 Julia

Ein gesundes Neues Jahr, Sergei Nikolajewitsch! Danke für Ihre Bücher, sie helfen weiterzuleben und Freude zu empfinden, wenn scheinbar alles zerstört und die Zukunft leer ist. Gestatten Sie, dass ich Fragen stelle, die möglicherweise nicht nur für mich wichtig sind. Ich versuche, an mir zu arbeiten, wenn auch nicht immer erfolgreich. Das letzte Halbjahr war für mich das schwierigste in meinem Leben. Und in der Sylvesternacht wurde meine Wohnung ausgeraubt (es war wohl eher eine Verletzung des Sicherheitsgefühls, der Orientierung auf das Leben und Wünsche). Mama ist in einer hysterischen Verfassung, ich versuchte, sie zu beruhigen, doch das nahm ein schlimmes Ende – meine gesamten inneren Kräfte sind gleichsam aufgebraucht. Ich habe nicht einmal mehr die Kraft zu beten, selbst das Denken fällt mir schwer. Früher hätte ich Kraft aus dem Gefühl der Wut und dem Wunsch nach Rache geschöpft, aber jetzt... Meine Frage: Wie kann man der Seele helfen, ihr neue Kraft geben, denn alle inneren Änderungen sind eine sehr schwere Arbeit? Danke für Ihr Verständnis.

 

Aber warum beruhigen Sie denn Ihre Mama? Beruhigen Sie sich und Ihre Gefühle, die Harmonie wird dann auf Ihre Mutter übertragen und alles wird gut. Die Hauptkräfte schöpfen wir aus der Liebe, und nicht aus der Wut und dem Wunsch nach Rache. Der Übergang braucht seine Zeit.

 

 

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2002-02-10 21:42:40 Jewgeni

Werter Sergei Nikolajewitsch! Kann es, wenn man von Ihren Forschungen ausgeht, dauerhafte freundschaftliche Beziehungen zwischen Mann und Frau, die beide Familie haben, geben? Sind sie nicht ein Verstoß in der Art eines „Dreiecksverhältnisses“?

 

Ich definiere Freundschaft als Liebe ohne Sex, und Liebe ist immer nützlich. Freundschaftliche Beziehungen brauchen wir, sie dienen unserer Entwicklung. Ich denke, dass ich auch ohne Diagnostik sagen kann, dass hier kein Verstoß vorliegt.

 

 

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2002-02-10 19:42:19 Tanja

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Sagen Sie bitte, warum bei vielen Frauen während der Schwangerschaft die Werte der männlichen Hormone zunehmen. Danke.

 

Wenn bei der Frau die Werte der männlichen Hormone zunehmen, verringert sich ihre Eifersucht. Das liegt daran, dass eine Umwandlung ins andere Geschlecht oft das Eifersucht- und Hassprogramm und die Verehrung des geliebten Menschen blockiert. Hieraus ergibt sich auch die Homosexualität und alles andere. Wenn also die Frau im Leben eifersüchtig ist, können bei ihr während der Schwangerschaft, um die Seele des Kinds zu schützen, verschiedene Änderungen eintreten.

 

 

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2002-02-10 19:09:12 Anna

Im Leben gibt es sehr viele unerklärliche Probleme. Auch nach der Lektüre Ihrer Bücher ist es schwer, die richtige Lösung zu finden. Helfen Sie bitte, diese Probleme zu lösen! Ich habe geheiratet. Nach einiger Zeit verloren mein Vater, danach meine Mutter ihre Arbeit. Ich wurde schwanger, mein Mann hatte Geldschwierigkeiten, sein Unternehmen machte pleite, wir machten Schulden. Die Eltern und ich erfuhren erst später davon. Es war sehr schwer, mit diesen großen Schulden zu leben. Der Vater meines Manns half, diese Probleme zu lösen. In meinem Zustand weinte ich und machte mir große Sorgen, ich wurde depressiv (das begann schon vor der Schwangerschaft). Die Tochter wurde geboren, alles war gut. Das Geld reichte gerade für das Notwendigste. Die Schwester meiner Mutter stirbt. Dann plötzlich der Vater meines Manns. Alle sind in großer Trauer. Wir erholen uns langsam wieder und beginnen an uns zu arbeiten. Dann gibt es wieder Schwierigkeiten in den Beziehungen zu meinem Mann. Ich habe ständig Nervenzusammenbrüche, leide an einem Zwölffingerdarmgeschwür. Während der Behandlung im Krankenhaus lerne ich eine Freundin kennen, zu der ich später ziehe. Das Kind ist abwechselnd bei mir oder meinen Eltern. Mein Mann hat inzwischen wieder Schulden gemacht, in dreifacher Höhe. Alles ist sehr schwer, ein wahrer Alptraum. Ich bekomme ein Magengeschwür. Die Mutter meines Manns verkauft alles (ihre Wohnung und Sachen), um uns zu helfen, doch das reicht nicht. Die Gläubiger warten, stellen Forderungen und drohen uns oft. Mein Mann hält sich versteckt. Wir versuchen zu helfen, wir beten. Mein Vater will meinen Mann nicht mehr sehen. Das Kind bekommt eine Allergie und weint ständig ohne Anlass. Ich leide periodisch an Gastritis, die in ein Geschwür übergeht. Ich versuche, an mir zu arbeiten. Was sollen wir tun?

 

Versuchen wir es ohne Diagnostik. Als sie heirateten und die Probleme bei Ihren Eltern begannen, bedeutete das die Vorbereitung auf die Geburt Ihres Kinds. Als sie schwanger wurden und Ihr Mann in Schwierigkeiten geriet, bedeutete das Probleme mit dem Kind. Und alle diese Unannehmlichkeiten wurden gegeben, damit Sie die Liebe zu Gott richtig bestehen und bewahren und die Seele des Kinds reinigen. Stattdessen gaben Sie sich Depressionen hin, und die Depressionen waren offensichtlich Emotionen Ihres Kinds. Indem Sie depressiv wurden, haben Sie den Zustand des Kinds verschlimmert. Deshalb erfolgte die weitere Reinigung, um dem Kind das Leben zu retten. Deshalb folgten die nächsten Unannehmlichkeiten. Daraus lässt sich schlussfolgern: Sie haben meine Bücher gelesen, haben aber nichts verstanden und nichts verstehen wollen. Sie können ein Problem verstehen, solange es Sie nicht stark beunruhigt, doch Sie sind, wenn die Reinigung erfolgt, unfähig, wirkliche Anstrengungen zu machen und die Liebe zu bewahren. Um zu beten, muss man sich von allem lossagen. Sie aber beten offensichtlich in Furcht und Verzweiflung. Arbeiten Sie weiter an sich, bestehen Sie alle Situationen in der Erkenntnis, dass das alles für die Rettung der Nachkommen, die Rettung der Seele und des Körpers geschieht. Retten Sie die Seele, durch sie retten Sie sich und Ihren Mann.

 

 

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2002-02-10 17:12:28 Dmitri

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich habe alle sieben Bücher gelesen. Ich muss sagen, dass es mir anfangs nicht leicht fiel, Ihnen zu vertrauen. Doch nachdem ich das erste Buch gelesen habe, konnte ich auch die anderen lesen. In Ihren Büchern ist von Liebe zu Gott, Liebe zu den Menschen, von Moral und Sittlichkeit, Ethik und Edelmut, Fähigkeiten und Intellekt, von Kausalzusammenhängen die Rede, wobei eines das andere hervorruft. Wie sehr ich mich auch bemühte (auch nach einem Kirchenbesuch), mir in Wörterbüchern Klarheit über Ethik zu beschaffen, ich verstehe den Begriff nicht. Können Sie etwas mehr über Ethik sagen? Was verstehen Sie darunter? Mit allen anderen Begriffen hatte ich keine Schwierigkeiten, sie zu verstehen. Nachdem ich Buch 7 gelesen hatte, habe ich erkannt, worauf es ankommt – auf Liebe zu Gott, Unabhängigkeit von der Zeit. Selbstsucht und Eifersucht werden durch Abhängigkeit von der Zeit genährt. Die Zeit ist gleichsam die Ursache aller Kausalzusammenhänge. Habe ich Sie richtig verstanden?

 

Ich denke, dass gegenwärtig wohl niemand genau definieren kann, was Ethik ist. Ethik ist für mich in erster Linie der Kontakt zur Zukunft auf hoher Ebene, das Ethische – das ist materielle Zukunft. Je breiter der Kontakt zur Zukunft ist, umso höher ist unsere Ethik.

 

 

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2002-02-10 15:07:34 Aljona

Sergei Nikolajewitsch, was bedeutet „innerlich harmonische Frau“? Wie ist zu erkennen, ob ich harmonisch bin? Und in welcher Weise beeinflusst eine harmonische Frau ihren Mann und die Kinder? Danke.

 

Eine harmonische Frau – das ist eine Frau, die an Gott glaubt. Das ist eine liebende und gütige Frau. Eine Frau, die in jeder Situation verzeihen, Angst und Verzweiflung verdrängen kann.

 

 

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2002-02-13 11:47:57 Olga Nikolajewna

Guten Tag, werter Sergei Nikolajewitsch! Ich habe alle Ihre Bücher außer dem letzten gelesen und möchte Ihnen für alles Positive danken, das mit mir durch die eigene Änderung, ich hoffe auch meines Karmas, geschehen ist! Jetzt ist im Leben einfach alles gut, doch quält mich ein Umstand: Ich bin sehr unbeherrscht und schreie bei einem Zornesausbruch (impulsiv) immer die Kinder an. Ich habe zwei Töchter – 7 Jahre und 1 Jahr. Ich schelte sie, manchmal beschimpfe ich sie sogar. Ich kann diese schädliche Angewohnheit einfach nicht ablegen und meine Zunge nicht im Zaum halten. Vielleicht muss es so sein, oder warum passiert es? Und welchen Einfluss hat das auf die Zukunft der Kinder und ihr Karma? Noch mal vielen Dank für alles! Und Gesundheit! Die Kinder sind das Wichtigste, sie haben es nicht verdient. Und ich quäle mich hinterher, weil ich mich wieder einmal nicht beherrschen konnte. Geben sie bitte einen Rat, was ich falsch gemacht habe und warum ich mich nicht beherrschen kann.

 

Unbeherrschtheit und Zornesausbrüche sind denen eigen, die das Verhalten anderer Menschen planen wollen. Das ist Konzentration auf Ideale, auf die Zukunft, auf das eigene glückliche Schicksal. Sehr starke Emotionen sind mit Wünschen, Idealen und Ethik verbunden. Diese Emotionen müssen sekundär sein, das Gefühl der Liebe muss darüber stehen. Wenn eine Abhängigkeit von diesen Emotionen besteht, dann versuchen wir, die ganze Welt und die Nahestehenden unter die eigenen Ideale einzuordnen. Es ist besser, wenn Sie auf die Kinder schimpfen, als die Empörung und Kränkung zurückzuhalten, denn die Energie ist, wenn sie an die Oberfläche gelangt, weniger gefährlich.

 

 

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2002-02-13 06:11:59 Gulja

Sagen Sie bitte, kann man fühlen, dass die Seele des künftigen Kinds in dein Feld eingetreten ist? Wie ist zu erkennen, ob man einen Menschen wirklich liebt oder es nur Leidenschaft ist?

 

Die Seele des künftigen Kinds kommuniziert mit dem Elternteil, erzieht es, versucht, ihm zu helfen und seine Geburt sicherzustellen. Und ein Mensch, der feinfühlig ist, kann immer bestimmen, wie nahe die Seele der Geburt ist. Wenn ein starker Wunsch nach einem Kind besteht, ist das gewöhnlich ein Zeichen, dass die Seele ganz in der Nähe ist.

 

 

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2002-02-12 17:28:38 Marina

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Ich lese und arbeite gern nach der Lektüre Ihrer Bücher. Ich habe viel gelernt, doch wie viel steht noch bevor! Ich denke, dass ich in diesem Leben nicht alles schaffen werde, doch ich möchte trotzdem gern Familie, Mann und Kind haben! Ich bin bereits 44, das ganze Leben lang war ich allein. Ich bin es leid, allein zu sein! Ich möchte jemandem Fürsorge, Zärtlichkeit und Güte geben – aber es ist niemand da. Alles misslingt, die Liebe endet immer unglücklich, ich habe oft Depressionen und niemand braucht mich. Das nimmt viel Kraft. Manchmal leide ich darunter sehr stark und kapsele mich ab, dann wird es immer schwieriger, aus der Krise wieder herauszukommen. Meine Mutter hat viele Probleme, doch sie will davon nichts wissen. Was soll ich tun? Vielleicht mache ich etwas falsch?

 

Lernen Sie, Liebe und Güte dem Schöpfer zu geben, dann finden sich auch Gefährten und Freunde.

 

 

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2002-02-13 18:38:22 Kasakow, Alexander

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich habe alle Ihre Bücher gelesen und vertraue Ihnen voll und ganz. Ich schreibe Ihnen aus Kischinjow und möchte folgendes fragen: Mein Vater hat sein Leben lang mit Kräutern geheilt, und zwar ziemlich erfolgreich. Er wollte immer, dass ich Arzt werde und seine Arbeit fortsetze. Mich interessierte aber mehr die russische Literatur. Ich absolvierte die Philologische Fakultät, doch mit dieser Ausbildung ist gegenwärtig in Moldawien keine Arbeit zu finden. Also habe ich mich nach drei quälenden Jahren im Medizinischen Institut immatrikulieren lassen. Ich muss hinzufügen, dass ich mich inzwischen von meiner Frau, für die mein Vater wenig übrig hatte, hatte scheiden lassen. Im Institut lernte ich meine jetzige Frau kennen – sie und mein Vater waren sich sofort sehr sympathisch. Er freute sich darüber, dass ich eine solche Frau habe und erfolgreich einige Testate ablegte – er war glücklich... Und plötzlich hatte er Lungenkrebs, ein halbes Jahr nach der Operation – Hirntumor... Er starb nach vier Operationen. Das entspricht ganz dem Fluch „Möge dein heiligster Wunsch in Erfüllung gehen“. Habe ich recht mit dieser Annahme? Und wenn ja, bedeutet das, dass die Erfüllung von Wünschen gefährlich und tödlich ist? Hochachtungsvoll. Ihr dankbarer Leser.

 

Die Erfüllung von Wünschen ist für diejenigen nicht tödlich, bei denen sie unterbewusst zu Gott und dann zur ganzen übrigen Welt gehen. Doch dafür muss man ausreichend lange zur Liebe streben, Furcht beseitigen und vergeben. So kann ein und derselbe Wunsch dem einen den Tod, dem anderen Glück bringen. Alles hängt von unserem Zustand ab.

 

 

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2002-02-13 17:18:38 Nugmanow, Bachtijor

Werter Sergei Nikolajewitsch! Ich schreibe Ihnen aus Namangan, einer Stadt im Ferganabecken in Usbekistan. Ich empfinde große Hochachtung für Sie und Ihre Bücher. Ich möchte Ihnen persönlich einen Brief schreiben, der meine Frau betrifft. Hier aber möchte ich Sie um die Erlaubnis bitten, Ihre Bücher 1 und 5 aus dem Internet herunterzuladen und unter Bekannten zu verteilen. Wissen Sie, unsere Stadt ist fern von Moskau, und Ihre Bücher sind nur in Taschkent und dann noch sehr teuer zu erhalten. Ich aber möchte gern, dass bei unseren Bekannten und den Einwohnern mehr Liebe zu Gott ist, d.h. mehr Gesundheit und Glück. Ich würde mich freuen, wenn Sie einverstanden sind. Außerdem hätte ich noch gern erfahren, welches Niveau an bewusster und unterbewusster Aggression unsere Stadt Namangan, das Ferganabecken und Usbekistan insgesamt haben. Hochachtungsvoll. Bachtijor.

 

Das Ausdrucken von Büchern aus dem Internet kann problematisch sein, wenn derjenige, der ausdruckt, in sich nicht Ordnung geschaffen hat. Sie können es versuchen, doch wenn die Technik zu versagen beginnt, ist das ein Zeichen, dass der innere Zustand nicht ausreichend ist, um die Bücher herunterzuladen.

 

 

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2002-02-14 11:49:15 Alexander

Werter Sergei Nikolajewitsch! Erklären Sie bitte, wie aus Sicht Ihrer Forschungen das Schicksal vieler Menschen aussieht, die im Alter Ihre Leistungsfähigkeit durch geistige und physische Probleme verlieren. Die Ärzte sind sich gewöhnlich darin einig, dass es keine Besserung geben wird. Was kann man zum Schicksal der Verwandten, die mit diesen unmittelbar zu tun haben, sagen? Hochachtungsvoll. Alexander M., Moskau.

 

Wer verliert im Alter Fähigkeiten? Für denjenigen, der sich allzu sehr auf das Menschliche orientiert hat, ist das Alter eine ständige Demütigung. Was kann man in solchen Fällen tun? Wenn ein alter Mensch strenge Diät hält, wenn er sich um mehr Bewegung bemüht, wenn die Nahestehenden dasselbe tun, dann kann sich sein Zustand verbessern. Altern ist einfach die Blockierung der starken Hingabe dem Menschlichen.

 

 

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2002-02-14 17:12:35 Swetlana

Sergei Nikolajewitsch! Ich habe mich dazu durchgerungen, Sie zu meinem grundlegenden Problem zu befragen. Manchmal bringe ich es einfach nicht fertig zu sagen, was ich will. Es gibt Perioden, in denen fühle ich mich hervorragend. Alles gelingt auf Anhieb. Doch mit jedem Jahr werden diese Perioden immer weniger. Ich weiß nicht, wann die letzte war. Gegenwärtig gibt es nur eine zeitweilige Besserung. Bei Prüfungen ist es ganz schlimm. Ich sitze vor dem Dozenten, öffne den Mund und kann überhaupt nichts sagen, obwohl ich alles weiß. Ich musste zeitweise das Institut verlassen. Das quält mich seit meiner Kindheit, doch mit der Jugendzeit hat sich das spürbar verstärkt. Sagen Sie bitte, in welcher Richtung ich ernsthaft arbeiten muss. Mein Charakter hat sich seit der Zeit, in der ich Ihre Bücher lese, wesentlich geändert, doch das Problem ist nicht gelöst.

 

Stottern, undeutliches Sprechen und die Unfähigkeit, Informationen verständlich darzulegen oder normal zu sprechen – das alles hat mit Konzentration auf das Bewusstsein zu tun. Das heißt, man muss fähig sein, das Bewusstsein auszubremsen. Wenn daher Menschen beginnen, zu singen und langsam und gedehnt zu sprechen, fällt es ihnen leichter, die Abhängigkeit vom Bewusstsein zu überwinden. Und dann setzt der normale Prozess der Wechselwirkung mit der Umwelt ein. In solchen Fällen ist individuelle Diagnostik erforderlich. Doch wenn Sie alle meine Bücher lesen und wirklich an sich arbeiten, denke ich, dass Sie auch ohne Sprechstunde alles in Ordnung bringen können.

 

 

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2002-02-14 16:46:42 Swetlana

Werter Sergei Nikolajewitsch! In meiner Kindheit hat meine Mama begonnen, mir Ihre Bücher vorzulesen. Ich habe den Sinn nicht völlig verstanden, doch es gefiel mir sehr, und mein Charakter begann sich sehr stark zu ändern. Als ich erwachsen wurde, hatte ich das Verlangen, die Bücher selber zu lesen. Ich habe viele Fragen und träume von einer Sprechstunde bei Ihnen. Ich lebe in Archangelsk. Ich bin dem Schicksal dankbar, dass es mich mit Ihren Büchern vertraut gemacht hat. Dank Ihnen für Ihre Forschungen!

 

Ich habe festgestellt, dass es Wahrheiten gibt, die man nicht verstehen, sondern nur fühlen kann. Um sie zu spüren, muss man das Bewusstsein ausschalten. Sie haben es sicherlich auch so empfunden, deshalb kam es bei Ihnen zu Änderungen. Ich freue mich!

 

 

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2002-02-18 12:46:53 Vika

Sergei Nikolajewitsch, guten Tag! Ich habe folgende Frage: Während der Lektüre Ihrer Bücher habe ich das angenehme Gefühl verspürt, dass ich das, was ich lese, bereits intuitiv empfunden habe und bemüht war, mich entsprechend zu verhalten, und das schon in meiner Kindheit, d.h. ich nahm nicht übel, stellte keine Forderungen und war für alles dankbar. Doch nach der Lektüre fiel mir alles beträchtlich schwerer, gleichsam als ob ich alles das gelesen habe, um es mir abzugewöhnen. Es fiel mir schwerer, nicht beleidigt zu sein usw. Ich weiß, dass ich etwas falsch mache, doch es ist für mich unglaublich schwer, mich so zu verhalten, wie ich möchte, und demzufolge gibt es Probleme. Was ist das? Sind es Prüfungen oder ist es eine Reaktion auf die Information? Hochachtungsvoll. Jakowlewa, Wika. Danke.

 

Wenn wir uns nach unseren entwickelten Emotionen verhalten, ist alles sehr leicht. Wenn wir uns nach einem gedanklichen Modell verhalten, muss man sich erst von dessen Wahrheit überzeugen, seine Seele davon überzeugen. Und erst dann, nach langer quälender Arbeit, wenn der Gedanke verschwindet, sich verdichtet und in Emotion umwandelt, beginnen wir, uns ungezwungen und natürlich zu verhalten. Das heißt, der Gedanke geht durch den Kopf hindurch und realisiert sich langsam und quälend in unserem Körper. Das ist ein langer Weg. Ich quäle und verhalte mich in dieser Hinsicht wie alle anderen. Aber ich weiß, dass es eine Perspektive und Änderungen gibt und das System funktioniert.

 

 

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20.02.2002 11:35 Oleg

Guten Tag, Sergei Nikolajewitsch! Ich weiß gar nicht, wie ich beginnen soll, ich möchte Ihnen für das, was Sie tun, danken. DANKE!!!!! Persönlich habe ich zu Ihrer Methode keine Beziehung, aber wie sich meine Mama geändert hat, das ist schon etwas Besonderes. Sie war immer ein gütiger Mensch, und das nicht nur für mich allein, und ich hätte nie geglaubt, dass sie sich in dieser Hinsicht noch selbst übertreffen kann. Doch nachdem Sie Ihre Bücher gelesen hat, begann sie sich zusehends zu ändern. Ich habe den Eindruck, dass sie eine Unmenge Energie aus Ihren Büchern schöpft. Die Kopfschmerzen, unter denen sie viele Jahre litt, sind verschwunden, sie sieht immer fröhlich und wohlgemut aus, ihre Erschöpfung scheint verschwunden. Sogar die Mücken stechen sie nicht mehr. Ich habe ebenfalls versucht, Ihre Bücher zu lesen, aber sie erschließen sich mir nicht. Dafür gibt es sicher Gründe, aber das ist nicht wichtig.  !!!!!DANKE!!!!!

 

Wenn bei Ihrer Mutter Änderungen eingetreten sind, dann werden sie mit der Zeit auch bei Ihnen einsetzen. Bewahren Sie unbedingt die Güte und die Liebe.